Logo weiterlesen.de
Ein heisser Sommer

Abschied


Endlich war es soweit, der letzte Arbeitstag war vorbei. Markus
Köhler packte seine Unterlagen in den Koffer und verließ das Büro.
Draußen warteten bereits die Kollegen, um ihn zu verabschieden.
Nach der gestrigen Abschiedsfeier blieb nun doch ein flaues Gefühl
im Magen. Dreizehn Jahren arbeitete er nun hier. Sein Chef, Herr
Melzer kam auf ihn zu. „Herr Köhler ! Wir wünschen Ihnen noch
einmal alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg und hoffen, dass
Ihre Erwartungen in Erfüllung gehen“! Die Kollegen klatschten. Er
schüttelte die Hand seines Chefs und ging zu den Kollegen. „Liebe
Kollegen! Auch bei euch möchte ich mich ganz herzlich bedanken
und hoffe, dass ihr mich nicht vergessen werdet“! Noch einmal folgte
Beifall. Markus nahm seinen Koffer und verließ winkend den Flur.
Auf dem Weg in die Tiefgarage holte er sein Handy aus der Tasche
und rief seine Frau an. „Hallo Susanne, ich bin in einer knappen
halben Stunde daheim“! „Schön und wie war der Abschied“?
„Erzähle ich dir daheim“! Er stieg in sein Auto und fuhr mit
quietschenden Reifen los. Es war doch wieder ziemlich spät
geworden. Um 20 Uhr ging schon der Flieger. Gut, Susanne hatte
schon alles gepackt. Die Fahrt nach Hause schien unendlich. Im
Berufsverkehr von Hamburg staute sich wieder alles. Während dieser
Zeit gingen ihm alle möglichen Gedanken durch den Kopf. War seine
Entscheidung richtig mit der ganzen Familie einfach weg zu gehen
aus Deutschland? Die sichere Existenz aufzugeben für eine unsichere
Zukunft in Griechenland? Was ist, wenn es nicht klappen würde?
War der Wunsch auszuwandern nicht egoistisch von ihm? Jetzt gab
es eh kein zurück mehr und… ach was, es wird schon klappen! Nach
einer guten halben Stunde war er dann endlich daheim. Susanne
öffnete ihm schon die Tür und gab ihm einen Kuss. Er spürte, dass
auch sie nicht wie immer war, wollte sich aber nichts anmerken
lassen. Im Gang stapelten sich schon die Koffer mit den letzten,
persönlichen Sachen. Das Haus war soweit ausgeräumt, die Möbel
verkauft. Markus ertappte sich schon wieder dabei, wie er über seine
Entscheidung nachdachte. Aber Susanne drängte schließlich genauso
– diesem unbeständigen Wetter in Deutschland entfliehen und immer
im sonnigen Süden leben! Die Klingel schellte. „Das werden meine
Eltern sein“! Susanne ging zur Tür. „Hallo Paps, hallo Mam“! Die
Mutter von Susanne hatte rote Augen - man sah ihr an, dass sie
geweint hatte. Der Abschied gestaltete sich doch schlimmer als
angenommen. Markus Eltern kamen wenig später, um sie zum
Flughafen zu fahren. Als alle im Auto waren, konnte Susannes
Mutter ihre Tränen nicht mehr halten. Immer kleiner wurde der
Wagen, bis er hinter der Kurve verschwand. Das Haus war verkauft,
die Eltern von Susanne würden sich um die Übergabe kümmern. Das
gleiche Drama spielte sich dann wenig später am Flughafen ab.
„Macht es gut Kinder“! „Wir melden uns, wenn wir angekommen
sind“! Markus umarmte seine Eltern und nahm die Koffer. Noch ein
kurzer Blick zurück, dann waren sie alleine. Susanne und Markus
sahen sich an, aber keiner wollte ein Wort sagen. Beim Check in ging
alles reibungslos. War schon komisch, diesmal nur ein One way
Ticket zu haben. Nichts vergessen? Markus gingen tausend
Gedanken durch den Kopf. „Die Passagiere für den Flug nach Athen
…..“ Nun war es also so weit! Die Stewardess begrüßte sie und
zeigte ihnen die Plätze. 20 Minuten später rollte der Flieger bereits
auf die Startbahn. Markus reichte Susanne die Hand und drückte sie
fest. Der Flieger hob ab und ein letztes Mal sahen sie noch die
Skyline von Hamburg, dann verschwand sie in der Dunkelheit.
