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Der Vornamenfinder

Vorwort

Malissa oder Melanie, Nelio oder Nikolas? Oft genug fällt es werdenden Eltern schwer, sich auf einen Namen für ihr Kind zu einigen. Die Entscheidung für einen Vornamen ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben, die Eltern zu treffen haben, denn schließlich begleitet der Vorname jeden Menschen ein Leben lang.

Wie soll ein Name also sein, eher traditionell oder lieber ganz ausgefallen, lang oder lieber doch kurz und prägnant? Der Vornamenfinder hilft, die richtige Entscheidung zu treffen. Er verzeichnet über 5000 Vornamen und ihre Herkunft aus den unterschiedlichsten Sprachen und Kulturen. Über 40 Tabellen listen Namen gesondert nach ihrer Bedeutung (z. B. Namen mit der Bedeutung »fröhlich«), ihrer sprachlichen Herkunft (z. B. russische, biblische, französische Namen) sowie nach bekannten Namensträgern und -trägerinnen auf. Dazu finden sich am Ende des Alphabetteils wertvolle Tipps zur Namengebung.

Gerade bei Namen aus fremden Sprachen ist es wichtig, sich über die richtige Aussprache im Klaren zu sein. Dazu dienen die Betonungsangaben im Stichwort: ein Strich oder Punkt unter einem Vokal bedeutet, dass die entsprechende Silbe betont wird, wobei der Punkt für einen kurzen und der Strich für einen langen Vokal steht. Wo sich die richtige Lautung von den deutschen Ausspracheregeln unterscheidet, wurden nach dem Zeichensystem der IPA (International Phonetic Association) Ausspracheangaben ergänzt. Da diese Zeichen nicht für jedermann verständlich sind, wurde immer dann darauf verzichtet, wenn sich die korrekte Lautung nur dadurch von der deutschen unterscheidet, dass ein Endungs-e nicht ausgesprochen wird, wie bei zahlreichen englischen und vor allem französischen Namen (z. B. Adrienne, Étienne, Martine), oder bei Namen auf -ney, die nicht […naı], sondern […nı] (z. B. Rodney, Britney) ausgesprochen werden. In diesen Fällen ist die richtige Betonung im Stichwort angegeben. Im Falle von Schreibvarianten findet sich die richtige Aussprache bei dem Haupteintrag, auf den verwiesen wird.

Berlin, im Oktober 2014

Die Dudenredaktion

Abkürzungsverzeichnis

Nicht verzeichnet finden sich all jene Abkürzungen für Sprachbezeichnungen, bei denen nur »-isch« zu ergänzen ist, z. B. engl. für englisch.

ahd.

althochdeutsch

aram.

aramäisch

eigtl.

eigentlich

evtl.

eventuell

hebr.

hebräisch

lat.

lateinisch

lit.

litauisch

männl.

männlich

mhd.

mittelhochdeutsch

mittellat.

mittellateinisch

n. Chr.

nach Christus

neuhebr.

neuhebräisch

niederdt.

niederdeutsch

v. Chr.

vor Christus

vgl.

vergleiche

Vorn.

Vorname

weibl.

weiblich

>

entwickelt zu

<

entwickelt aus

Angaben zu Betonung und Aussprache

Vokale

a

=

helles a, dt. Blatt

ɑ

=

dunkles a, dt. war, engl. rather

ɐ

=

abgeschwächtes a, dt. Ober

ã

=

nasaliertes a, französ. grand

ʌ

=

dumpfes a, engl. but

æ

=

breites ä, dt. Äther

e

=

geschlossenes e, dt. Beet, engl. egg

ε

=

offenes e, dt. Bett, dt. fett

ə

=

dumpfes e, dt. alle, dt. Hacke

=

nasaliertes e, französ. fin, französ. vin

i

=

geschlossenes i, dt. Wiese

ı

=

offenes i, dt. bin, dt. mit, dt. bitte

o

=

geschlossenes o, dt. Tor, dt. Sohle

ɔ

=

offenes o, dt. Kopf, dt. Ort

õ

=

nasaliertes o, französ. mon, französ. nombre

œ

=

offenes ö, dt. Hö lle, dt. öfter

ø

=

geschlossenes ö, dt. Höhle, dt. schön

u

=

geschlossenes u, dt. Mut, dt. Uhr

ʊ

=

offenes u, dt. bunt

w

=

halbvokalisches w, engl. well, engl. way

y

=

geschlossenes ü, dt. amüsieren

ɥ

=

konsonantisches ü, französ. Suisse, französ. huile

Konsonanten

ç

=

deutscher Ich-Laut, dt. ich, Gewicht

ŋ

=

deutscher ng-Laut, dt. Hang, dt. Ding

γ

=

ähnlich dem deutschen Zäpfchen-r,
jedoch ohne Schwingung

s

=

stimmloses s, dt. lassen, dt. Liste

z

=

stimmhaftes s; dt. Sonne, dt. lesen

ʃ

=

stimmloses sch, dt. Schuh, dt. Fisch

ʒ

=

stimmhaftes sch, dt. Garage, dt. Genie, französ. jour

θ

=

stimmloses englisches th, engl. thing

ð

=

stimmhaftes englisches th, engl. the, engl. that

v

=

stimmhaftes w, dt. Wald, dt. Wein

X

=

deutscher Ach-Laut, dt. Krach, dt. Achtung

Weitere Zeichen

'

=

bezeichnet Betonung und steht vor der betonten Silbe

ː

=

bezeichnet Länge des vorhergehenden Vokals

̯

=

unter Vokalen, gibt an, dass der Vokal unsilbisch ist

Namen für Jungen

A

Aaron, (auch:) Aron: aus der Bibel, zu hebr. ʼaharōn, Bedeutung nicht sicher geklärt, wahrscheinlich ägyptischer Ursprung. Im Arabischen entspricht Aaron der Name Harun. Nach der Bibel war Aaron der ältere Bruder des Mose, sein Begleiter und Vertreter beim Zug zum Sinai.

Abdllah: Abdullah.

bdul: arabischer Ursprung, verkürzte Form von zahlreichen Vornamen, die mit arab. ‘abd »Diener [Gottes]« gebildet sind (z. B. Abdullah).

Abdllah, (auch:) Abdllah: zu arab. ‘abd »Diener« + Allāh »Gott«: »Diener Gottes«.

Abel: aus der Bibel, zu hebr. hebel »Hauch, Vergänglichkeit«, als Anspielung auf Abels vorzeitigen Tod. Nach der Bibel war Abel der zweite Sohn Adams, der von seinem Bruder Kain erschlagen wurde.

