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Das basische Rezeptebuch

Mattis Lundqvist

Das basische Rezeptebuch

128 leckere basische Rezepte und säurearme Alternativen: Gesundheit stärken und Gewicht verlieren





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Das basische Rezeptebuch

Das basische Rezeptebuch -

128 leckere basische Rezepte und säurearme Alternativen: Gesundheit stärken und Gewicht verlieren

Lesehinweise

Die Rezepte sind für den Durchschnittsbürger konzipiert, der sich basischer ernähren möchte, aber nicht grundsätzlich den Konsum säurehaltiger Produkte ausschließt. Wer also gerne ab und zu bei einer Grillparty ein Steak isst und an einer Familienfeier auch ein Glas Sekt trinkt, wird hier genügend Inspirationen finden, wie auch er oder sie sich möglichst basisch ernähren kann.

Sich basisch als Durchschnittsbürger ernähren heißt nicht komplett auf säurehaltige Produkte verzichten zu müssen, sondern diese deutlich zu reduzieren. Hierfür werden Sie einige Rezepte kennenlernen, beispielsweise wie man mit grünem Tee der Übersäuerung Einhalt gebieten kann, ohne gänzlich auf das (säurebildende) Koffein verzichten zu müssen.

Grundsätzlich verzichten die Rezepte auf Fisch und Fleisch. Einzelne tierische Erzeugnisse (z.B. Butter) oder koffeinhaltige Produkte (z.B. grüner Tee) können in geringen Mengen vorkommen. Trotzdessen sind alle Gerichte in ihrer Gesamtwirkung basisch, wenn auch einzelne Bestandteile säurehaltig sein können.

Für alle Zutaten in den Rezepten wurde deswegen darauf geachtet, dass es leicht erhältliche, vegane Alternativen gibt. Wenn also „Butter“ im Rezept steht, kann man auch „Vegane Butter“ verwenden. Umgekehrt gilt dies natürlich auch: Steht im Rezept beispielsweise „Vegane Butter“, kann man auch handelsübliche Butter verwenden.

Wer sich nicht „nur“ basisch sondern wirklich „100% basisch zu jeder Zeit“ ernähren möchte, muss entsprechend grundsätzlich auf koffeinhaltige/tierische Produkte (= säurebildend) verzichten. Nun jedoch viel Vergnügen beim Stöbern in den Rezepten!

Einleitung

Herzlichen Willkommen zu diesem Buch. In diesem Werk geht es um gesunde, nahrhafte und leckere, basische Rezepte. Lauter leckere Gerichte, die einfach vorzubereiten sind und dem Körper die nötige Energie für den Tag liefern. Darüberhinaus möchte ich Ihnen in diesem Buch die Grundzüge der basischen Ernährung und des entsprechenden Lifestyle näherbringen. Das Buch ist so konzipiert, dass sogar komplette Neulinge schnell ein solides Verständnis für die Materie aufbauen werden: Einfache Sprache, verständliche Erklärungen und praxisorientiert

Dieses Buch ist für Sie, wenn:

- Sie das Gefühl haben, dass Sie mehr Energie im Alltag brauchen

- Sie lernen wollen gesund zu kochen, aber von den vielen Möglichkeiten überwältigt sind

- Sie schon Veganer/Vegetarier sind und nun mehr auf den Säuregehalt Ihrer Nahrungsmittel achten wollen

- Sie auf der Suche nach einem einfachen und natürlichen Weg der Gewichtsabnahme sind, ohne Ihrem Körper die nötigen Nährstoffe vorzuenthalten

- Sie den Verzehr tierischer Nahrungsmittel reduzieren wollen und sich über entsprechende Alternativrezepte informieren wollen

- Sie auf der Suche nach einer natürlichen, ganzheitlichen, pflanzlich-basierten und entzündungshemmenden Ernährungsweise sind

- Sie keine Lust haben stundenlang in der Küche rumzustehen und trotzdem gesund essen möchten

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Die basische Ernährung – Der „Gesunde Menschenverstand“-Ansatz

Die basische Ernährung ist keine Diät, sondern ein Lifestyle/Lebensstil. Ziel ist es, dem Körper alle nötigen Nährstoffe zuzuführen, ohne sich erschöpft und übersäuert zu fühlen. So erreicht man das maximale Wohlbefinden und größtmögliche Gesundheit. Zuviel Säure im Körper kann zu Depressionen und depressiven Symptomen, Krankheit und Übergewicht führen.

