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Du & ich

Du & ich Geistliches Tagebuch


 

Werner Leder
Du ich
Geistliches Tagebuch I


In meinen Büchern beschreibe ich Dinge, Ereignisse und Erfahrungen, wie andere sie so nicht wahrnehmen.

Im Kreuz ist Heil

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† K R E U Z †

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Über den Autor

Bereits als Kind wurde Werner Leder immer wieder mit intuitiven Empfindungen, Eindrücken und Gedanken konfrontiert, die er damals aber noch nicht einordnen konnte. Zunehmend spürte er, dass in ihm etwas Außergewöhnliches vorging, für das er noch keine Worte fand. In seinem Herzen aber formulierte der Geist Gottes bereits Intuitionen, Empfindungen, Gefühle und Gedanken zu dem „Inneren Wort“, das sich nun bereits über Jahre und Jahrzehnte intensiv in Klarheit und Reinheit offenbart, wie der menschliche Geist es sich nicht ausdenken kann. So hörte er zum Beispiel als dreijähriges Kind das folgende Wort in seinem Inneren: „Fürchte dich nicht. Ich bin Jesus. Du bist mein. Ich habe dich heraus geliebt!“

Damit einher ging ein starkes Sehnen nach der Liebe Gottes, das ihn über Jahrzehnte nicht los ließ. Bereits über viele Jahre loderte das Feuer der Liebe in seinem Herzen bis er beschloss, eines Tages in allen für ihn, zur Verfügung stehenden Bibelausgaben und in „Büchern neben der Bibel“,* über Gott zu forschen – und da lässt ihn der Heilige Geist erneut die Liebe Gottes spüren und entflammt Herz und Seele wie es damals bei den Jüngern Jesu geschah.

Die Stimmen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes erfährt er in seinem Inneren durch inspirierte Einsprachen. Seine intuitiven Gedanken und Eingebungen erfährt er in geistiger Versenkung, in Meditation und Kontemplation oder während alltäglicher Verrichtungen.
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*Die Bücher neben der Bibel waren und sind: Jesus unser Schicksal/ Wilhelm Busch. Das Leben Jesu – Die authentische Biografie/ Zusammengestellt von Kermit Zarley. Psalter und Harfe – Erster Teil/ Spitta. Philothea/ Franz von Sales. Beten mit Franz von Assisi/ Emmanuel Jungclausen. Nachfolge Christi/ Thomas von Kempen. Empor dem Karmelberg/ Johannes vom Kreuz. Jesu Ruf/ Heinrich Müller. Katholisches Religionsbuch/ Wilhelm Pichler. Kleiner Katech Katechismus/ Martin Luther. Christus in mir/ A.B. Simpson. John Bunyan – Ein Pilgrim Gottes/ Eberhard Pältz. Kontemplatives Beten/ Williges Jäger. Das innere Gebet der Madame Guyon/ Ute Egner-Walter. Und viele andere mehr.

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Danksagung

Mein Dankeschön geht an dieser Stelle zuerst an Jesus Christus. Er begleitete mich von Geburt an über Jahrzehnte,bis zum heutigen Tag – und das sind immerhin schon 73 Jahre. Er ging mit mir durch Tiefen und über Höhen des Lebens,hatte immer ein passendes Wort für mich,mal tröstend und aufbauend,ein andermal mahnend und aufklärend. Es gab viele Hürden in meinem Leben zu überwinden,mit positiven wie negativen Hintergrund. Aber stets konnte ich mich auf den Herrn verlassen. Nie ließ er mich allein.

Als in jungen Jahren für eine Zeit der Kontakt zu ihm etwas legerer geworden war,sagte er zu mir: „Hat es das jemals gegeben,dass ein Mensch aus Liebe sein Leben für die anderen hin gab?’ ‚Nein’, sagte ich. ‚Siehst du, ich ging sogar noch weiter in meiner Liebe zu euch. Als ich zum Himmel aufgefahren war,beschloss ich,dass in der Kirche zu meinem Gedächtnis Brot und Wein in meinen Leib und mein Blut umgewandelt wird. Dies bleibt eine immer währende Regel,bis ans Ende der Welt.’“ Als Jesus mich auf seinen Opfertod,uns zuliebe,aufmerksam gemacht hatte, übermannte mich seine Liebe sosehr,dass ich glaubte,ich brenne lichterloh. Von da an wollte ich nie mehr von ihm lassen,und unsere Zwiesprache wurde über die Jahrzehnte noch inniger.