Abraham, (auch:) Abram: zu hebr. ’abrāhām. Nach der Bibel lautete der Name des ersten Erzvaters Israels ursprünglich Abram (»der Vater ist erhaben«) und wurde von Gott in Abraham (»Vater der Menge«) umgewandelt. Im Arabischen entspricht Abraham der Name Ibrahim.

bsalom, (früher meist:) bsalon (überkonfessionelle Form:) bschalom: aus der Bibel, hebräischer Ursprung, zu hebr. ’abšālōm, dessen Bedeutung als »der Vater ist Heil« oder »der Vater ist Friede« ausgelegt wird. Nach der Bibel war Absalom der dritte Sohn Davids. Um die Ehre seiner Schwester Tamar zu rächen, ließ er seinen Halbbruder Amnon ermorden.

Achatius, (auch:) Achatz; Achaz; chaz (als biblischer Name jetzt auch:) has: zu hebr. ’aaz), Kurzform von Joahaz, Bedeutung: »der Herr hat ergriffen«.

Achll, (auch:) Achlles: aus der griechischen Mythologie, Name des griechischen Helden (griech. Achilléus), der im Trojanischen Krieg Hektor im Zweikampf besiegt; unbekannter, wahrscheinlich vorgriechischer Ursprung. Nach der »Ilias« fällt Achill, nachdem ihn Paris mit einem Pfeil an der Ferse verwundet hat.

chim: Kurzform von Joachim.

chmed, (auch:) Ahmed: aus dem Arabischen, Bedeutung »der Preiswürdigste«.

Adalbert, (auch:) Adelbert; Edelbert: alter deutscher Vorname, ahd. adal »edel, vornehm; Abstammung, [edles] Geschlecht« + ahd. beraht »glänzend«; etwa »von glänzender Abstammung«.

Adalger, (auch:) lger: alter deutscher Vorname, ahd. adal »edel, vornehm; Abstammung, [edles] Geschlecht« + ahd. gear »Speer«.

Adam: aus der Bibel übernommen, Herkunft nicht sicher geklärt. Die Bibel sieht in dem Namen hebr. ’adāmā den rotbraunen, weil gepflügten Ackerboden und versteht ihn zugleich als hebr. ha’ādām »der Mensch, die Menschheit«. Nach der Bibel war Adam der erste, von Gott erschaffene Mensch, aus Ackerboden gebildet und mit Lebensodem erfüllt.

Adamo, (deutsch auch:) Adamo: italienische Form von Adam.

Adelbert: Nebenform von Adalbert.

Adem: türkische Form von Adam.

Adi: Kurzform von männl. Vornamen, die mit »Ad(al)-«, »Ad(el)-« gebildet sind, besonders von Adolf.

Adil: zu arab. ‘ādil »gerecht«.

Adnan: vielleicht zu arab. ‘adana »sich niederlassen [an einem Ort bzw. in einem Land]«. Nach der Tradition waren die Bewohner des nördlichen Teils der arabischen Halbinsel Nachkommen von ’Adnan, der wiederum von Ismael, dem Sohn des Patriarchen Abraham, abstammte.

Adolf, (veraltet auch:) Adolph: jüngere Form von Adalwolf; ahd. adal »edel, vornehm; Abstammung, [edles] Geschlecht« + ahd. wolf »Wolf«.

Adlfo: italienische und spanische Form von Adolf.

Adonis: aus der griechischen Mythologie, semitischer Ursprung, wohl zu phöniz. ādōn »Herr«. Adonis war ein außerordentlich schöner junger Gott, der von Aphrodite, der Liebesgöttin, geliebt wurde.

Die schönsten englischen Jungennamen

Alvin Andrew Angus Barney Brandon Dorian James Jeremy Joshua Luke Matthew Nick Robin Scott Ted

Adriaan, (älter auch:) Adriaen: niederländische Form von Adrian.

Adrian, (älter auch:) Hadrian: zu lat. [H]adriānus »der aus der Stadt [H]adria«. Der Beiname des Kaisers Publius Aelius Hadrianus geht nach antiker Tradition auf den Herkunftsort seiner Eltern, Hadria, heute Atri, Provinz Teramo (nicht Adria südlich von Venedig), zurück.

Adriano: italienische Form von Adrian.

Adrianus: Adrian.

Adriël: aus der Bibel, zu hebr. ’adrī’el »Gott ist meine Hilfe«.

Adrien [… ']: französische Form von Adrian.

Ady: Kurzform von Vornamen, die mit »Ad(al)-« gebildet sind.

Aegid, (auch:) Aegidius: Ägid.

Aeneas: aus der antiken Mythologie, griech. Aineías, lat. Aenēās; unbekannter, wahrscheinlich vorgriechischer Ursprung, bereits in der Antike volksetymologisch an griech. ainéein »loben, preisen« sowie an griech. ainós »schrecklich, gefürchtet« angelehnt.

Ägid, (auch:) Ägidius; Aegid; Aegidius; Egid; Egidius: zu griech. aigís, -ídos »Ziegenfell«, Bezeichnung des Schutzmantels oder Harnischs des Zeus oder der Athena, auch als Schild gebraucht; etwa »Schildhalter«.

Ago: verselbstständigte Kurzform von Namen, die mit »Agi-« (zu german. *agi- »Schrecken«, später überlagert von ahd. ekka »[Schwert]schneide, Spitze«) gebildet wurden (z. B. Agimar, Agimund).

Aharon: neuhebräische Form von Aaron.

has: Achatius.

Ahlrich: Alrich.

hmed: Achmed.

hmet: türkische Form von Achmed.

Aidan, (auch:) Aiden; Aden [eıdn]: irische Herkunft, englische Formen des gälischen Namens Aodán, einer Koseform von Aodh (»Feuer«).

1Aik: eindeutschende Schreibung des englischen Vornamens Ike ( 2Ike).

2Aik: Eike.

Aike: Eike.

Aiko: Eike.

Aimé [ε'me]: französische Form von Amatus (lat. amātus, -a, -um »geliebt«, zu amare »lieben«).

1Aimo: verselbstständigte Kurzform von Namen, die mit »Agi-« ( Ago) gebildet wurden.

2Aimo: finnisch-samische Herkunft, zu finn. aimo »vortrefflich, tüchtig«.

Ainran: aus Kenia und Tansania, bedeutet auf Suaheli »Wohlstand«.

Ake: verselbstständigte friesische Kurzform von Namen, die mit »Agi-« (zu german. *agi- »Schrecken«, später überlagert von ahd. ekka »[Schwert]schneide, Spitze«) gebildet wurden (z. B. Agimar, Agimund).

1Akim: nordische Kurzform von Joachim.

2Akim: russische Kurzform von Joachim.

kira: japanische Herkunft, Bedeutung »hell, klar«.

Al [æl]: englische Kurzform von Namen, die mit »Al-« beginnen (etwa Alfred u.a.).

ladin: zu arab. ‘Alā'-ad-Dın »Erhabenheit des Glaubens«.