Dr. Robert O' Young, Forschungsleiter des pH Miracle Living Center sagt, dass unser Körperfett uns vor den schädlichen Auswirkungen von zu viel Säure im Organismus schützt. Einer seiner Merksätze lautet: „Es gibt nur eine Krankheit: Die ständige Übersäuerung des Körpers“ (There is only one disease: The Constant Acidification of the Body)

Folgen wir dieser Logik, dann lassen sich zahlreiche Leiden auf die Übersäuerung des Organismus zurückführen, z.B. Übergewicht. Verarbeitete Lebensmittel, Zucker, gluten- und hefehaltige Speisen, Fleisch und Fleischprodukte, Stress, Alkohol, Tabak, Drogen, Koffein und Luftverschmutzung: All dies kann den Körper übersäuern.

Glücklicherweise können wir mit der basischen Ernährung dem etwas entgegensetzen – und zwar auf natürliche Weise. Ich rede hier nicht über das absolut überteuerte „Superfood“, welches nach Exotik klingt, im Bioladen angepriesen wird und unter unwürdigen Arbeitsbedingungen in armen Ländern hergestellt wird! Viel mehr möchte ich Ihnen die einfachen und dennoch funktionierenden Methoden aufzeigen, die für jeden Geldbeutel umsetzbar sind. Für mehr Gesundheit und ein besseres Körpergefühl. Selbst wenn Sie die basische Ernährungsweise in einer lockereren Form umsetzen wollen (beispielsweise indem Sie am Wochenende und bei Feiern Fleisch essen), können Sie profitieren. Sie werden überrascht sein!

Sobald man nun also das Grundproblem erkannt hat (Übersäuerung), kann man Lösungsmöglichkeiten effektiv umsetzen. Am Einfachsten, indem man einen Lebensstil mit vielen basisch wirkenden Nahrungsmitteln umsetzt.

Eine gute Bekannte von mir ist eine Mitten im Leben stehende 42jährige, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Sie hat inzwischen wieder einen ordentlichen Job und die sind Kinder aus dem gröbsten raus. Dennoch leidet sie seit Jahren an Übergewicht. Nicht viel, aber eben ein paar Pfunde hier und da. Sie hat schon viele Abnehmprogramme probiert und obwohl einiges halbwegs funktioniert hat (insbesondere die Diäten, welche die Gewichtsabnahme mit Sport verbunden haben – es ist ja nicht so, als ob Bewegung nicht hilfreich wäre), war irgendwann immer Schluss. Zumeist, weil sie mit drei Kindern immer unter Zeitdruck stand. Die Folge? Schlechte Essgewohnheiten – es musste immer schnell gehen: Fastfood, stark verarbeitete Lebensmittel und viel zu viel qualitätsmäßig bedenkliches Fleisch. Bald schon hatte sie deswegen mit ständigem Sodbrennen zu kämpfen.

Erst als sie sich der basischen Ernährungsform zugewendet hat wurde es besser. Dabei nahm sie die Ernährungsweise nicht all zu streng. Dennoch hat sich ihr Sodbrennen deutlich gebessert. Sie hat weiterhin (in ihrer begrenzten Freizeit) Sport gemacht und auf ihre Ernährung geachtet. Diesmal ging es jedoch viel leichter von der Hand. Sie nahm tatsächlich signifikant ab, ohne sich zu viel Gedanken über jede einzelne Mahlzeit machen zu müssen. Sie fühlt sich inzwischen deutlich fitter, gesünder und – zu meiner Schande – lässt mir beim 10-Kilometer-Lauf keine Chance. Letzteres, weil Laufen gehen ihr richtig Spaß macht, seitdem ohne Übersäuerung es ihr am nächsten Tag nicht mehr überall wehtut.

Leitsätze

Einige einfache Leitsätze stelle ich Ihnen nun vor, damit auch Sie einen möglichst einfachen Einstieg in die Welt der basischen Ernährung und den entsprechenden Lifestyle haben. Diese Leitsätze sind durchaus mit anderen Ernährungsformen kompatibel (Glutenfrei, Vegetarisch, Vegan) und sollen nicht als unfehlbares Dogma betrachtet werden, sondern als Anregung und Hilfsmittel. Welchen Punkten Sie persönlich mehr oder weniger Beachtung schenken liegt ganz bei Ihnen:

 