Zum anderen danke ich den Menschen,die meinen bisherigen Lebensweg begleiteten. An einige habe ich gute,an andere weniger gute Erinnerungen. Also ganz normal,wie bei allen anderen Menschen auch.

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Voran gestellt

„Mich bewegt seit unendlichen Zeiten, dass die Menschen nicht bereit sind mit mir zu kommunizieren. Dabei würde ich so gerne mit ihnen reden, Zwiesprache halten, wie jetzt mit dir. Aber zwischen ihnen und mir herrscht Stille – gleich der Stille die der Tod inne hat! Dabei bin ich das Leben und habe es auch ihnen gegeben, damit sie leben wie ich. Daher will ich dir sagen was ich auf dem Herzen habe, und was die Menschen in der Welt hören sollen. Trage es zu denen die ich mit meinem Geist erreichen möchte: ‚Schaut auf Jesus, verbindet euch mit mir, damit ich einen jeden in seinem Inneren berühre, in seiner Herz-Seele. Ich bin bei euch alle Tage, heute und morgen und von Ewigkeit zu Ewigkeit…’“

~ ∞ ~

Mit Jesus vereint

Mit drei Jahren hörte der Autor Jesu Stimme zum ersten Mal. Ob sie von außen oder innen an sein Ohr drang konnte er damals seiner Mutter nicht sagen. Nur die Worte Jesu behielt er in seinem Herzen: Fürchte dich nicht, mein Kleiner. Ich bin Jesus und ich hab dich sehr lieb! Von Kindesbeinen an erfuhr der Autor in unterschiedlichen Lebenssituationen die Einsprache Jesu in sein Herz.

Einige Zeit später, während der kontemplativen Anschauung von Jesu Worten im Neuen Testament, begann ein intensives Zwiegespräch mit Jesus Christus, währenddem der Autor die voran gestellten Worte empfing. Wer aber ist dieser Mann, und wie kam es dazu, dass er sozusagen mit Jesus kommuniziert – Zwiegespräche hält

Werner Leder wurde am 21. September 1939 in Petersdorf Kreis Hirschberg (Schlesien) geboren. 1945 wurde er mit Mutter, Großmutter und Schwester nach Dörrieloh in den Kreis Grafschaft Diepholz vertrieben. Dort besuchte er ab dem sechsten Lebensjahr die Volksschule. Sein Lehrer, A. Oltmann, hatte mehrere Male mit seiner Mutter ein ernstes Gespräch, weil Werner, wie der Lehrer meinte, anders sei als die anderen.„Wie anders denn?“, fragte seine Mutter ihn. Nun, das konnte der Mann nicht genau auf den Punkt bringen. Er sei halt ganz anders als die anderen Kinder, von einer besonderen Ruhe, in sich gekehrt, einfach sonderbar. Dann endlich kam er mit einigen Details heraus und sagte: 

„Werner unternimmt in der Pause nichts mit den anderen Jungs, spielt weder Fußball noch Volleyball mit ihnen. Stattdessen schaut er Bäume, Gräser und Blumen an und es sieht aus als würde er sogar mit ihnen sprechen.“

Da lächelte die Mutter und sagte: „Wenn’s weiter nichts ist. Werner unterhält sich liebend gern mit allen Lebewesen. Ich habe sogar schon gehört, dass er mit Tieren sprach. Und einmal, als ich in seine Kammer kam, sprach er gerade mit Jesus Christus.“

„Das ist ja ungeheuerlich“, erwiderte der Lehrer. 

„Das ist doch nicht normal! Der Junge braucht schnellstens einen Arzt!“, setzte er besorgt hinzu.

„Oh, bei Werner ist das sogar ganz normal“; erwiderte die Mutter. Sein Arzt ist Jesus (2. Mose 15, 26), und einen anderen benötigt er nicht für seine Seele. Schon mit drei Jahren sprach er mit Blumen-, Gräser-, Baum- und Wasserelfen. Am allerliebsten aber zog der Kleine sich in die Stille zurück. Was er heut noch immer tut.“

„Aber Frau Leder“, sagte da der Lehrer, „ein kleiner Junge, der das alles tut worüber Sie gerade sprachen, und der sich zudem noch in die Stille zurück zieht ist in meinen Augen, verzeihen Sie, nicht ganz normal. Kinder, und vor allen Dingen müssen Jungen herum tollen, sich austoben! Das zeugt von einer gesunden Psyche, aber Ihr Werner…“

Darauf die Mutter:

„Davon verstehen sie nichts, Herr Oltmann, rein gar nichts!“
„Oh doch, Frau Leder. Ich bin nämlich katholisch, und Ihre Familie, so viel ich weiß protestantisch. Ich habe von begnadeten Erwachsenen in meiner Kirche gehört, durch die Gott spricht und Wunder tut. Aber dass solches auch bei Kindern vorkommt und das außerhalb der katholischen Kirche, das kann nicht mit rechten Dingen zugehen! Ich rate Ihnen dringendst: Lassen sie ihren Sohn von einem kompetenten Arzt untersuchen. – Ich wüsste da jemanden…!“

„Aber ich sagte Ihnen doch, dass das nicht nötig ist, Herr Oltmann“, erwiderte die Mutter. „Werner ist ganz normal – nur anders als die anderen. Und das ist allein Gottes Wille!“ − Nach einer Weile. „Neugierig bin ich schon, was Sie mir über ihren Sohn und seine Begabung, wenn ich das mal so nennen darf, erzählen wollen“, erwiderte nachdenklich der Lehrer.

„Das tue ich erst, wenn Sie Werners Fähigkeit mit Christus zu reden ernst nehmen!“


So endete dieses Gespräch, eines von vielen, ohne dass die Gesprächspartner mit dem Resultat zufrieden waren.

 

~ ∞ ~

Es dauerte nur kurze Zeit, da bekam Werners Mutter einen Brief von einer begnadeten männlichen Person in der Nähe von Rom. Dieser Mann bat Frau Leder, ihren Sohn Werner mit einer zweiten Person anhören zu dürfen. Erst war Frau Leder mit dieser Forderung nicht ganz einverstanden, da sie ja Protestantin war. Dann aber sagte sie sich: Es ist besser, wenn ich meinen Sohn mit dem Segen der katholischen Kirche ins Leben hinaus schicke, als wenn sie ihn womöglich ein Leben lang verfolgt. Die Protestantische Kirche konnte mit Werners „Eigenart“, wie sie es nannte, nichts anfangen und riet der Mutter mit ihrem Sohn in eine Psychiatrische Klinik zu gehen, um das „Phänomen“ mit Medikamenten zu heilen. „Dann schon lieber das Prozedere der katholischen Kirche ertragen“, dachte sich Frau Leder. „Die kennen sich mit Eingebungen, Visionen, Offenbarungen und dem „Inneren Wort“ aus“, wie Lehrer Oltmann bemerkt hatte.

Frau Leder schickte vorweg ihre langjährigen Aufzeichnungen über Werners Äußerungen, Eindrücke, Bilder, Visionen und Mitteilungen aus dem Himmel nach Italien. Einige Zeit später reisten Mutter und Sohn auf Einladung des begnadeten Mannes in einen kleinen Ort unweit von Rom. Am Tag der Anhörung waren der Experte und seine Begleitperson von Werners Worten und über Form und Inhalt der Aufzeichnungen sehr überrascht. Der Siebenjährige überstand die Anforderung der zweistündigen Befragung mit frischem Geist und einem übernatürlichem Glanz auf seinen Gesichtszügen, so dass er am Ende sagte: „Ist euer Verhör zu Ende? Sperrt ihr mich jetzt im Vatikan ein?“

Der begnadete Mann lächelte, beruhigte ihn und sagte: „Mein Junge, es ist alles in bester Ordnung. Du bist frei, frei in Jesu Namen! Der Geist Gottes weht wo er will!“ Johannes 3,8.

Mutter und Sohn atmeten erleichtert auf. Der Mann drückte Werner zum Abschied drei Büchlein in die Hand, das eine, „Philotea“ des hl. Franz von Sales, das andere die „Nachfolge Christi“ von Thomas von Kempen, das dritte eine Ausgabe der großen Mystikerin und Kirchenlehrerin Teresa von Ávila mit dem Titel: „Das Buch meines Lebens“. Darüber sagte der Mann freundlich: „Da wirst du sehen, dass du mit deiner von Gott geschenkten Gnadengabe nicht allein auf der Welt bist!“

Darauf die Mutter: „Die Wege Gottes sind unergründlich. Wir werden sie niemals erforschen, so lange wir auch recherchieren, darüber reden und schreiben.“