Alain [a'l]: aus dem Französischen, keltischer (bretonischer) Ursprung, vielleicht zu al- »Fels«.

Alan, (auch:) Allan; Allen ['ælən]: aus dem Englischen, keltischer (bretonischer) Ursprung, vielleicht zu al- »Fels«, kam durch die normannischen Eroberer nach England.

lban, (auch:) Alban: zu lat. Albanus »der aus der Stadt Alba Stammende«.

Albano: italienische Form von Alban.

lbert: jüngere Form von Adalbert.

Albrto: italienische und spanische Form von Albert.

Albrtus: latinisierte Form von Albert.

1lbin: Nebenform von Albwin.

lbrecht: jüngere Form von Adalbrecht ( Adalbert).

lbwin, (auch:) Albin: alter deutscher Vorname, ahd. alb »Elf, Naturgeist« + ahd. wini »Freund«.

ldis: aus Lettland, zu lit. aldeit »lärmen«.

ldo: verselbstständigte Kurzform von mehreren italienischen Namen germanischer Herkunft (z.B. Arnaldo, Rinaldo).

Alec ['ælık]: englische Kurzform von Alexander.

Alejandro [alε'xandro]: spanische Form von Alexander.

Alessndro: italienische Form von Alexander.

Alssio: italienische Form von Alexis.

Alex: Kurzform von Alexander oder Alexis.

Alexnder: lateinische Form von griech. Aléxandros (zu aléxō »wehre ab, schütze, verteidige« + anr, andrós »Mann«; etwa »der Männer Abwehrende, Schützer«).

Alexandre [alεk'sã:dr]: französische Form von Alexander.

Alexi, (auch:) Alexj: russische Form von Alexis.

Alxis, (auch:) Alxius: griechischer Ursprung, verselbstständigte Kurzform von Namen, die mit »Alex-« (zu griech. aléxo »wehre ab, schütze«) gebildet sind.

lf: Kurzform von Namen, die mit »Alf-« beginnen (besonders von Alfred), früher auch Kurzform von Adolf. Im Englischen ist Alf [ælf] eine Kurzform von Alfred.

Alfie [' ælfı]: englische Herkunft, Koseform von Alf.

lfons, (veraltet auch:) lphons: zugrunde liegt die spanische Form eines westgotischen Namens; der erste Bestandteil entspricht german. *haðu »Kampf«, der zweite Bestandteil entspricht ahd. funs »eifrig, bereit, willig«; die lautliche Umgestaltung erfolgte durch Kreuzung mit dem Namen Hildefonso/Ildefonso (ahd. hiltja »Kampf« + ahd. funs) sowie durch Anlehnung an das häufige Namenglied adal »edel, vornehm; Abstammung, (edles) Geschlecht«..

Alfnso: spanische und italienische Form von Alfons.

lfred: aus dem Englischen, altengl. Ælfred, zu altengl. ælf »Elf, Naturgeist« + altengl. rǣd »Rat«.

Alfredo: italienische und spanische Form von Alfred.

1Ali: Kurzform von Namen, die mit »Al-« beginnen.

2Ali: zu arab. ‘alī »erhaben, edel«.

Aljscha: russische Koseform von Alexei.

Allan: Alan.

Allen: Alan.

Alois, (auch:) Aloisius; Aloys; Aloysius: Latinisierung einer italienischen Koseform von Ludovico ( Ludwig), der eine altfranzös. Form dieses Namens (Looïs) zugrunde liegt.

lphons: Alfons.

Die schönsten französischen Jungennamen

Claude Didier Fabrice Ives Jacques Lucien Marc Marcel Mathieu Maurice Maxime Noel Pascal Patrice Thierry

Alphonse [al'f:s]: französische Form von Alfons.

lram: jüngere Form von Adalram (ahd. adal »edel, vornehm; Abstammung, [edles] Geschlecht« + ahd. hraban »Rabe«).

lrich, (auch:) Ahlrich; lrik: jüngere Form von Adalrich (ahd. adal »edel, vornehm; Abstammung, [edles] Geschlecht« + ahd. rīhhi »Herrschaft, Herrscher, Macht; reich, mächtig, hoch«).

lvar: schwedische bzw. englische Herkunft, Bestandteile entsprechen ahd. alf »Elf, Naturgeist« + ahd. heri »Kriegsschar, Heer«.

Álvaro: spanischer [' albaro] und portugiesischer [' alvçru] Name westgotischen Ursprungs, dessen Etymologie noch ungeklärt ist. Italienische Form: Alvaro [al'va:ro].

1Alvin ['æl…]: aus dem Englischen, geht zurück auf altengl. Æðelwine oder Ælfwine zu altengl. æðel »edel« bzw. ælf »Elf, Naturgeist« + altengl. wine »Freund«.

2lvin: Nebenform von Alwin, auch schwedisch und norwegisch.

lwin: jüngere Form von Albwin oder von Adalwin (ahd. adal »edel, vornehm; Abstammung, [edles] Geschlecht« + ahd. wini »Freund«.

Amadeo: spanische Form von Amadeus.

Amadeus: aus lateinischen Bestandteilen gebildet, Bedeutung »liebe Gott!«: lat. amā »liebe!« zu amāre »lieben« + deus »Gott«.

Amal: neuhebräische Herkunft (»Arbeit, Mühe«).

Amand, (auch:) Amand: Amandus.

Amndus, (auch:) Amand; Amnd: zu lat. amandus, -a, -um »liebenswürdig, lieblich«, zu amāre »lieben«.

Ambrosius, (auch:) mbros: zu griech. ambrósios »zu den Unsterblichen gehö. rend, göttlich«.

Amerigo: italienische Entsprechung von Heimerich ( Heinrich).

Ämilius: Emil.

Amin: zu arab. al amīn »der Vertrauenswürdige«, Beiname des Propheten Mohammed.

1Amir: zu arab. amīr »Befehlshaber, Prinz«.

2Amir: neuhebräische Herkunft, Bedeutung »Baumwipfel« oder »Getreidegarbe«.

mnon: aus der Bibel, zu hebr. ’amnon »treu, zuverlässig«. Nach der Bibel war Amnon der älteste Sohn König Davids. Er vergewaltigte seine Halbschwester Tamar und wurde deshalb von ihrem Bruder Absalom ermordet.

Amon: aus der Bibel, zum hebr. Stamm ’mn »treu sein«. Nach der Bibel war Amon ein König von Juda.

Amos: zu hebr. ‘āmōs »der [von Gott] Getragene«. Nach der Bibel war Amos ein Viehhirte aus Tekoa, der von Gott zum Propheten berufen wurde und radikale Kritik an dem unsozialen Verhalten der führenden Kreise Israels übte.

mrit: zu sanskrit. amrta »unsterblich«.

