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BlickFang

BlickFang

(EXTREMELY HOT!)

von Antje Ippensen

Storys

Antje Ippensens Erotik ist hart und direkt. BDSM pur, packend von der ersten bis zur letzten Zeile.
Die dunkle, nein die dunkelste Seite menschlicher Erotik, fiebrig erzählt von der Mannheimer Erfolgsautorin – 7 „brandneue“ Geschichten.
"Extremely hot"! Wo Ippensen draufsteht ist auch Ippensen drin. Darauf kann man sich verlassen.

© der Printausgabe 2013 by EDITION BÄRENKLAU/Ein EDITION BÄERENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Anregungen, Wünsche und Nachfragen richten sie bitte an den Verlag unter ed.b@arcor.de

© 2013 der Storysammlung „BlickFang“ by Antje Ippensen

© Cover 2013 by Steve Mayer

Ein CassiopeiaPress E-Book

© der Digitalausgabe 2013 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

www.postmaster@alfredbekker.de

Dieses Buch enthält folgende Geschichten:

Neunundzwanzigster Februar

Jäger der verlorenen Lust, Teil 1

Ein unvergesslicher Abend

Dream X

Ungeheure Lust

Eine Handvoll

Ein paar herausgerissene Seiten aus dem Tagebuch einer polyamourösen Bottom, für ihren Male-Master-Top geschrieben

Neunundzwanzigster Februar

Damit hätte er nicht gerechnet.

Er war ein Mann von erfahrener Dominanz, ein wenig gelangweilt, ein Stück weit blasiert, und nur aus bleiern empfundenem Angeödet-Sein heraus hatte er angefangen mit dieser Frau zu flirten. In einer wie mit virtuellem Samt überzogenen Internet-Kontaktbörse.

Das übliche Geplänkel hub an, er konnte erkennen, sie hatte Stil und war intelligent, doch was hieß das schon. Immerhin verdichtete sich der Cyberkontakt zu der Gewissheit, dass sie beide Lust hatten, einander real zu treffen, und so geschah es, in einem Fin de Siècle Plüschcafé. Am Schalttag.

Ihr Anblick verschlug ihm einerseits den Atem und rührte ihn andererseits beinahe, denn bei den winterlichen Temperaturen, dem Eis und dem Schnee auf den Straßen hätte er alles akzeptiert an Outfit, selbst eine wattierte Hose und Rollkragenpulli … er war kein Unmensch.

Und nun dies.

Sie trug einen superkurzen Rock mit … wow, Halterlosen darunter. Einzig die Farben ihrer Kleidung, von gedämpftem Gold über Beige bis hin zu den Naturtönen des Webpelzes, der ihr nur bis zu den Hüften reichte, waren zu diskret, gedeckt, wenig aufsehenerregend – aber der Stil: noch einmal wow. Er sah die Spitzenabschlüsse ihrer Strümpfe, wann immer sie sich auf elegante Weise bewegte, eine Eleganz, die noch betont wurde durch die hochhackigen braunen Lederstiefeletten. Dadurch schwangen ihre Hüften, wirkte ihre gute Figur mit den schlanken Beinen noch weiblicher, strahlte ihre Haltung Stolz aus … und, ja, ein tiefes Dekolleté zeigte sie ihm ebenfalls. Sowie sie den Webpelz abgelegt hatte.

Kein Büstenhalter.

Er stand auf und lächelte, begrüßte sie, indem er ihre Wangen küsste, und rückte ihr den Stuhl zurecht. Sein Blick umschloss ihren Körper, labte sich an den sich rasch hebenden und senkenden Brüsten wie an einer köstlichen Speise, riss sich wieder davon los, überlegte, was er mit ihnen, deren pralle runde Fülle er einstweilen nur herrlich erahnte, anstellen würde, wenn er sie erst einmal …

Er las Einverständnis und Begehren in ihren blauen, jedoch silbergesprenkelten Augen, jetzt schon, in den allerersten Minuten.

Ihre Scheu gefiel ihm, wie auch der gelegentlich über ihre Züge huschende Ausdruck frecher Lüsternheit. Schwer zu schätzen war ihr Alter; dunkelgolden die Woge ihres Haarschopfes; hell kontrastierte die Haut dazu.

Plaudern, Kaffeespezialitäten. Nebensächlich, ihre Gedanken kreisten nur um jenen unnennbaren Stern.