Das konnte der weise Mann nur bejahen! Mutter und Sohn fuhren mit seiner Bestätigung im Gepäck, dass Werner so ist wie er ist, und dass das von Gott so gewollt war, zurück nach Dörrieloh. Lehrer Oltmann war mit der Entscheidung des begnadeten Mannes, ein pensionierter Bischof, wie sich später heraus stellte, nicht ganz einverstanden, weil der Junge doch kein Katholik sei. Als er aber das bischöfliche Schriftstück gelesen hatte, sagte er: „Dann muss ich es wohl in diesem Fall mit Ignatius von Antiochien* halten, der sagte: „Da, wo Jesus Christus ist, ist auch die katholische Kirche.“
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*(frühes 2. Jh. n. Christus)

~ ∞ ~

Eine Rückschau zu den Anfängen

von Werners mystischer Begabung. Mutters Aufzeichnungen.

 

Von Kindesbeinen an machte Werner mystische Erfahrungen, die sich im Laufe seines Lebens mehrten und vertieften. Als Halbwüchsiger studierte er bereits die Heiligen Schriften verschiedener Völker, Bücher, wie die weiter oben genannten, Offenbarungen der unterschiedlichsten Männer und Frauen aus Vergangenheit und Gegenwart, und kam so zu einem spirituellen Glauben. Doch sein größter Lehrmeister auf dem weiten Feld der Mystik und des Glaubens war, ist und bleibt Jesus Christus. Zum ersten Mal wurde man auf Werners Veranlagung aufmerksam als er, noch in Petersdorf wohnend, Onkel Max beim Pflügen zuschaute. Da war er gerade mal dreieinhalb Jahre alt. Als Max hinter seinem Pflug herging, der von „Peter und Paul“, zwei stattlichen Ackergäulen rasant gezogen wurde, so dass die saftigen schwarzen Schollen klatschend zur Seite fielen, schrie Werner bald auf.

 

„Halt, Onkel Max, du tust dem kleinen Ackermännchen ja weh. Gerade hast du es unter der schweren Erde begraben!“

Werner wusste bereits, dass das Ackermännchen zur großen Ordnung der Feldgeister (Jesaja 13,21) gehörte, die für das Werden und Gedeihen der Feldfrüchte zuständig waren.

„Du siehst ja Gespenster!“, rief Max zurück.
„Nein, nein, da hüpfte ein echtes Männchen herum!“
Werner ging zu der Stelle auf dem Acker, wo er das „begrabene“ Männchen vermutete.

„Schau doch, Onkel Max, es ist nicht mehr da!“

„Werner, da war auch niemals eins. Du hast wohl doch ein Gespenst gesehen!?“

 

Paul wieherte plötzlich ganz aufgeregt, bäumte sich auf, schlug mit dem Kopf hin und her und auf und ab als wollte er sich von etwas befreien. Augenblicklich schrie Werner laut auf: „Sieh nur, Onkel Max, das Männchen lebt und tanzt Paul auf der Nase herum. Und der versucht es vergeblich abzuschütteln“.

 

„Rede doch keinen Unsinn. Das wird eine aufsässige Fliege sein, sonst gar nichts!“

 

Max ließ den Pflug los, ging nach vorn um das sich wie wild gebärende Pferd zu beruhigen. Doch das gelang ihm nicht. In dem Augenblick rief Werner so laut er konnte: „Eldur!“ Auf der Stelle war Paul ruhig geworden. Werner sagte: „Der dem Paul auf der Nase herum tanzte war Eldur, der Hauptfeldgeist deiner Äcker“.

 

„Wie weißt du das?“ sagte Max.


Werner: „Er trug mir seinen Namen zu …“
Max: „Wie denn?“
„Durch seinen Geist“, sagte Werner.

 

Da wurde Max ganz still. Eingehend betrachtete er erst Werner, dann sein Pferd Paul. Nach einer angespannten Weile wiegte er, nicht verstehend, seinen Kopf hin und her und sagte: „Für heute ist Schluss. Komm, lass uns nach Hause gehn!“

Und weiter heißt es in den Aufzeichnungen seiner Mutter:

 

„Werner ist ein stilles Kind. Er spielt selten mit den anderen Kindern im Dorf. Wenn er aber mal spielt, dann lieber mit Mädchen als mit Jungen. Die Mädchen liegen ihm von der Seele her mehr. Sie sind meist zart und einfühlsam in ihren Empfindungen, Gefühlen und im Umgang mit ihm. Die Jungs aber sind ihm überwiegend zu laut und raubeinig, und ihre Spiele passen überhaupt nicht zu Werners zartem Wesen.“

 

Am liebsten ist Werner für sich allein.

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