Anand: aus Indien, zu sanskrit. ānanda »Glück, Freude«.

Anastasius: zu griech. anástasis »Auferstehung«.

natol: geht zurück auf den spätantiken Namen Anatolius. Dieser ist eine männl. Form des griechischen Frauennamens Anatole (griech. anatol »Sonnenaufgang; Gegend des Sonnenaufgangs; Morgenland, Kleinasien«).

nders: Nebenform von Andreas, auch schwedisch.

ndi: Koseform von Andreas.

1Andor ['ɔndɔr], (deutsch auch:) ndor: ungarische Form von Andreas.

2ndor: norwegische oder schwedische Herkunft. Der erste Namenbestandteil entspricht ahd. arn »Adler«, der zweite enthält den Namen des altnordischen Donnergotts Thor.

András ['ɔndra:ʃ]: ungarische Form von Andreas.

ndre, (auch:) Andre: oberdeutsche Form von Andreas, auch als Eindeutschung von französ. André gebraucht.

André [ã'dre]: französische Form von Andreas.

Andrea: italienische Form von Andreas.

Andreas: griechischer Ursprung, verselbstständigte Kurzform von Namen, die mit »Andr-« (zu griech. anr, andrós »Mann«) gebildet sind.

Andri: eindeutschende Schreibweise von Andrej oder rumänische Form von Andreas.

Andrj: russische Form von Andreas.

ndres: Andreas.

Andrew [' ændru:]: englische Form von Andreas.

Andries: niederdeutsch-friesische und niederländische Form von Andreas.

ndrik: russische Koseform von Andrej ( Andreas).

Andrzej ['andʒεı]: polnische Form von Andreas.

Andy ['ændı]: aus dem Englischen, Koseform von Andrew ( Andreas).

Angel ['eındʒεl]: englische Form von Angelus.

Angelino […dʒe'li:…]: italienische Koseform von Angelo.

Angelo ['andʒelo]: italienische Form von Angelus.

ngelos: zu griech. ángelos »Bote, Bote Gottes, Engel«.

ngelus: lateinische Form von Angelos.

Angus ['æŋqgəs]: englische Form des gälischen Namens Aonghus (»einzige Wahl«).

Anian: Herkunft und Bedeutung umstritten, Namensvorbild ist der aus Irland oder Westfranken stammende heilige Anianus (7./8. Jh.).

njo: friesische Koseform von Namen, die mit dem Namenwort arn gebildet sind ( Arnold), männl. Bildung zu Anja oder bulgarische Koseform von Angelus.

nno: alter deutscher Vorname, Kurzform von Arnold.

nselm: alter deutscher Vorname, zu german. *ans- »Gottheit« + ahd. helm »Helm«.

nsgar: alter deutscher Vorname, zu german. *ans- »Gottheit« + ahd. gēr »Speer«.

ntal, ungar. Aussprache: ['ɔntɔl]: ungar. Form von Anton.

Anthony ['æntənı]: englische Form von Anton.

Antoine [ã'twan]: französische Form von Anton.

nton, (auch:) Antonius: lateinischer Ursprung, geht zurück auf einen altrömischen Geschlechternamen.

ntonín: tschechische Form von Anton.

Antonino: aus dem Italienischen, geht zurück auf den römischen Geschlechternamen Antoninus.

Antonio: spanische und italienische Form von Anton.

Antonius: Anton.

ras: türkische Herkunft, geht zurück auf den gleichnamigen Fluss in Ostanatolien.

rbo: zu ahd. arbeo »der Erbe«.

rchibald: englische Form (über altfranzös. Archimbald) von Erkenbald (ahd. erchan »fest, vornehm, hervorragend« + ahd. bald »kühn«).

Arel: in Israel übliche Variante von Ariel.

Ares: aus der griechischen Mythologie. Ares, Sohn von Zeus und Hera, war der Gott des Krieges.

Arian: friesische und niederländische Nebenform von Adrian.

Aribert: romanische Form von Heribert.

Ariel, (überkonfessionelle Form:) Ariël: hebräischer Ursprung, der noch nicht sicher geklärt ist (hebr. ’arī’el »Löwe Gottes« oder »Altar-Herd«?).

Arif: zu türk. arif »weise«.

Arik: Kurzform von mehreren russischen Vornamen.

Aristde: aus dem Französischen, griechischer Ursprung (griech. Aristéidēs, zu griech. áristos »der Beste, der Edelste«, etwa »Sohn des Edelsten«).

Aristoteles: zu griech. áristos »der Beste« und griech. télos »Ziel, Vollendung«.

rjan, (auch:) rjen: friesische und niederländische Form von Adrian.

Arjuna [ar'dʒu:na], (auch:) Arjun [ar'dʒu:n]: zu sanskrit. arjuna »weiß, hell«.

Arman: zu pers. armʒn »Ideal, Hoffnung, Wunsch«.

Armend [ar'mã]: französische Form von Hartmann oder Hermann.

Armndo: italienische und spanische Form von Hartmann oder Hermann.

rmin: geht zurück auf den Namen des Cheruskerfürsten Arminius, Kurzform zu einem mit german. *ermana, *irmina »allumfassend, groß« gebildeten Namen, wahrscheinlich german. *Ermin-mēraz, latinisiert *Erminomerus. Im 18./19. Jh. wurde Arminius fälschlich mit Hermann gleichgesetzt.

Arnldo: spanische und italienische Form von Arnold.

Arnaud: [ar'no]: französische Form von Arnold.

rnd, (auch:) rndt; rnt: durch Zusammenziehung entstandene Kurzform von Arnold.

rne: nordische Kurzform von Namen, die mit »Arn-« gebildet sind (z. B. Arnvald; vgl. Arnold).

rnim: ursprünglich Ortsname (bei Potsdam), vielleicht Vermischung mit Armin.

rno: Kurzform von Namen, die mit »Arn-« gebildet sind (z. B. Arnold).

rnold, (auch:) rnolt: alter deutscher Vorname, zu ahd. arn »Adler« + ahd. -walt zu waltan »walten, herrschen«.

Die schönsten italienischen Jungennamen

Alessio Aurelio Camillo Fabio Gino Lorenzo Luigi Massimo Matteo Maurizio Raul Remo Silvio Valerio Vittorio

rnolf: Arnulf.

rnolt: Arnold.

rnt: Arnd.

rnulf, (auch:) rnolf: alter deutscher Vorname, zu ahd. arn »Adler« + ahd. wolf »Wolf«.

Aron: Aaron.

Árpád, ungar. Aussprache: ['a:rpa:d]: möglicherweise zu ungar. árpa »Gerste[nkorn]«, geht zurück auf den Anführer eines ungarischen Stammes.

rslan: zu türk. arslan »Löwe«.