Sie gingen bald. Bewundernd sah er sie an, wie sie, fest bei ihm eingehakt, beinahe entblößt und auf Pfennigabsätzen neben ihm schritt, durch den wahrhaft mehr als unwirtlichen letzten Februarnachmittag; und er machte auch eine Bemerkung darüber, dass andere Menschen sie mit staunenden Blicken streiften, weil sie den Mut hatte derart gekleidet sich der Kälte auszusetzen. Kälte, erwiderte sie, ich spüre keine Kälte, und in der Tat ging eine feurige Wärme von ihr aus, die geradewegs aus ihrer Mitte stammen musste und von ihr ausstrahlte wie Licht … Er prüfte sie mit einem raschen Griff. Sie trug keinen Slip.

Mit etwas schwerer Zunge – ohne dass er einen Tropfen Alkohol getrunken hätte – schlug er vor, sie noch ein wenig umherzufahren. Er kenne da einen Ort, den er ihr zeigen wolle.

Sie stimmte zu. Im Auto, als erstes küsste er sie, innig, intensiv, spürte ihre willige Zunge, erforschte das Innere ihrer Mundhöhle, schmeckte sie … und er griff gleichzeitig in ihre schönen Brüste, kniff leicht die Nippel.

Sie seufzte, als er von ihr abließ.

Wünschte sie sich mehr? Ihm ging es nicht anders. Lächelnd startete er den Wagen. Fand bald einen leeren Parkplatz.

„So, jetzt …“, begann er mit rauer heiserer Stimme, „lass mich dich wirklich begrüßen.“ Er packte sie im Nacken, griff fest in ihren dichten Schopf und zog sie nah an sich heran. Küsste sie, härter diesmal. Und ließ sie dann langsam los.

„Zieh den Rock hoch und spreiz deine Beine, Sklavin.“

Sie gehorchte mit einem ganz leisen Brummen des Widerstrebens, was ihn noch mehr erregte.

Gleich darauf erkundete er mit den Fingern ihr mehr als feuchtes Geschlecht, die heißen Schamlippen, die anschwellende Perle …

„Ablecken.“ Er steckte ihr die Finger in den Mund, und sie schmeckte sich selbst.

Dann ließ er sie sich weiter ausziehen, Stück für Stück.

Das war schwierig für sie, er sah es an ihren Wangen- und Kiefermuskeln, die sich anspannten, und seine eigene Erektion wuchs gewaltig, so sehr gefiel es ihm, dass sie sich seinem Wunsch widerwillig fügte.

Nackt und bloß und leise zitternd saß sie dann neben ihm.

Er, vollständig angekleidet, nach wie vor, glitt mit seinen erfahrenen Augen über ihren hellhäutigen Leib, prägte sich jede Linie, jede Rundung ein, stellte die Rückenlehne ihres Sitzes etwas zurück und griff wieder nach ihr. Packte ihre aufgerichteten Brustwarzen und presste sie zwischen seinen Fingern zusammen, zärtlich zunächst, dann schmerzhaft, endlich grausam. Sie stöhnte und wand sich, schrie auch jammernd auf, und er murmelte sanft, wie gut es ihm gefalle, wenn sie jammere … doch als er ihr ein paar Augenblicke Pause gönnte nach der Tortur, legte sie freiwillig ihre Hände auf dem Rücken zusammen, lehnte sich wieder zurück, fesselte sich gleichsam ein Stück weit selbst. Ihre blausilbrigen Augen leuchteten.

Er quälte ihre Nippel weiter, neigte den Kopf tief über sie, sog ihren Duft ein und leckte zuerst die samtenen Höfe, um dann hineinzubeißen … dem Grad ihres Aufbäumens nach gelang es ihm, einen Schmerz wie einen heftigen Stromstoß durch ihren Körper zu schicken.

„Deine Brust schmeckt köstlich“, sagte er, sich die Lippen leckend, glitt mit beiden Händen ihren erschauernden Leib entlang, und alsdann drang seine Zunge in ihren Schoß ein. Nur ein bisschen reizte er sie, tastete über ihren Kitzler und fuhr mit der Zungenspitze über die nassen Schamlippen, genoss ihr Seufzen, zog sich zurück. „Nur um dich auch da zu kosten.“ Fürsorglich gurtete er sie an, hüllte sie in eine Decke und betätigte wieder den Anlasser.

Nicht lange, und sie erreichten in der Abenddämmerung jenen Ort, der so verwunschen in einer moosigen Senke lag.

Als sie selbstvergessen ausstieg und die Decke von ihren Schultern rutschte, bemerkte er etwas, was ihn irritierte: Sie musterte die morbid-geweihte Stätte genauestens – mit einem seltsam wissenden Ausdruck.

Unsinn, schalt er sich sogleich. Sie fror offenbar nach wie vor kaum, glühte sie tatsächlich von innen heraus?

Lächelnd führte er sie in die halb verfallene, gottverlassene und von den Menschen vergessene Waldkapelle, und hieß sie niederknien.