Erschöpft schlief Markus nach diesem anstrengend Tag ein. Erst die
Stimme der Stewardess weckte ihn wieder. „Möchten Sie einen
kleinen Snack, oder etwas zu trinken“? „Gerne“! So langsam merkte
Markus, wie sich seine Anspannung löste. Susanne lächelte ihm zu
und gab ihm einen Kuss. Die Zeit verging und die Maschine begann
mit dem Landeanflug auf Athen. Unten sah man schon die Lichter –
ein schönes Gefühl. Das Flugzeug setzte auf und rollte aus. Zwei
Busse standen schon bereit, um die Passagiere aufzunehmen. Mit den
Koffern in der Hand ging es zum Flughafenbus, der sie nach Piräus
brachte. Zum Glück waren noch ein paar Sitzplätze frei, denn bei der
Fahrweise rutschten nicht nur die Koffer durch den Bus. Markus
konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen – das war Griechenland!
Der Fahrpreis war gegenüber Hamburg ein echtes Schnäppchen.
Durch den Berufsverkehr dauerte es eine gute Stunde, bis sie am
Hafen ankamen. Da die Fähren nicht mehr zu ihrem Endziel
ausliefen, suchten sie sich ein Hotel in der Nähe. Markus stellte noch
die Koffer in den Schrank und fiel tot müde ins Bett.
Ganz in der Früh weckte sie die Sonne. Markus nahm Susanne in den
Arm und ging mit ihr auf den Balkon. „Ist das nicht wundervoll“?
Susanne legte ihren Kopf an seine Schulter. Der Berufsverkehr mit
lautem Gehupe störte sie nicht weiter. Das Frühstück bestand nur aus
einem griechischen Kaffee. Markus beglich die Rechnung, holte die
Koffer und dann ging es zum Hafen. Die Fähre nach Poros stand
schon bereit. Markus half Susanne mit ihrem Koffer. Griechenland
zeigte sich von seiner schönsten Seite – der Himmel war Postkarten
blau und die Sonne lachte. Sie nahmen sich einen Platz an Deck. Die
Fahrt genossen sie in vollen Zügen. Nach einem kurzen
Zwischenstopp auf den Nachbarinseln Ägina und Methana kamen sie
auf Poros an. Die kleine Insel hatte sie schon damals verzaubert. Der
erste Weg war zu Markus zukünftigem Geschäftspartner. Vasili, der
am Hafen Yachten vercharterte, saß auf seinem Hocker vor dem
Büro. Freudig sprang er auf, als er sie sah. „Kalimera“! Der gute
Morgen ging ja hier bis Nachmittag. Auch die typische Umarmung
durfte nicht fehlen. Küsschen rechts, Küsschen links. Es war eine
herzliche Begrüßung. Markus und Susanne setzten sich zu Vasili und
bekamen gleich einen kleinen Kaffee und das obligatorische Glas
Wasser dazu. Markus Blick schweifte über die Yachten, deren
Masten im leichten Wellengang hin und her schaukelten. Hier war
also seine neue Arbeitsstelle. Nachdem Costa, der Partner von Vasili,
sich aus Altersgründen zurückgezogen hatte, übernahm Markus die
Partnerschaft. Letztes Jahr im Urlaub bekam er von Vasili dieses
Angebot, als sie sich wiederholt eine Yacht charterten. Was Markus
zuerst als Spaß auffasste, nahm immer mehr Formen an. Nach einer
kleinen Pause ging es dann zu ihrem neuen Heim. Das kleine Haus,
direkt an den Klippen mit Blick auf das weite Meer, wurde die
letzten Jahre schon von ihnen als Urlaubsquartier genutzt. Als die
Besitzerin gestorben war, entschlossen sich Markus und Susanne
sofort das Häuschen zu erwerben. Mit viel Arbeit und Liebe wurde
aus dem kleinen Häuschen ein richtiges Schmuckstück. Auch die
Lage war optimal – gerade einmal 5 Minuten zum Hafen. Als
gelernter Maschinenbauer war Markus die richtige Ergänzung für
Vasili. Während Susanne die Wohnung putzte und die Koffer
auspackte, kümmerte sich Markus um die schriftlichen Dinge. Die
Bürokratie war hier nicht so schlimm wie in Deutschland, deswegen
plante Markus bereits Anfang nächster Woche voll in das Geschäft
mit einzusteigen.