1Art: niederdeutsche und niederländische Kurzform von Arnold.

2Art: englische Kurzform von Arthur.

rtur, (auch:) rthur: aus dem Englischen, geht zurück auf den sagenhaften König Arthur, wahrscheinlich keltischer (walisischer) Herkunft, zu kelt. artos »Bär«, möglicherweise aber auch Ableitung von einem römischen Geschlechternamen (Artorius), der dann durch römische Legionäre nach Britannien getragen wurde.

Arun: zu sanskrit. aruna »rötlich braun, die Farbe der Morgendämmerung, von Gold und Rubinen«, in alten indischen Texten Verkörperung der Morgendämmerung, des Lenkers des Sonnenwagens.

rved: Nebenform von Arvid.

rvid: nordische Herkunft, geht zurück auf altnord. Arnviðr. Der erste Namenbestandteil entspricht ahd. arn »Adler«, der zweite enthält altnord. viðr »Baum, Wald« und ist wohl als poetische Umschreibung des Kriegers aufzufassen.

rvo: zu finn. arvo »Würde«.

rwed: eindeutschende Schreibweise von Arved.

rwid: eindeutschende Schreibweise von Arvid.

rwin: zu ahd. aro »Adler« + ahd. wini »Freund«.

Asd: zu arab. as‘ad »glücklicher«.

Ashley, (auch:) Ashleigh ['æʃlı]: aus dem Englischen, ursprünglich Orts- und Familienname, altengl. æsc-laeah »Eschenhain«.

slan: türkische Herkunft, Nebenform von Arslan.

smus: Kurzform von Erasmus.

Athanasius: zu griech. a-thánatos »unsterblich«.

ttila: geht zurück auf den Namen des Hunnenkönigs Attila, wohl zu got. attila »Väterchen«.

August: zu lat. augustus, -a, -um »heilig; ehrwürdig; erhaben«. Lat. Augustus war ehrender Beiname des ersten römischen Kaisers Gaius Octavianus, dem zu Ehren der achte Monat des Kalenderjahres benannt ist: lat. [mēansis] Augustus.

Augustin, (auch:) Augustinus: Weiterbildung von Augustus ( August).

Aulis: zu finn. aulis »freigiebig«.

Aurel, (auch:) Aurelius: lateinischer Ursprung, geht zurück auf einen altrömischen Geschlechternamen vorrömischer Herkunft.

Aurelio: italienische und spanische Form von Aurel.

Aurelius: Aurel.

Austin ['ɔstın]: englische Form von Augustin.

Avery ['eıvrı]: ursprünglich ein englischer Familienname, der auf eine mittelalterliche Form von Alfred zurückgeht.

xel: aus dem Schwedischen, umgebildete Kurzform des biblischen Namens Absalom, gelegentlich auch als Koseform von Alexander aufgefasst.

Aydın: zu türk. aydın »hell, leuchtend«.

B

Bahne: aus dem Nordfriesischen, Ursprung und Bedeutung unklar.

Blder: Baldur.

Blduin: Nebenform von Baldwin.

Bldur, (auch:) Blder: Baldr (wohl zu german. *balðram »Kraft«, *balðraz »mutig, wehrhaft«) ist in der nordischen Mythologie der Sohn Odins und Friggas, der Gott des Lichtes und des Frühlings.

Bldwin, (auch:) Balduin: alter deutscher Vorname, zu ahd. bald »kühn« + ahd. wini »Freund«.

Blthasar: griechische Form eines akkadischen Namens (Bel-scharra-usur »Gott [Baal] erhalte den König«).

Barack [bə'ra:k]: anglisierte Form des Suaheli-Namens Baraka, der auf das gleichlautende arabische Wort mit der Bedeutung »Segen« zurückgeht.

Barin: zu pers. barīn »hervorragend«.

Brnabas: griechisch-lateinische Form eines ursprünglich aramäischen Namens, dessen Bedeutung umstritten ist. In der Apostelgeschichte wird dieser Name als »Sohn des Zuspruchs« (bar nebū'ā) interpretiert, er ist jedoch eher als »Sohn des [Gottes] Nebo« zu deuten.

Barney, (auch:) Barny [bɑ:nı]: englische Koseform von Barnabas.

Barry ['bærı]: irische Herkunft, Kurzform von Bearrach, einem mit gäl. bear »Speer« gebildeten Namen, oder von Fionnb(h)arr (gäl. fionn »weiß, hell« + barr »Kopf«). In Schottland kann der Vorname Barry aus einem Familiennamen entstanden sein, der wiederum auf den gleichlautenden schottischen Ortsnamen zurückgeht.

Brthold: niederdeutsche Nebenform von Berthold.

Bartholomäus, (überkonfessionelle Form:) Bartolomäus: zu aram. Bar Tolmai »Sohn des Tolmai«, griech. Bartholomaīos. Nach der Bibel war Bartholomäus einer der Jünger Jesu.

Baruch: zu hebr. bārūk »der Gesegnete«. Baruch war Gefährte und Schreiber des Propheten Jeremia.

Basil [bæzl]: englische Form von Basilius.

Basilius, (auch:) Basil: griechischer Ursprung, zu griech. basíleios »königlich«.

Bstian: Kurzform von Sebastian.

Bastien [bas'tj]: französische Kurzform von Sebastian.

Bastin: zu pers. bastīn »geduldig«.

Beatus, (auch:) Beat: zu lat. beātus, -a, -um »glücklich«.

Beda: geht zurück auf Beda [Venerabilis], den Namen des angelsächsischen Kirchenlehrers, Ursprung und Bedeutung ungeklärt.

Bedřich ['bεdrʒix]: tschechische Form von Friedrich.

Bekr: türkische Form des arabischen Namens Bakr (arab. bakr »junges Kamel«).

Béla, ungar. Aussprache: ['be:lɔ]: aus dem Ungarischen, wurde in Ungarn mit dem deutschen Namen Adalbert gleichgesetzt; Herkunft ungeklärt, vielleicht ungarisch, türkisch oder slawisch.

Bn: englische Kurzform von Benjamin.

Bnce: ungarische Form von Vinzenz.

Bndix, (auch:) Bndik: durch Zusammenziehung entstandene Form von Benedikt.

Benedtto: italienische Form von Benedikt.

Benedikt, (auch:) Benedict: zu lat. benedictus »gepriesen, gesegnet«.

Bngt: schwedische Form von Benedikt.

Benito: spanische Form von Benedikt.

Benito: spanische Form von Benedikt.

