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Begierde

Urheberrechtshinweis

Alle Rechte vorbehalten! Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form, durch Fotografie, Microfilm, oder andere Verfahren ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Alle Protagonisten, Schauplätze und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht gewollt und rein zufällig! Ab 18 Jahre! Copyright Texte: Siwa Rubin Copyright: Bildmaterialien: Sensual woman touching her boyfriend's perfect body © konradbak - Fotolia.com

 Covergestaltung: Zasu Covermodels stehen in keinem Zusammenhang mit dem Text.

Lektorat: Ingrid Wagner  

http://siwa-autor.beepworld.de/

 

 

  1.      SAUNAGELÜSTE
  2.      PRICKELNDES THEATER
  3.      HEISSE DIENSTREISE

 

 

SAUNAGELÜSTE

„Ich kann es kaum erwarten“, frohlockte Betty. Sie pustete geschafft unter ihr schwarzes Pony und lächelte über den Bildschirm zu Rita. Dabei räumte sie den Schreibtisch auf. Rita stupste die strenge Nerd Brille auf der Nase zurecht und zwinkerte verschwörerisch zurück. Vom gegenüberliegenden Schreibtisch hob Kalle lauernd den Kopf. Er grinste frech.

„Kann ich mir gut vorstellen, euch zwei auf einem Zimmer, in einem Bett und ...“ Er ließ den Satz unvollendet. Es brauchte nicht viel Phantasie zu begreifen, dass sein Kopf Kino gerade ansprang.

„Blödmann,“ fiel ihm Betty ins Wort und schüttelte genervt den Kopf. Sie würde sich von diesem Heini nicht die Vorfreude auf das Wellnesswochenende vermiesen lassen.

„Und abgeschickt!“ Rita hämmerte auf die Entertaste. „Feierabend und endlich Wochenende!“ Genüsslich streckte sie sich und kontrollierte nebenher nach oben in die Haare greifend, ob der strenge Dutt noch saß. Eine blonde Strähne hatte sich gelöst. Von irgendwoher zauberte sie eine Haarnadel, stopfte die Widerspenstige zurück und fixierte sie.

„Schau mal!“ Betty trat hinter sie. Ihre Freundin wies auf den Monitor. Begeisterung blitzte in ihren Augen.

„Voila-“, schnalzte sie genüsslich mit der Zunge. „Da werden wir es uns aber gut gehen lassen!“ Begeistert lasen sie sich gegenseitig die Annehmlichkeiten des Super Wochenendangebotes vor und schwärmten: „Vier Sterne, Sekt auf dem Zimmer, Obstkorb, eine kleine Willkommensüberraschung, das ganze Wochenende freier Eintritt in die Wellnesslandschaft, mit zig Saunen, Thermen und Wasserbecken. Sogar ein Solebad.“

„Was will man mehr“, seufzte Rita verträumt beim Anblick der vielen Möglichkeiten, die puren Luxus und phantastische Entspannung verhießen.

„Na, was schon“, mischte sich Kalle erneut ein. „Sex und ordentlich durchgerammelt werden!“ Er erhob sich und mimte rhythmisch Stöße, als rammle er imaginär eine offenbar ausladend gebaute Dame von hinten. Dabei grinste er dümmlich und mimte Töne wie ein Affe.

„Idiot!“ Rita schoss ihm kopfschüttelnd einen scharfen Blick über den Brillenrand zu.

„Mann Kalle, musst du es nötig haben, lässt dich keine mehr ran?“ „Noch nicht mal ein Mitleidsfick?“ Betty hieb prustend in dieselbe Kerbe. Kichernd schauten sich die Mädels an.

Rita dozierte mit erhobenem Zeigefinger: „Sexentzug macht blöd, wusstest du das?“ Wie auf Kommando blickten sie beide zu dem Aufschneider und Betty rief lachend: „Glaub ich dir aufs Wort!“ Kalle zog eine klägliche Mine.

Anbiedernd versuchte er es auf die charmante Tour: „Ihr könnt mich ja mitnehmen, ich mache mich auch ganz klein in der Besucherritze!“

Rita nahm die Brille von der Nase und verstaute sie im Etui. „Das könnte dir so passen. Jemand wie du, hat uns gerade noch gefehlt. Es reicht schon, dass wir dich hier ertragen müssen!“

Inzwischen hatte sich der selbsternannte Bürohengst hinter seine Kolleginnen postiert und starrte ebenfalls auf das Bild der Homepage. Neid spiegelte sich in seinen Augen. Mit einem schadenfrohen Grinsen schloss Betty die Seite und fuhr den Computer herunter.

„Also, du `Möchtegerncasanova´, wir sind dann mal weg“, lachte sie hochnäsig und schnappte sich die Tasche. „Schöne Grüße an deine fünffingrige Freundin!“ Mit einer Kopfbewegung forderte sie Rita auf, ihr zu folgen.

„Vergiss nicht abzuschließen!“ Dann stöckelte Betty, aufreizend ihre Hüften schwingend Rita hinterher in Richtung Fahrstuhl. Sie spürte Kalles Blicke auf ihrem Hintern brennen. Ein eigenartiges Gefühlsgemisch aus Genugtuung und Vorfreude und sogar ein wenig Wollust ergriff sie.

„Nun verpasst mir der Idiot auch noch Lustgefühle“, schüttelte sie den Kopf über ihre seltsame Anwandlung. Augenblicklich entschied sie: Wenn sich am Wochenende eine derartige Gelegenheit böte, wäre sie auf keinen Fall abgeneigt. Selbstzufrieden trat sie in die Fahrstuhlkabine zu Rita, die schon ungeduldig wartete.

***

Bewundernd drehte sich Rita im Hotelzimmer vor dem großen Spiegel in ihrem blütenweißen, kuscheligen Bademantel.

„Sind die schön weich“, schwärmte sie. „Wie die das bloß immer hinkriegen!“

„Und vor allem XXL“, klang Bettys Stimme hohl aus dem Bad. Rita drehte sich weiter und probierte einige Posen.

„Egal, wir machen doch kein Schaulaufen in der Sauna. Wo bleibst du denn?“ Wie aufs Stichwort erschien Betty, ebenfalls in einen Bademantel gehüllt. „Partnerlook“, lächelte sie. Sie zeigte auf ihren Handtuchturban. Rita schüttelte den Kopf. „Du kannst schön selber wie Tausend und eine Nacht rumlaufen, ich werde mir so etwas nicht um den Kopf wickeln.“

„Ich war extra vorher noch beim Frisör“, monierte Betty. Rita stippte ihr an den Frottekopfschmuck.

„Der wird dir in der Sauna sowieso nichts nützen.“ Sie hatte ihre blonden Haare praktischerweise zu einem Zopf gebunden. Betty prüfte nervös, ob der Handtuchturban festsaß. „Heute Abend ist Tanz, da will ich halbwegs vernünftig aussehen!“

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