Indessen war es später Nachmittag und die meisten Griechen hielten
ihren Mittagsschlaf. Auch Markus und Susanne passten sich an und
legten sich eine Runde zum Schlafen hin. Erst ein paar Stunden
später, weckten sie die Glocken aus dem Turm oberhalb des Berges,
der auch gleich das Wahrzeichen der Insel war. „Komm` Susanne,
gehen wir eine Kleinigkeit essen“! Er nahm Susanne um die Hüfte
und sie schlenderten den kleinen Weg hinunter. Natürlich sprach es
sich hier schnell herum, dass die beiden Deutschen nun zu den
Einwohnern der Insel zählten. Die meisten Geschäftsleute kannten
sie bereits aus ihren Urlauben der letzten Jahre. So ließen sie sich in
der Nähe des Hafens nieder und sahen wie die Schiffe einliefen, um
sich ein Nachtlager zu suchen. Jetzt im Juni blieb es noch bis fast 21
Uhr hell. Michalis, der Besitzer der Taverne, kam gleich auf die
beiden zu und drückte sie fest an sich. „Herzlich willkommen“!
Gleich darauf folgte ein Gläschen Ouzo. Man stieß auf eine gute
Zukunft an und bestellte das Essen. Hier im Freien, mit Blick auf das
Meer schmeckte es besonders gut. Unter sternenklarer Nacht klang
der Tag in Griechenland aus.
Am nächsten Tag erledigten Markus und Susanne den ganzen
Papierkram. Dazu mussten sie auch nach Athen. Der Kurs an der
Volkshochschule machte sich bezahlt. Zur Verständigung reichte es
und wenn man erst einmal längere Zeit hier war, dann würde es
bestimmt schnell gehen. In Athen war es wie immer um diese
Jahreszeit brütend heiß. Jetzt sahen sie die vielen Touristen, die die
Einkaufsmeile Plakka überschwemmten, mit anderen Augen. Wie
lange würden die bleiben“? 2 oder 3 Wochen? Wird ihnen der
Abschied schwer fallen? Dieses Problem bestand nun für Markus und
seine Frau nicht mehr. Aber vielleicht würden sie sich ja wieder nach
der Heimat sehnen? Nachdem sie alle Unterlagen komplett hatten,
ging es mit der Metro zurück nach Piräus. Die Fähre war noch nicht
da und so gingen sie noch auf einen Kaffee in ein Fast Food
Restaurant am Hafen. Mit der letzten Fähre ging es dann wieder
zurück nach Poros. Als sie an der Reeling standen und sich
unterhielten, wurden sie von einem jungen Pärchen auf Englisch
angesprochen. „Hallo, machen Sie auch Urlaub hier“? Markus und
Susanne sahen sich an und lachten. „Urlaub kann man nicht sagen –
wir sind nach Poros ausgewandert“! „Cool“, sagte die hübsche
Begleiterin. „Ich bin Markus und das ist meine Frau Susanne“! „Hey,
ich heiße Vanessa und das ist Giovanni! Wir kommen aus Italien“.
Natürlich musste Markus gleich die ganze Geschichte erzählen.
Angeregt unterhielt man sich und die Rückfahrt verging wie im Flug.
„Wir haben noch nicht einmal ein Hotel hier, könnt ihr uns eines
empfehlen“? „Das wird nicht leicht werden, wir haben ja schon
Hochsaison! Aber wenn ihr Probleme habt, dann könnt ihr bei uns
übernachten“! Susanne zuckte zusammen. Wie konnte Markus dem
fremden Pärchen ein solches Angebot machen? Markus spürte die
Reaktion seiner Frau und räusperte sich verlegen. „Vielleicht fragt ihr
mal am Hafen, bei der Anlegestelle der Fähre“! „Machen wir“!