Bnjamin: aus der Bibel, zu hebr. ben-ymyn »Sohn von rechts, d.h. Sohn des Südens«, zunächst Name des Stammes, der »rechts«, d.h. südlich des einflussreichen Stammes Efraim siedelte, dann übertragen auf den Ahnherrn des Stammes; bereits in der Bibel volksetymologisch umgedeutet: Benjamin, der jüngste Sohn Jakobs, wird von seiner Mutter Rahel, die bei der Geburt stirbt, Benoni (»Sohn des Schmerzes«) genannt; Jakob ändert jedoch seinen Namen in Benjamin (»Sohn der rechten Hand, des Glücks«).

Bnnet, (auch:) Bnnett: englische Form von Benedikt.

Bnno: alter deutscher Vorname, verselbstständigte Kurzform von Namen, die mit »Bern-« (german. *ber(a)nu- »Bär«) gebildet sind.

Bnny: englische Koseform von Benjamin.

1Bnt: dänische Form von Benedikt.

2Bnt, (auch:) Bnte: friesische Kurzform von Namen, die mit »Bern-« beginnen ( Bernhard).

Benvenuto: zu italien. benvenuto, -a »willkommen«.

Bert: türkischer Vorname arabischen Ursprungs (»Abzeichen, Orden; [hoher] Rang«).

Berend: Kurzform von Bernhard.

Berengar: romanisierte Form von Bernger (german. *ber(a)nu- »Bär« + ahd. ger »Speer«).

Brnard, französ. Aussprache: [bεr'na:r], engl. Aussprache: ['bə:nəd]: französische und englische Form von Bernhard.

Bernrdo: italienische und spanische Form von Bernhard.

Brnd, (auch:) Brndt: Kurzform von Bernhard.

Die schönsten spanischen Jungennamen

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Brnhard: alter deutscher Vorname, zu german. *ber(a)nu- »Bär« + ahd. harti, herti »hart, kräftig, stark«.

Brno: alter deutscher Vorname, verselbstständigte Kurzform von Namen, die mit »Bern-« (german. *ber(a)nu- »Bär«) gebildet sind.

Brnt: Bernd.

Bro: alter deutscher Vorname, zu ahd. bero »Bär«.

Brt: Kurzform von Namen, die mit »Bert-« oder »-bert« gebildet sind, z.B. Berthold, Albert.

Brthold, (auch:) Brthold; Brtold; Brtolt: alter deutscher Vorname, zu ahd. beraht »glänzend« + ahd. -walt zu waltan »walten, herrschen«.

Brti: Koseform von Namen, die mit »Bert-« oder »-bert« (ahd. beraht »glänzend«) gebildet sind.

Brtold, (auch:) Brtolt: Berthold.

Brtram: alter deutscher Vorname, zu ahd. beraht »glänzend« + ahd. hraban »Rabe«, etwa »glänzender Rabe«.

Brtrand, französ. Aussprache: [bεr'trã], engl. Aussprache: ['bə:trənd]: alter deutscher Vorname, ahd. beraht »glänzend« + ahd. rant »Schild« oder französische bzw. englische Form von Bertram.

Bilg: türkische Herkunft, Bedeutung »der Weise«.

Bll: englische Kurzform von William ( Wilhelm).

Blly: englische Koseform von Bill.

Brger: nordische (schwedische) Herkunft, wohl zu dem altnordischen Verb bjarga »helfen«, etwa »hilfreich, Helfer«.

Brk: in Deutschland ursprünglich alemannische Kurzform von Burkhard, seit Beginn des 20. Jh.s auch in Skandinavien vergeben und von dort als nordischer Name erneut nach Deutschland gelangt.

Bjrne: norwegische Nebenform von Björn.

Bjrn: nordische Herkunft, zu norweg. bjørn, schwed. björn »Bär«.

Blasius: aus dem Lateinischen, Bedeutung unbekannt.

Boas: aus der Bibel, zu hebr. bōōz »in ihm ist Stärke«. Nach dem Alten Testament war Boas ein jüdischer Grundbesitzer, der Rut heiratete.

Bb: englische Koseform von Robert.

Bbby: englische Koseform von Robert.

Bodo, (auch:) Boto; Botho: alter deutscher Vorname, geht zurück auf altsächs. bodo »Gebieter«, später umgedeutet zu ahd. boto »Bote«.

Bgdan: aus dem Polnischen oder Russischen, bedeutet – wie auch Theodor – eigentlich »Gottesgeschenk«, zu urslaw. *bogɓ »Gott« + dan, zu urslaw. *dati »geben«.

Bhdan: tschechische und slowakische Form von Bogdan.

Bojan: russische, polnische, tschechische, slowakische, bulgarische, serbische oder kroatische Herkunft, geht entweder zurück auf eine Partizipform des Verbs bojati sȩ »sich fürchten« (etwa »furchtsam«) oder auf eine Ableitung von Namen wie Bojeslav/Bojislav (urslaw. *bojb »Kampf« + urslaw. *slava »Ruhm, Ehre«).

Blko: entweder verkürzte Form aus älterem Boldeko (Kurzform von Namen, die mit »Bald-« gebildet sind) oder Kurzform des polnischen Vornamens Bolsław (urslaw. *bol’e »mehr« + urslaw. *slava »Ruhm, Ehre«).

Bongani: aus Südafrika; Bedeutung in der Zulu-Sprache: »Sei dankbar!«.

Brge: nordische Herkunft, zu dän. Børge, Nebenform von Birger.

Boris: aus dem Russischen oder Bulgarischen, Kurzform von Borislav.

Borislav, (auch:) Borislaw: slawische Herkunft, russ., bulg., serb., kroat. Brislav, poln. Borzsław (zu urslaw. *borti »kämpfen« + urslaw. *slava »Ruhm, Ehre«).

1Brja: (vor allem serbische, kroatische, slowenische) Koseform von Borislav.

2Borja ['bɔrxa]: spanische Herkunft, verselbstständigter Beiname des heiligen Franz von Borja.

Brk: niederdeutsche Kurzform von Burkhard.

Borromäus: latinisierte Form des italienischen Familiennamens Borromeo.

Bsse, (auch:) Bsso: niederdeutsche Koseform von Burkhard.

Boto, (auch:) Botho: alter deutscher Vorname, Nebenform von Bodo.

Brad [bræd]: englische Herkunft, Kurzform von Bradley.

Die schönsten finnischen Jungennamen

Aimo Aulis Heikki Ilmar Jarmo Juhani Kalle Lauri Matti Mikko Paavo Toivo Veikko

Bradley ['brædlı]: englische Herkunft, ursprünglich ein Familienname nach einem Ortsnamen zu altengl. brad »breit« und altengl. lēah »Wald, Lichtung«: »breite Waldlichtung«.

