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Cloud clever nutzen

So setzen Sie die gezeigten Tipps und Beispiele direkt um

Wir haben für Sie im Internet Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Videos zusammengestellt, mit denen Sie die Tipps aus diesem Buch direkt am Beispiel eines großen Anbieters umsetzen können: Wenn Sie einen Telekom-Anschluss besitzen, haben Sie die TelekomCloud kostenfrei inklusive – und damit einen großen Funktionsumfang, den Sie auf verschiedenen Betriebssystemen einfach und sicher nutzen können. Auch wenn Sie kein Telekom-Kunde sind, steht Ihnen ein Teil der TelekomCloud-Funktionen kostenfrei zur Verfügung. Scannen Sie einfach den QR-Code am Kapitelende oder öffnen Sie die Seite: www.cloud-clever-nutzen.de, um direkt zu den Anleitungen für die technische Umsetzung der Tipps aus dem Buch zu gelangen und die Cloud gleich selber auszuprobieren!

Entdecken Sie die Cloud mit Rainer!

Es ist Dienstag, 12:53 Uhr, und Rainers Telefon klingelt … Wäre er bloß nicht rangegangen! Das hat Rainer jetzt gerade noch gefehlt, der Termindruck für sein nächstes Projekt ist schon schlimm genug. Und jetzt auch noch das: Er soll in einer Präsentation für seinen Kunden die Funktionen der Cloud vorstellen. Den Begriff hat er zwar schon mal gehört, über die Details weiß er allerdings nicht Bescheid. Das muss sich so schnell wie möglich ändern.

Begleiten Sie Rainer bei seinen ersten Erfahrungen mit der Cloud und sehen Sie, wie er mehr über die Funktionen und Vorteile erfährt und wie auch Sie die Cloud für sich persönlich nutzen können.

Was ist die Cloud und was haben Sie davon?

Gestern Mittag hat Rainer ohne Pause durchgearbeitet. „Vielleicht bekomme ich beim Essen bessere Laune“, denkt er, und macht sich auf den Weg in die Kantine. Betrübt stochert er auf seinem Teller herum. „Hey Rainer, wie geht’s dir?“ Strahlend begrüßt ihn seine Kollegin Sophia. „Ach, nicht so gut, Sophia“, murmelt er. „Diese ganze moderne Technik – ich bin da etwas skeptisch und manchmal hab ich das Gefühl, ich komme nicht mehr mit. Mein wichtigster Kunde hat mir gerade gesagt, dass ich in der neuen Firmenpräsentation besonders seine Cloud-Produkte betonen soll … Über diese ominöse Cloud redet zwar in letzter Zeit jeder, aber ich weiß gar nicht genau, was das eigentlich ist. Irgendetwas von Apple, dachte ich immer – und die Telekom wirbt auch viel dafür.“

Daten online speichern und verarbeiten

Zum Glück kennt sich Sophia mit dem Thema aus: „Cloud ist im Prinzip ganz einfach: Früher hattest du alle Daten wie z. B. digitale Fotos, mp3-Musik und Word-Textdateien auf der Festplatte von deinem Computer gespeichert. Heute liegen solche Daten immer häufiger in einem Online-Speicher. So kommst du überall an deine Daten ran – genau wie sich Wolken frei über die ganze Welt bewegen können.“

„Ja und? Mir doch egal ob meine Daten auf einer Festplatte oder sonstwo gespeichert werden“, antwortet Rainer gelangweilt. Doch Sophia ist noch nicht fertig: „Wenn dein Laptop oder dein Smartphone nicht leistungsfähig genug für ein sehr anspruchsvolles Programm sind, lässt du das einfach von einem schnelleren Computer in der Cloud erledigen.“

„Verstehe ich nicht. Was soll das heißen?“ fragt Rainer. „Du lädst z. B. ein Video auf YouTube hoch und die kodieren es dann in der Cloud in viele verschiedene Formate um. Egal ob deine Freunde es auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm, auf dem iPad oder einem Highend-Grafik-PC anschauen. Es gibt viele verschiedene Größen und Qualitätsstufen, von denen immer eine andere am besten zu Bildschirmgröße und Geschwindigkeit der Internetverbindung passt. Würdest du das alles zu Hause in so vielen verschiedenen Versionen speichern wollen, wäre dein Computer stundenlang beschäftigt, aber YouTube macht das automatisch für dich. Oder wenn du im Urlaub bist und zwei Wochen lang keine Mails lesen willst: Dein E-Mail-Anbieter hat einen Server in der Cloud, der ständig eingeschaltet ist und deine Abwesenheitsnotiz verschickt, obwohl du dein E-Mail-Programm und dein Laptop zwei Wochen lang gar nicht einschaltest …“.

Alles auf dem aktuellen Stand

„Das mit der E-Mail kenne ich. Aber was habe ich davon, Daten irgendwo im Internet zu speichern?“ – „Wenn deinem PC mal was passiert, hast du die Daten dort gesichert. Du musst nichts mehr langwierig und umständlich auf CD brennen, wenn du unterwegs darauf zugreifen willst. Du musst auch nicht mehr ewig warten, um irgendwas per Kabel auf dein Smartphone zu überspielen. Alle Geräte lagern die Daten in der Cloud und haben so immer die aktuelle Version. Wenn du willst, kannst du auch Kollegen und Freunden Zugriff darauf geben“, antwortet Sophia.

„Hmm, langsam verstehe ich. Wenn ich mal mein Handy tauschen will, speichere ich alle Telefonnummern in die Cloud und lade sie von da ins neue Telefon. Dann muss ich nicht alles nochmal abtippen …“ – „Genau“, stimmt Sophia zu.

Rainer schöpft langsam Hoffnung, das Ganze doch noch zu verstehen. Interessiert fragt er weiter: „Und was kann ich damit ganz praktisch machen? Im Büro kümmert sich unsere IT-Abteilung ja um alles, aber was hab ich denn zum Beispiel zu Hause davon?“

Cloud ausprobieren

Rainer spendiert ein Schokoeis, während ihm Sophia begeistert erzählt, wie er die Cloud nutzen kann. Aber ein bisschen mulmig ist ihm noch immer: „Ist das nicht alles hochtechnisch und kompliziert?“ – „Nein, gar nicht. Wenn man ein paar Dinge kennt und weiß, wo man den Rest nachschauen kann, ist es echt einfach. Probier die Cloud doch einfach mal aus!“

Rainer beschließt, es zumindest zu versuchen. „Und wo geht das?“ „Es gibt viele verschiedene Anbieter, z. B. Dropbox, die iCloud von Apple, vielleicht hast du ja schon ein E-Mail-Konto bei GMX …“

„Alles zwar schon mal gehört, aber ich hab das noch nicht. Zu meinem Internetzugang habe ich damals eine T-Online-Mailadresse bekommen und die nutze ich seitdem.“ „Du hast also eine T-Online-Adresse, hast du vielleicht auch einen Telekom-Anschluss?“ – „Ja.“ – „Dann hast du schon die TelekomCloud inklusive – das wissen die meisten nur nicht!“

Abbildung

Datenaustausch mit der Cloud

Was Ihnen dieses Buch bietet und wie es aufgebaut ist

Begleiten Sie Rainer durch seinen Alltag und erfahren Sie dabei, wie Sie die Cloud ganz praktisch nutzen können – im Urlaub, zu Hause und für private Daten im Büro. Wir zeigen Ihnen, was Sie mit der Cloud alles anfangen können – an praktischen Beispielen, die Rainer erlebt. Dazu sagen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, um typische Fallen zu vermeiden, und geben Ihnen Tipps für den jeweiligen Einsatzzweck: Wenn wir z. B. davon sprechen, dass Sie Reisedokumente in der Cloud speichern und von unterwegs darauf zugreifen können, zeigen wir Ihnen auch, wie Sie es anstellen, die entsprechenden Papierdokumente auf Ihren Computer und in die Cloud zu bekommen.

Im letzten Kapitel finden Sie zur Orientierung einen kurzen Überblick über die wichtigsten Anbieter und Cloud-Produkte.

Die im Buch gezeigten Tipps können Sie mit vielen verschiedenen Diensten und Produkten in die Praxis umsetzen.

Wahrscheinlich nutzen Sie auch schon Cloud-Dienste, mit denen Sie viele oder auch alle der gezeigten Beispiele direkt umsetzen können, z. B. die iCloud oder Gmail (bis 2012 auch „Googlemail“ genannt) inkl. Google Kalender oder die TelekomCloud (z. B. Mediencenter, E-Mail Center und Sync-Plus). Die TelekomCloud ist sehr vielseitig und mit verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS, iPhone/iPad, Android und Windows Phone nutzbar – Sie sind damit also nicht an ein bestimmtes Betriebssystem oder einen bestimmten Smartphone-Hersteller gebunden. Wenn Sie einen Telekom-Anschluss haben, ist das Paket „Mail & Cloud S“ bereits gratis inklusive, so dass Sie die im Buch gezeigten Beispiele direkt umsetzen können. Auch wenn Sie kein Kunde der Telekom sind, können Sie sich einfach für eine kostenfreie T-Online-Mailadresse anmelden und dann trotzdem gratis alle TelekomCloud-Funktionen bis auf die Smartphone-Synchronisation nutzen.

Ergänzend zum Buch haben wir für Sie die Umsetzung aller gezeigten Beispiele mit der TelekomCloud als Zusatzmaterial ins Internet gestellt (Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Videos). Um zu den Anleitungen im Internet zu gelangen, öffnen Sie die Seite www.cloud-clever-nutzen.de.

Rainer entdeckt die Cloud

Rainer atmet auf. Das mit der Cloud scheint doch nicht so kompliziert zu sein, wie er befürchtet hatte. Er wird das gleich ausprobieren und seinen Zugang einrichten. Was Sophia ihm gerade erklärt hat klingt richtig spannend. Er googelt vorsichtshalber noch ausführlich das Thema „Cloud und Sicherheit“ und stellt erleichtert fest, dass der von ihm gewählte Anbieter die strengen deutschen Datenschutzvorschriften einhält und TÜV-zertifiziert ist. Also beginnt Rainer, seinen Cloud-Zugang einzurichten …

Wichtig

Achten Sie bei Cloud-Diensten auf das Thema Sicherheit und Datenschutz! Wir werden uns im Kapitel „Die Geschäftsreise: Mit der Cloud auf Nummer sicher“ ausführlich damit beschäftigen und Ihnen im Kapitel „Welche Cloud soll ich nehmen? Kurzübersicht der wichtigsten Anbieter“ auch verschiedene Anbieter kurz vorstellen. Doch zunächst zeigen wir Ihnen, was Sie so alles mit der Cloud anfangen können.

Auf einen Blick: Entdecken Sie die Cloud!
  • Wenn Sie Ihre Daten zentral in der Cloud speichern, haben Sie mit verschiedenen Geräten (z. B. Smartphone, PC, Tablet) immer Zugriff auf den aktuellen Stand.
  • Sie können auch anderen Personen Zugriff auf Ihre Daten geben, z. B. Ihrem Ehepartner auf Ihren Kalender.
  • Es gibt viele verschiedene Cloud-Anbieter, die mehr oder weniger umfangreiche Dienste anbieten. Datensicherheit ist dabei ein wichtiges Thema. Eine kurze Anbieterübersicht und mehr zum Thema Datensicherheit finden Sie in den letzten beiden Kapiteln dieses Buches.
  • Auch Programme können in der Cloud liegen, wie z. B. bei Office 365 von Microsoft: Sie können dann Excel-Dokumente im Browser bearbeiten, ohne das Programm auf Ihrem PC zu installieren – und die Software so auch von fremden PCs unterwegs nutzen. Für Firmen sind Virtualisierungslösungen (virtuelle Computer in der Cloud) sehr interessant. Darauf werden wir aus Platzgründen nicht eingehen. In diesem TaschenGuide geben wir ausschließlich Tipps für Privatanwender.
  • Unsere Beispielperson Rainer erkundet in diesem Buch die Cloud – Sie lernen so anhand vieler Beispiele, was die Cloud Ihnen bringt.

Rainer in Madrid: Cloud im Urlaub

Regen, die ganze Woche nur Regen – zumindest in Deutschland. Wenigstens hat Rainer sein Projekt pünktlich abgeschlossen. Nun sitzt er mit seiner Frau Andrea im Flieger und freut sich auf wohlverdiente zwei Wochen Urlaub.

Eigentlich wollte er nur ein paar Dinge ausprobieren, damit er das Cloud-Prinzip kennenlernt und in seinem nächsten Projekt weiß, wovon die anderen sprechen. Dabei sind ihm gleich Ideen gekommen, wie ihm die Cloud auch im Urlaub nutzen wird. Also hat er zu Hause schon mal ein paar Dokumente in die Cloud gelegt.

Entdecken Sie mit Rainer in diesem Kapitel, wie Ihnen die Cloud im Urlaub hilft und Sie wichtige Dokumente sowie Notizen immer parat haben. Und falls es draußen gerade regnet: Freuen Sie sich doch jetzt schon mal auf Ihren nächsten sonnigen Urlaub!

Passlos in der Lobby: Dokumente überall parat

In Madrid ist es zehn Grad wärmer und den ganzen Tag scheint die Sonne. Rainer und Andrea haben heute Morgen gemütlich ausgeschlafen und sind gerade auf dem Rückweg von einem reichhaltigen Frühstück, als Rainer bemerkt, dass er die Schlüsselkarte im Zimmer vergessen hat. Die beiden gehen zur Rezeption. Da noch vier andere Gäste dort anstehen, nutzt Andrea den Gäste-PC gegenüber, um ein Restaurant für abends zu suchen, während Rainer wartet.

Endlich ist er an der Reihe: „Ich habe meinen Schlüssel im Zimmer liegen lassen. Können Sie mir eine neue Karte codieren?“ – „Gern. Ich brauche nur Ihren Ausweis.“ Den hat Rainer erst recht nicht dabei: „Der liegt im Zimmer. Hören Sie, Zimmer 725, mein Name ist …“ – „Nicht so schnell, mein Herr. Den kann ja auch jemand anders bei Ihrer Anreise oder beim Frühstück mitgehört und sich Ihre Zimmernummer gemerkt haben.

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