  1. Nein zu Cola, Softdrinks und stark verarbeiteten Lebensmitteln

Diese „Nahrungsmittel“ strotzen nur so von Additiven und Konservierungsstoffen. Sie bringen den Hormonhaushalt durcheinander, machen einen müde und erhöhen den Säuregehalt des Körpers. Stark verarbeitete Lebensmittel kommen entwicklungsgeschichtlich erst seit Kurzem in unserer Ernährung vor (der Ackerbau beispielsweise ist in biologischen Zeiträumen betrachtet sehr jung, weswegen manche Menschen immer noch Probleme mit Getreideprodukten haben: Stichwort Gluten). Viel zu wenig Zeit, um über die natürliche Evolution unsere Körper daran umfassend anzupassen. Erst recht bei stark verarbeiteten Nahrungsmitteln. Interessanterweise sind die Nahrungsmittel auf denen „kalorien- und fettarm“ draufsteht die schlimmsten, da diese mit Zucker oder Zuckerersatzstoffen förmlich vollgepumpt sind. Möchte man auf natürliche Weise abnehmen, dann muss man sich natürlich ernähren. Mit ECHTER Nahrung. Lebendiger Nahrung. Nahrung, die nährstoffreich ist und unseren Blut-pH-Wert fast wie von selbst auf den für den Menschen idealen Wert 7,35 einpendeln lässt.

 

  1. Mehr unverarbeitete Lebensmitteln konsumieren

Besonders Gemüse und Früchte (mit relativ niedrigem Zuckergehalt wie Zitronen, Grapefruit, Tomaten etc.) unterstützen die basische Ernährung.

 

  1. Weniger tierische Produkte essen

Tierische Produkte lassen den Säuregehalt des Körpers in die Höhe schnellen. Sie müssen deswegen das Fleischessen nicht gänzlich aufgeben – es schadet jedoch nicht, zumindest einige Produkte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen.

 

 

 

 

  1. Viel Wasser trinken

Keine Softdrinks, keinen Marketing-Gag-Schnickschnack wie „besonders reich an Luft und Vitaminen“: Einfach nur ehrliches, sauberes Trinkwasser.

 

  1. Genießen Sie ruhig Gemüsesäfte

Eine hervorragende Möglichkeit den Körper mit Nährstoffen zu versorgen und gleichzeitig ein leckeres Getränk zu genießen. Gemüsesäfte wirken basisch, entzündungshemmend und können auch gut beim Gewichtsverlust nachhelfen. Wenn man will, kann man Gemüsesaft als einen der besten gesunden Abnehmdrinks überhaupt bezeichnen.

 

  1. Weniger verarbeitetes Getreide, „schlechte Kohlenhydrate“ und Hefe

Das Gluten ist nicht das einzige Problem vieler Getreideprodukte – es ist ebenso der säuretreibende Effekt. Es spielt durchaus eine Rolle welche Kohlenhydrate man konsumiert: Quinoa (glutenfrei) oder brauner Reis sind beispielsweise eine recht gesunde Wahl. Natürlich sollte man den Konsum von Weißbrot und Co. minimieren – und auch Toast und sonstigen stark verfremdeten Produkten, die weit weg vom natürlichen Original sind. Inzwischen gibt es so viele Möglichkeiten auf glutenfreie und möglichst natürliche Getreideprodukte zurückzugreifen, sodass Niemand auf sein geliebtes Brot verzichten muss – wenn man ein wenig auf die Zutatenliste achtet.

 

  1. Weniger Koffein für mehr Energie

Glauben Sie mir: Kaffee und Co. sind auf Dauer mehr Fluch als Segen. Ihr Körper stumpft früher oder später einfach ab – es bleiben nur die negativen Effekte. Das mag auf den ersten Blick etwas drastisch wirken und steht im totalen Gegensatz zu all den Artikeln da draußen, wie gut den Kaffee und Koffein seien.

Nun ja, wenn ich ein großer Anbieter von Kaffeeprodukten wäre, dann würde ich durchaus auch dem ein oder anderen Blogger oder mancher Zeitung einen entsprechenden, vorteilhaften Artikel nahelegen –außerdem gibt es immer wieder Forschungsprojekte, die ja von irgendwem finanziert werden wollen. Den Rest können Sie sich hoffentlich selbst denken…

…was natürlich nicht heißen soll, dass sie ab sofort keinen Kaffee mehr trinken sollten. Ich mag ihn selber und will ungerne auf meine Frühstückstasse verzichten – aber danach ist Schluss! In Mäßigung liegt oft der Schlüssel zum Erfolg.

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