Brady [breıdı]: geht zurück auf einen englischen Familiennamen nach einem körperlichen Merkmal (»breites Auge«) oder nach dem Wohnsitz (»wohnhaft bei der breiten Insel«) bzw. auf die englische Form des irischen Familiennamens Mac Brádaigh (»Nachkomme des Brádach«).

Brandon ['brændən]: aus dem Englischen, ursprünglich ein Orts- und Familienname, zu altengl. brōm »Ginster« + altengl. dūn »Hügel«: »Ginsterhügel«; zum Teil auch um eine Variante von Brendan.

Brnko: serbische, kroatische oder slowenische Herkunft, Kurzform von Branislav (zu urslaw. *borniti »[be]kämpfen« + urslaw. *slava »Ruhm, Ehre«).

Brendan ['brεndən]: englische Schreibweise des altirischen Namens Bréanainn (»Prinz«).

Brian, (auch:) Bryan ['braıən]: aus dem Englischen, irischer oder bretonischer Ursprung, wahrscheinlich zu kelt. *brigonos »hoch, erhaben, edel«.

Broder: friesischer und nordischer Vorname mit der Bedeutung »Bruder«.

Bror: durch Zusammenziehung entstandene Form von Broder.

Bruce [bru:s]: aus dem Englischen, geht zurück auf den Namen eines schottischen Adelsgeschlechts normannischen Ursprungs, leitet sich ab von einem bisher nicht genau bestimmbaren Ortsnamen in der Normandie.

Brun: alter deutscher Vorname, zu ahd. brun »braun«, Bruno. Brun war Beiname des Gottes Odin und verhüllender Name für den Bären.

Bruno: latinisierte Form von Brun.

Bryan: Brian.

Bryn [brın]: geprägt nach walisisch bryn »Hügel«.

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Bülnt: zu türk. bülent »hoch«.

Brkhard, (auch:) Brchard; Brghard; Brghardt; Brghart; Burkhart; Brkart: alter deutscher Vorname, ahd. burg »Burg, Zufluchtsstätte, Schutz« + ahd. harti, herti »hart, kräftig, stark«.

Burt [bə:t]: Kurzform des englischen Familien- und Vornamens Burton, der wiederum auf den gleichlautenden Ortsnamen zurückgeht, oder Schreibvariante von engl. Bert, Kurzform von Albert.

Bsso: niederdeutsche Koseform von Burkhard.

C

Caden [keıdən]: ursprünglich ein irischer Familienname, der aus Mac Cadáin (»Sohn des Cadán«) hervorgegangen ist.

Caesar: Cäsar.

1Caius: ältere lateinische Schreibweise des römischen Vornamens Gaius, dessen Etymologie noch ungeklärt ist.

2Caius: männl. Vorn., Latinisierung von Kai in Anlehnung an 1Caius.

Cajetan: Kajetan.

Caleb ['keıləb]: englische Form von Kaleb, die vor allem in den USA und Australien gebräuchlich ist.

Callum ['kæləm]: schottisch-gälische Form des Namens des aus Irland stammenden heiligen Columba (zu lat. columba »Taube«; latinisierte Form seines irischen Klosternamens Colum Cille »Taube der Kirche«).

Calvin ['kæl…]: aus dem Englischen, geht zurück auf den Genfer Reformator Johannes Calvin, zu lat. calvus »kahlköpfig«.

Cameron ['kæmərən]: geht zurück auf einen schottischen Familiennamen. So heißt einer der großen Clans in den Highlands, zu gäl. cam shron »gekrümmte Nase«.

Camll: Camillus.

Camille [ka'mij]: französische Form von Camillus.

Camllo, (eindeutschend:) Kamllo: italienische Form von Camillus.

Camllus, (auch:) Kamllus; Camll; Kamll: lateinische Herkunft. Camillus war der Beiname des altrömischen Geschlechts der Furii und wird in Verbindung gebracht mit den camillī, edelgeborenen Knaben, die den Priestern bei den Opfern halfen.

Can [dʒɑn]: zu türk. can »Seele, Leben«.

Cndidus, (auch:) Cndid: zu lat. candidus, -a, -um »blendend weiß; fleckenlos; heiter; rein, lauter, ehrlich«.

Carel: Karel.

Crl: Schreibvariante von Karl.

Carlino: Erweiterung von Carlo.

Crlo: italienische Form von Karl.

Crlos: spanische Form von Karl.

Carmelo: männl. Form von Carmela.

Caro: italienischer Ursprung, kommt zwar in Italien seit dem Spätmittelalter vereinzelt vor, vermutlich jedoch eher Neubildung zu italien. caro, -a »lieb, teuer«.

Carol, (auch:) Karol: geht zurück auf die latinisierte Form von Karl, Carolus, auch rumänisch und englisch.

Carolus, (auch:) Karolus: latinisierte Form von Karl.

Crsten: Karsten.

Cary ['kærı]: englische Herkunft, ursprünglich ein Familienname, der wiederum auf den gleichlautenden Ortsnamen (Devon, Somerset) zurückgeht.

Cäsar, (auch:) Caesar; Cesar: lateinische Herkunft, Beiname im Geschlecht der Julier, Bedeutung unbekannt; die bekannteste der vier volksetymologischen Deutungen der Antike stellte ihn zu dem Verb caedere, caesum »schlagen, hauen, [heraus]schneiden«, weil der erste Träger dieses Namens bei der Geburt aus dem Mutterleib herausgeschnitten worden sein soll. Der berühmteste Namensträger war Gaius Julius Cäsar, römischer Feldherr und Staatsmann.

Casimir: Kasimir.

Cspar, (auch:) Csper: Kaspar.

Cssian, (auch:) Kssian: aus dem Lateinischen, Weiterbildung von Cassius.

Cssius: lateinischer Ursprung, geht zurück auf einen altrömischen Geschlechternamen.

Cstor: Kastor.

Cay: Kai.

Cecil ['sεsl]: englische Form des altrömischen Geschlechternamens Caecilius ( Cäcilie).

Cdric, (auch:) Cdrik ['sε…]: aus dem Englischen, erfunden von Walter Scott für eine Gestalt seines Romans »Ivanhoe«, vielleicht eine ungenaue Wiedergabe des Namens des angelsächsischen Gründers des Königreichs Wessex, Cerdic.

Cees, (auch:) Kees: niederländische Kurzform von Cornelius.

Celal [dʒε'lal]: türkische Form des arabischen Namens Djalal.

Cem [dʒεm]: türkische Herkunft, Bedeutung »Herrscher, König«.

Cemal [dʒε'mal]: türkische Form des arabischen Namens Djamal.

Cemil [dʒε'mil]: türkische Form des arabischen Namens Djamil.

Cengiz [dʒεŋ'giz], (auch:) Cengizhan [dʒεŋgiz'han]: türkische Formen des Namens des Gründers des Mongolischen Weltreichs, Dschingis Khan, Bedeutung vielleicht »ozeangleicher Herrscher«.