Vanessa lächelte Markus an. Dann trennten sich ihre Wege. „Einen
schönen Urlaub“! Susanne nahm Markus an der Hand. „Vielleicht
sieht man sich ja mal auf der Insel“! „Ja, bestimmt“! “Markus spürte
einen festen Ruck an seinem Handgelenk, dann sah er Susannes
Blick und der sprach Bände! Bis zur Haustüre redete Susanne kein
Wort mit ihm. „Na, gut, ich war ein wenig voreilig, aber das ist doch
auch die Gastfreundschaft hier“! „Trotzdem hättest du mich vorher
fragen können, wir kennen die beiden doch gar nicht“! „Es ist doch
nichts passiert! Die werden sich jetzt ein hübsches Zimmer suchen
und die Sache ist erledigt“! „Hoffen wir es“! Markus umarmte
Susanne und gab ihr einen dicken Kuss. „Susanne, jetzt sind wir erst
den 2. Tag hier und schon streiten wir uns wegen einer Kleinigkeit“!
„Du hast ja Recht tut mir leid“! Susanne drückte Markus fest an sich.
„So und jetzt mache ich uns etwas Feines zum Essen“! Er gab
Susanne einen Klaps auf den Po und verschwand pfeifend in der
Küche. Eine halbe Stunde später saßen sie auf ihrer kleinen Terrasse
und genossen das Abendessen bei einem wundervollen
Sonnenuntergang. „Ach, ist das nicht das schönste Fleckchen auf
Erden“? Markus war richtig zufrieden. Wenn jetzt dass Geschäft
noch gut läuft … Gegen 23.00 Uhr räumte Susanne den Tisch ab und
brachte alles in die kleine Küche. Markus beschäftigte sich noch mit
den Unterlagen, die er heute erhalten hatte. Plötzlich klopfte es an der
Tür. Markus öffnete. Draußen standen Vanessa mit Giovanni.
Markus spürte die Blicke Susannes in seinem Rücken. „Hallo! Tut
uns leid dass wir stören, aber wir bekommen wirklich nirgendwo ein
Zimmer auf dieser Insel“! Wie kann man nur so blöd sein und sich
vor Urlaubsantritt nicht um ein Quartier kümmern, dachte sich
Susanne. Doch da mussten sie jetzt durch. „Kein Problem, wir haben
euch ja das Angebot gemacht, bei uns zu übernachten“! Susanne
schob den verdutzten Markus zur Seite und nahm Vanessa die Tasche
ab. „Kommt doch rein“! Vanessa strahlte und man sah ihr an, dass
sie erleichtert war. Die gut gebaute Italienerin zwängte sich dicht an
Markus vorbei ins Haus. „Ich richte euch das Gästezimmer her“!
„Soll ich dir dabei helfen“? „Wenn du willst, gerne“! Während
Susanne mit Vanessa die Betten bezogen, saßen die beiden Männer
draußen und blickten auf die Meerenge nach Galatas. „Seid ihr das 1.
Mal hier auf Poros“? „Nein“! „Wie lange bleibt ihr“? „3 Wochen“.
Markus merkte, dass Giovanni nicht unbedingt gesprächig war und
stellte die Unterhaltung ein. „Ihr könnt rein kommen, das Zimmer ist
fertig“! „Vielen Dank, ihr habt uns wirklich sehr geholfen“! „Kale
nichta“! „Gute Nacht“! Vanessa und Giovanni verschwanden in
ihrem Zimmer. Als Markus mit Susanne endlich allein war
platzte Susanne gleich los: „Aber nur für eine Nacht“! „Pssst! Nicht
so laut! Die werden sich morgen schon etwas suchen“!
In dieser Nacht machte Markus fast kein Auge zu. Ihm war nicht
ganz wohl bei dem Gedanken, dass nebenan dieses beiden
übernachteten. Gastfreundschaft hin oder her - in Zukunft würde er
nicht mehr so vorschnell etwas zusagen!
Um 8 Uhr schreckte Markus durch ein Geräusch auf. „Was war das“?
fragte Susanne ängstlich. Markus zog sich den Bademantel an und
öffnete vorsichtig die Tür. Vanessa stand in der Küche und hantierte
mit dem Geschirr. Fast wären ihr die Teller herunter gefallen, als
Markus sie ansprach. „Vanessa was tust du da“? „Ich wollte
Frühstück machen“! antwortete sie verlegen. „Wo ist Giovanni“?
„Der schläft noch“. „Gut, Susanne hilft dir gleich, dann gehe ich zum
Einkaufen“. Während Markus mit Susanne im Bad verschwand,
deckte Vanessa draußen den Tisch. „Was hat die in unserer Küche
zu suchen“? „Leise! Das hat sie doch nur gut gemeint“! „Lass mich
nicht alleine mit denen“! „Was hast du denn, die tun dir doch nichts“!