Er ging um sie herum, entzündete gemächlich die vorbereiteten Kerzen und Leuchter und sah zu, wie nun doch eine Gänsehaut ihren kurvenreichen Körper zu überziehen begann, zwang sie auf alle Viere, so dass ihre Titten schwangen und fast den Boden berührten und ihr runder Po sich herausstreckte.

Das Folgende tat er gern, sehr gern. Er ließ seine Handfläche auf ihren nackten Hintern klatschen, wobei sie jeden Schlag zählen und sich für jeden bedanken musste. Fünfzehn Hiebe sollte sie bekommen, doch sie verzählte sich und er fing genießerisch von vorne an, so dass ihr prächtiges Gesäß danach feuerrot leuchtete und sie stoßweise atmete.

Sie hatte die Schläge hingenommen wie etwas lang Ersehntes.

Oh, er liebte dieses Einverständnis zwischen Herr und Sklavin. Das allein durch die gemeinsame, bittersüße Basis eine Vertrautheit erzeugte, die ihresgleichen suchte.

Soweit er wusste, gab es das nur in der Welt des SM.

Er genoss die Magie des Augenblicks, prägte sich ihren Anblick ein, platzierte sich dann vor ihr, die nach wie vor in zusammengekauerter Hundestellung vor ihm hockte, demütig, erwartend, und holte seinen stark pochenden Schwanz heraus, schob ihn seiner Gespielin ohne weiteres in ihren sich willig öffnenden Mund.

Schob ihn ihr tief hinein und sie sah ihn weiterhin an, so dass er dies gar nicht fordern musste, sie nahm sein heißes Fleisch in sich auf, um ihm Vergnügen zu bereiten, und von Lust überschwemmt übersah er das undeutbare Lächeln in ihren ungewöhnlich gefärbten Augen.

Ergoss sich in ihren Mund, es toste wie Musik durch ihn hindurch, und staunend bemerkte er, wie sich ihre Augen gleichfalls verschleierten, als sei auch sie gekommen. Und sie schluckte seinen Samen andächtig.

Nach einer Phase herrlichster Entspannung betrachtete er die von gähnenden Rissen durchzogenen Wände der Restkapelle; sie war so verfallen, dass in ihr ein Vogelbeerbäumchen wuchs, auch Holunder, jetzt natürlich winterlich kahl, dürr bis auf den immergrünen Efeu, und er sann über SM als Lebenssinn nach.

Gern würde er diese Gedanken mit der Frau an seiner Seite teilen bei einem Glas Wein, mit ihr, die Geist besaß und im Gespräch nicht mehr die Sklavin wäre, sondern Partnerin auf Augenhöhe, er konnte das immer gut trennen. Er traute ihr zu, dass auch sie das beherrschte. Oh, sie zog ihn magisch an. Gern würde er sie danach wieder erniedrigen, schlagen und ficken.

Beim Abschiedskuss sagte er: „Wir sehen uns wieder.“ Es klang nach einem Befehl, der keinen Widerspruch duldete.

Sie lächelte nur.

Winkte ihm zu und fror wieder nicht in ihrem Minirock mit den Strümpfen.

Es würde kein zweites Treffen geben.

Denn sie kehrte zurück ins Hospiz.



Jäger der verlorenen Lust, Teil 1

Die Schatten verschmelzen miteinander, und knapp über den Wipfeln der Bäume, so scheint es jedenfalls, hängt ein verschwommener Mond.

Es ist kühl, aber nicht kalt.

Ich bin noch immer mit der Kette gefesselt, und du führst mich an ihr den kaum noch erkennbaren Waldpfad entlang. Ich bin erhitzt, erregt von dem vorangegangenen Spiel, das einfach perfekt gewesen ist … und etwas weich in den Knien.

„Genau so lasse ich dich jetzt“, hast du gesagt. Vollkommen ruhig. „So gehen wir zum Auto und ich bringe dich nach Hause zurück.“

Doch es soll anders kommen. Wir gehen und gehen, ich bin dann wieder ohne Fesseln, aber wir gelangen nicht zum Parkplatz, und der Wald um uns herum verändert sich auf seltsame Weise.

Er wird wärmer, die Luft dünstet heiße, süßlich riechende Feuchtigkeit aus … die Bäume wirken auf einmal größer, stehen dichter, haben glänzende grüne Blätter, lang und sichelförmig, Bananenstauden wachsen hier auch – Bananen in der Pfalz? So weit ist die Erderwärmung also schon gediehen?, denke ich und unterdrücke ein Kichern – fernes Kreischen von Affen ist zu hören, dazwischen das keckernde Lachen einer Hyäne …


Mannshohe Brennesseln wuchern vor uns. Du gibst mir auf der Stelle den Befehl, dort hindurchzugehen, die Titten entblößt. Nackte Beine habe ich ja ohnehin schon.

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