Cesar: Cäsar.

César [se'zar]: französische Form von Cäsar.

Cesare ['tʃe:zare]: italienische Form von Cäsar.

Çetin [tʃε'tin]: zu türk. çetin »feurig, lebhaft«.

Chaim, (auch:) Haim: zu neuhebr. chayim »Leben«.

Charles, engl. Aussprache: [tʃɑ:lz], französ. Aussprache: [ʃarl]: englische und französische Form von Karl.

Charlie, (auch:) Charley; Charly [tʃ…]: englische Koseform von Charles ( Karl).

Che [tʃe]: geht zurück auf den Spitznamen des aus Argentinien stammenden Politikers und Guerillaführers Ernesto Guevara; im Spanischen kein Vorname, sondern eine Interjektion, mit der man in Argentinien, Bolivien und Uruguay Verwunderung ausdrückt bzw. Personen und Tiere ruft. Guevaras Spitzname zielte vor allem auf seine argentinische Sprechweise ab.

Chen [tʃen]: chinesische Herkunft, Bedeutung »groß«.

Chester ['tʃε…]: englische Herkunft, geht zurück auf den gleichlautenden englischen Familiennamen mit der Bedeutung »jemand aus der Stadt Chester«.

Chlodwig: geht zurück auf den Namen des ersten katholischen Frankenkönigs, entspricht Ludwig.

Chrs, (auch:) Krs; Crs: aus dem Englischen, Kurzform von Christopher ( Christoph).

Chrstel, (oberdeutsch auch:) Chrstl: Koseform von Christian.

Chrsten: Nebenform von Christian.

Chrster: Krister.

Chrstian, (auch:) Crstian; Krstian: lat. Chrīstiānus »zu Christus gehörend, A. nhänger .Christi, Christ«.

Chrstl: Christel.

Chrstof: Christoph.

Chrstoffer: ältere Form von Christoph oder Schreibvariante von engl. Christopher.

Chrstoph, (auch:) Chrstof; Krstof: zu griech. Christophóros »Christus tragend«.

Chrstopher: englische Form von Christoph.

Chrstos: aus dem Griechischen, Kurzform von Christóphoros ( Christoph).

Ciarán, (auch:) Kieran ['kıərən]: irische Herkunft, ursprünglich ein Beiname, der auf eine Verkleinerungsform von gäl. ciar »schwarz« zurückgeht.

Claas: niederdeutsche und niederländische Kurzform von Nikolaus.

Clas: Klas.

Claude [klo:d]: französische Form von Claudius.

Claudio: italienische und spanische Form von Claudius.

Claudius, (auch:) Klaudius: geht zurück auf einen römischen Geschlechternamen, Herkunft und Bedeutung unbekannt.

Claus: Klaus.

Clemens, (auch:) Klemens; Clement: zu lat. clēmēns »mild, gnädig«.

Clnt: aus dem Englischen, Kurzform von Clinton.

Clinton ['klıntən]: englische Herkunft, ursprünglich ein Familienname, der wiederum auf einen Ortsnamen zurückgeht.

Clive [klaıv]: englische Herkunft, ursprünglich ein Familienname, der sich wiederum von einem Örtlichkeitsnamen zu altengl. clif »Klippe, Felsen, steiler Abhang« ableitet.

Clin, (auch:) Cllin: aus dem Englischen, Koseform von Nicholas ( Nikolaus).

Conan ['kɔnən]: irische Herkunft, englische Schreibweise des gälischen Namens Cónán, ursprünglich ein Beiname, der auf eine Verkleinerungsform von gäl. cú »Jagdhund« zurückgeht.

Connor ['kɔnə]: englische Form des irischen (gälischen) Namens Conchobhar, dessen Bedeutung umstritten ist.

Cnny: Koseform von Konrad.

Cnrad: Konrad.

Cnradin: Konradin.

Cnstantin: Konstantin.

Cooper ['ku:pə]: geht zurück auf den gleichlautenden Familiennamen (zu mittelengl. couper »Handwerker, der hölzerne Fässer, Eimer und Kübel herstellte und ausbesserte«).

Corbinian: Korbinian.

Crd, (auch:) Crdt: Kord.

Corentin [kɔrã't]: französische Form des bretonischen Namens Kaourantin, dessen Bedeutung umstritten ist.

Corey ['kɔ:rı]: ursprünglich ein englischer Familienname, der auf einen altnordischen Personennamen zurückgeführt wird.

Crin: aus dem Englischen, geht zurück auf eine französische Form von Quirin.

Cornel: verkürzte Form von Cornelius.

Cornelio: italienische und spanische Form von Cornelius.

Cornelis: Nebenform von Cornelius, auch niederländisch.

Cornelius, (auch:) Cornel; Cornll; Kornel; Kornelius: lateinischer Ursprung, geht zurück auf einen altrömischen Geschlechternamen.

Cornll: verkürzte Form von Cornelius, auch englisch [kɔ:'nεl].

Corrado: italienische Form von Konrad.

Crry ['kɔrı]: Variante von Corey. Die Verwendung als Vorname setzte in den 196oer-Jahren ein. Der Name wird vor allem von afroamerikanischen Eltern vergeben.

Cosimo, (auch:) Csmo: italienische Form von Kosmas. Der Name war traditionell in der Familie der Medici (Cosimo I., Großherzog der Toskana, Förderer der Künste, 16.Jh.).

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Coşkun [dʒɔʃ'kun]: türkische Herkunft, zu türk. coşkun »begeistert, feurig, lebhaft«.

Csmas: latinisierende Schreibung von Kosmas.

Csmo: Cosimo.

Craig [kreıg]: geht zurück auf einen schottischen Familiennamen (gäl. creag »Felsenspitze, Klippe«).

Crispin, (auch:) Crispinus: lateinischen Ursprungs, Erweiterung des römischen Namens Crispus (zu lat. crispus »kraushaarig«).

Crstian: Christian.

Crd, (auch:) Crt: Kurt.

Curtis ['kə:tıs]: englische Herkunft, ursprünglich ein Familienname, der auf altfranzös. curteis »höfisch, zum Hof gehörig« zurückgeht.

Cyrllus, (auch:) Cyrll; Kyrll: zu griech. kýrios »Herr [Gott]«.

Cyrus, engl. Aussprache: ['saıərəs]: persischer Herkunft, dessen Bedeutung unklar ist. Die latinisierte Form Cyrus geht auf Kyros, die griechische Form von altpers. Kuruš, zurück. Kyros war der Name des persischen Königs und Gründers des altpersischen Weltreichs (6. Jh. v. Chr.). In England war der Name besonders in puritanischen Familien beliebt.

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