Markus konnte Susanne überzeugen und als er mit der Morgentoilette
fertig war, zog er sich schnell an. „Bin gleich wieder da“! Bevor
Susanne noch antworten konnte, war er schon weg.
Markus joggte den Berg hinunter ins Dorf zum Supermarkt. Schnell
kaufte er das Nötigste ein. Als er aus dem Geschäft kam, wäre er fast
mit einer Frau zusammen gestoßen. „Kiriie Markus“! „Kalimera
Kiria Maria“! Welch ein Zufall! Diese Frau hatte ihnen im Urlaub
immer das schöne Zimmer am Hafen mit Meerblick vermietet. Voller
Freude fiel sie ihm um den Hals. Sofort redete sie wie ein Wasserfall
auf ihn ein. Markus bat sie, langsamer zu reden um ihr folgen zu
können. Sie freute sich, dass er nun ein Inselbewohner war und
wünschte ihm und seiner Frau alles Gute. Als er sich schon
verabschieden wollte, kam ihm noch ein Geistesblitz. Vielleicht hatte
sie ja ein Zimmer für die beiden Besucher? Sofort erkundigte er sich
und war erstaunt über die Antwort. „Ja, überhaupt kein Problem,
sogar zwei Zimmer würden zur Auswahl stehen“! Da war Markus
platt. Hatten die beiden wirklich nach einem Zimmer gesucht? Umso
schneller lief er zurück. Maria rief er noch zu, dass er dann gleich zu
ihr kommen würde. Das Herz klopfte ihm bis zum Hals, als er am
Haus ankam. Er riss die Türe auf. Vanessa stand mit Susanne in der
Küche und kochte Kaffee. Von Giovanni war weit und breit nichts zu
sehen. Susanne sah im gleich an, das irgend etwas nicht stimmte. Sie
drückte Vanessa den Kaffee in die Hand. Als Vanessa nach draußen
ging, zog Markus seine Frau zur Seite. „Was ist denn los“? „Ich habe
Maria getroffen! Stell dir vor, sie hat 2 Zimmer frei“! „Was“? „Ja, da
stimmt doch was nicht“! Plötzlich kam Giovanni aus dem Zimmer.
„Buon giorno“! „Guten Morgen, gleich gibt es Frühstück“!
Angespannt saßen die vier am Tisch. Vanessa brach das Schweigen.
„Das war sehr nett von euch, dass wir hier übernachten durften“!
Susanne wollte schon antworten, als ihr Markus zuvor kam. „Was
habt ihr jetzt vor“? „Eigentlich wollten wir uns ja hier ein Zimmer
suchen, aber du hast uns auf eine Idee gebracht“! Markus runzelte die
Stirn. „Du hast uns doch erzählt, dass du hier Yachten vermietest“.
„Ja, schon“. Wir haben uns entschlossen, mit einem Boot hier in der
Ägäis ein bisschen herum zu schippern“! „Habt ihr denn einen
Bootsführerschein“? „Ja, Giovanni“! Giovanni nickte. „Wenn ihr
wollt, können wir nach dem Frühstück zu Vasili gehen. Er hat
bestimmt etwas Geeignetes für euch“! Susanne war erleichtert. Das
Problem war schneller als erwartet gelöst! Wenig später schlenderte
Markus mit den beiden zu seiner zukünftigen Arbeitsstelle.
„Kalimera Vasili“! „Jazu Markus“! „Vasili, ich habe dir gleich ein
paar Kunden mitgebracht“! „So fängt der Morgen gut an“! Vasili
lachte und begrüßte die beiden. „Was haben Sie sich denn
vorgestellt“? „Was ist das für ein Boot“? fragte Giovanni und deutete
mit dem Finger auf ein größeres Motorboot. „Eine sehr gute Wahl!
Die Saronic Star hat 2 Schlafplätze, Pantry, Aufenthaltsraum und ein
großes Sonnendeck“! „Wollen wir nicht lieber eine Segelyacht“?
„Nein, zu zweit ist der Daycruiser besser“! „Wie lange brauchen Sie
das Schiff“? „Zwei Wochen, geht das“? „Natürlich“! Nachdem sie
das Finanzielle besprochen hatten, wurden die Papiere ausgefüllt.
„Kann ich Ihren Bootsschein haben“?

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Ein heisser Sommer" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen