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Amazonen auf Sklavenjagd

Titel

 

Henriette Stal

 

 Amazonen auf Sklavenjagd 

 

Venus-Verlag

Amazonen auf Sklavenjagd

Endlich war es so weit. Nun stand er hier nackt in der Reihe anderer nackter Männer und wartete darauf, abgefertigt zu werden. Das Meer donnerte gegen die Felsen, draußen brannte der blaue Himmel unter einer gleißenden Sonne, salzige Luft trieb durch die Baracke, in der sie hier standen und auf ihre Zulassung warteten. Er kam sich vor wie ein Einwanderer in der Passkontrolle zu einer neuen Welt. Und in Wirklichkeit war es ja auch so. Denn für ihn war das, was er hier tat, tatsächlich der Übergang von seinem althergebrachten Leben in ein neues. Er stand an der Schwelle zur Sklaverei, seiner selbst gewählten und selbst herbeigeführten Versklavung unter das Regiment von sadistischen, dominanten, herrschsüchtigen und gnadenlosen Frauen. Wie die anderen Nackten in der Schlange auch wartete er geduldig darauf, dass er zu dem Tisch vorrücken konnte, an dem seine Papiere überprüft und ihm die Zulassungsdokumente ausgestellt werden sollten.

 

Eine blonde Wärterin ging an der Schlange der wartenden nackten Männer entlang und sorgte für Ruhe und Ordnung. Sie trug eine lederne Schirmmütze mit der Aufschrift „Aufseherin“. Ihr blondes Haar quoll darunter hervor und ergoss sich blendend, provozierend wild und erotisch über eine schwarze Lederjacke, die ihre herrliche Figur betonte. Der Ausschnitt ließ zwei weiße, wundervoll saftige Brüste darunter vermuten. Hot-Pants aus schwarz- glänzendem Leder lagen eng an und formten in den Männerköpfen das Bild eines herrlichen, festen Pos. Immerfort verfolgten sie ihn mit scheuen, aber lüsternen Blicken aus ihren Augenwinkeln, wenn die Aufseherin langsam und bedrohlich die Reihe der Wartenden abschritt. Sie schien nur auf einen Fehltritt eines ihrer Opfer zu warten, um allen zu zeigen, wozu sie in der Lage war. Lange Beine in schwarzen Netzstrümpfen tauchten ein in zierliche schwarze Stiefeletten aus festem Leder. Der hohe Absatz schlug hart auf dem Betonboden der Baracke auf. Die Abstände zwischen diesem Aufschlagen waren lang. Sie hatten das Maß ihrer Beine. Katzenhaft und geschmeidig langsam strich sie an den Wartenden entlang, getragen und energisch. Schwarze, eng anliegende Lederhandschuhe hielten eine geflochtene Reitpeitsche, die sie über ihren herrlichen prallen Po spannte. Dieser war so fest, dass die Peitsche keine Kerbe in ihm hinterließ. Die Peitsche war Symbol ihrer Macht über die, die hier geduldig anstanden und unter ihrer Kontrolle auf ihre Abfertigung warteten. Und sie ließ keinen Zweifel aufkommen, dass sie dieses Symbol ihrer Macht auch als Instrument zur Durchsetzung ihrer Macht anwenden würde.

 

Mit ihren grellrot geschminkten Lippen war sie eine Augenweide, deren Reize sich keiner der hier anstehenden Männer entziehen konnte. Und das war auch so beabsichtigt. Sie sollten leiden unter ihrer Lust und Begierde. Ihre steifen Schwänze sollten sie öffentlich zur Schau stellen müssen. Ihre Erregung und Geilheit wurden benutzt als Mittel, sie zu erniedrigen und zu entwürdigen. Gleich von Anfang sollten sie einen Vorgeschmack darauf erhalten, was sie erwarten würde, wenn sie diese Baracke verlassen: Erniedrigung, Entwürdigung, Rechtlosigkeit und Willkür.

 

Obwohl ihnen befohlen worden war, unbeirrt geradeaus ins Leere zu statten, versuchten doch alle, mit ihren Blicken den wunderbaren Anblick der sie bewachenden Aufseherin möglichst lange aufsaugen zu können, wenn sie an ihnen entlang patrouillierte. Am Ende der Schlange hielt sie dann kurz an, kehrte um und nahm ihren Kontrollgang wieder auf. Jeder ihrer Schritte wurde gezählt von den Wartenden, bis sie endlich wieder auftauchte in ihrem Blickfeld und jeden der inzwischen weicher gewordenen Schätze wieder in Hab-Acht-Stellung versetzte. Sie genoss diese Erregung, die sie auslöste, auch wenn sie sich kühl und unbeeindruckt gab. Geräusche der Wartenden wurden von ihr mit scharfen Kommandos unterdrückt. Nachlässige Haltung oder unangemessene Abstände wurden wortlos, nur durch Andeutungen mit ihrer Peitsche korrigiert.

 

Die Schlange war lang. Es ging nur langsam voran. Es war anstrengend, die ganze Zeit kerzengerade und still zu stehen. Aber dennoch jubelte sein Herz, sein Körper zitterte sacht vor Erregung. Es war nicht nur sexuelle Erregung sondern auch die Erregung des Neuen, des Zaubers, der allem Neuen innewohnt. Nach langen inneren Kämpfen hatte er seiner Neigung nachgegeben, die er schon so lange in sich gespürt hatte. Sie war immer stärker in ihm geworden, je mehr seine Frau und er das Interesse aneinander verloren hatten. Er liebte sie immer noch, aber er begehrte sie nicht mehr. Er war nun in der Mitte seines Lebens angekommen, war immer noch frisch, attraktiv und voller Leben. Er wollte endlich auch das zur Geltung kommen lassen, was seit Jahren schon in ihm trieb. Er wollte endlich die Macht einer Frau über sich spüren. Endlich beherrscht werden von einer Dame, ihr dienen dürfen, von ihr benutzt werden, sich ihr ganz unterwerfen, ihr ganz zur Verfügung stehen, aufgehen in der Verehrung für sie.

 

Und so geht’s manchmal ist im Leben. Gerade als er sich innerlich entschieden hatte für diese seine Lust, da kam auch schon der Hinweis, wie dieser Weg zu gehen sei. Er hatte eine Anzeige gefunden, in der eine Dame Sklaven suchte für ein Spiel unter südlicher Sonne. Ein grausames Spiel, ein moralisch fragwürdiges, aber eines das ihn trotz aller Bedenken sofort in seinen Bann gezogen hatte. Das Spiel hieß Sklaventreibjagd. Fortan hatte ihn der Gedanke an diese Anzeige nicht mehr losgelassen. Er hatte sich gemeldet, aber befürchtet, nicht angenommen zu werden. Insgeheim hatte auch ein wenig gehofft, abgelehnt zu werden. Schneller als erwartet kam die Aufforderung, sich einem Eignungstest zu unterziehen. Er hatte nicht mehr gezögert. Es gab keinen Widerstand mehr in ihm oder keinen, der stärker gewesen wäre als seine Lust und sein Drängen.

 

Sie hatte sich Cosima genannt. Seine Bewerbung habe ihr gefallen und sie sei an ihm interessiert. Aber sie wolle ihn zuerst begutachten, ob er ihren Ansprüchen gerecht werde. Er war von ihr in ein Café bestellt worden, sehr stilvoll. Er machte sich daraus eine Vorstellung über den guten Geschmack der Dame. Sie ließ ihn warten und kam nicht. Damit hatte er schon fast gerechnet und so war er nicht überrascht. Aber wenige Zeit später kam eine neue Aufforderung von ihr. Sie wisse, dass er da war. Sie habe ihn testen wollen, ob er denn auch zuverlässig sei. Sie befahl ihn wieder zu dem vereinbarten Treffpunkt. Sie werde auf jeden Fall kommen. Er habe zu warten, egal wie sehr sie sich verspäte, denn sie habe noch andere Begutachtungen. Er gehorchte.

 

Er hatte sie nicht kommen sehen. Aber plötzlich wusste er, dass sie den Raum betreten haben musste. Denn plötzlich schien die Welt still zu stehen. Die Gespräche um ihn herum verstummten so schnell, als hätte man ein Radio ausgeschaltet. Eine unglaubliche Ruhe breitete sich aus, eine Stille, wie man sie nur aus sternklaren Sommernächten kannte. Er hatte sich diese plötzliche Veränderung der Stimmung im Raum erst nicht erklären. Aber er ahnte, was geschehen war. Cosima war eingetreten, umgeben von einem Duft von Weiblichkeit, der den ganzen Raum erfüllte. Die Macht ihrer Erotik ließ die Herzen der anwesenden Männer vor Schreck stillstehen, Ihre Münder wurden trocken, ihre Hälse eng und in so mancher Hose regte sich etwas, was bis dahin tot geglaubt war.

 

Langsam schritt sie durch den Raum, kaum berührten ihre zarten, zierlichen Füße den Boden. Hart schlugen ihre Absätze auf den Steinboden. Alle Männeraugen folgten diesen herrlichen Beinen, fest und wohlgeformt. In ihren schwarzen Strümpfen, den filigranen hochhackigen Sandaletten boten sie einen Anblick, der alle Männerherzen aufrief, sich vor ihr auf den Boden zu werfen und um die Gunst zu bitten, diese Füße küssen zu dürfen. Ein wenig unsicher und doch sich ihrer überwältigenden erotischen Wirkung bewusst, schaute sie sich prüfend im Raum um, genoss die Blicke, die ihre Augen suchten und gleichzeitig auch an diesem Versuch scheiterten. Sie sah diese Blicke wohl, sie sog sie auch ein, aber sie erwiderte sie nicht.

 

Ja, sie war Herrin. Gebieterin durch und durch zwang sie zur Verehrung, zur Anbetung und Unterwerfung. Da gab es keinen Zweifel. Sie beherrschte den Raum, ihr gehorchte die Welt und sie suchte aus, wer in die Gunst kam, ihr gehorchen zu dürfen. Und diese Gunst fiel auf ihn. Sein Mund wurde trocken, die Hände unsicher. Er konnte ihrem Blick nicht standhalten, als sie auf ihn zukam. Sie stand neben ihm, ihr Zeigefinger der rechten Hand berührte mit seiner Spitze die Kante der Tischplatte. Das Rot wunderschöner Fingernägel brannte in seinen Augen. "Bezahle! Ich warte draußen auf dich! Aber beeile dich!" Drei Befehle, denen nicht zu widersprechen war. Wenn auch ihre Stimme zart war, voll gurrender, elektrisierender Erotik, so war sie doch auch fest und unwiderstehlich. Es wäre unvorstellbar gewesen, nicht zu gehorchen. "Und vergiss DAS nicht, ich brauch es noch". Dabei deuteten ihre klaren, sprühenden Augen auf das Erkennungszeichen, mit dem sie ihm befohlen hatte, sich auszuweisen. Auf seinem Tisch vor ihm lag eine Hundeleine mit Halsband. Und nun ahnten alle im Raum, dass dieses ursprünglich unverfängliche Mitbringsel eine ganz andere Bedeutung hatte. Das Halsband war offen. Offen für den, dem es angelegt werden und der es tragen sollte als Zeichen seiner Versklavung.

 

Die wunderschöne Herrin war vorangegangen. Er war in gebührendem Abstand gefolgt. Er hatte nicht den Blick lassen können von diesen eleganten Beinen und den zierlichen Füßen, die ihm die Richtung vorgaben und denen er willenlos folgte. Er hatte damals unmissverständlich erkannt, dass diese Beine ihn hineinführten in seine Unterwerfung, hinein in seine Versklavung, in die Unterordnung unter den Befehl und die Herrschaft der angebeteten und unwiderstehlich schönen Herrin und Gebieterin, der Göttin und Mittelpunkt des Universums, der himmlischen Cosima. Wie unter Hypnose folgte er ihr zu ihrem Wagen, öffnete ihr artig die Tür. Sie saß hinten, gab ihm die Schlüssel, und forderte ihn auf, sie zu chauffieren. Er hatte gehorcht. Denn welche andere Möglichkeit hätte es geben sollen, als der Macht ihrer Erotik und berauschenden Weiblichkeit gehorsam ergeben zu sein.

 

Sie hatte ihn dirigiert, bis sie außerhalb der Stadt an einer verfallenen Lagerhalle angekommen waren. Sie waren ausgestiegen. Er war ihr behilflich, reichte ihr demütig den Arm, auf den sie sich stützte. Unvorstellbar, wenn sie stolperte und dabei die herrlichen Schuhe beschädigte oder gar die lieblichen  Füße verletzte an Gegenständen, die hier herumlagen. Sie stiegen einige Stufen hinauf zu einer Laderampe. Das große Hallentor war zur Seite geschoben, kleine Fensterscheiben eingeschlagen. Aber der Raum war überflutet von Licht. Und in dessen Mittelpunkt stand sie. Im Lichtkegel der gesamten Sonnenstrahlen des Universums stellte Cosima mit ihrer Schönheit, ihrem Liebreiz selbst die Helligkeit des Sonnenlichtes in den Schatten. Sie war Königin der Situation.

 

Ihr gehorchten die Naturgesetze, um sie drehten sich die Sterne und die Planeten des Sonnensystems. Zu ihr führten sie hin, die Milchstraßen des Alls. Hier endete all ihr gleißendes Licht. An ihrer Schönheit zerschellten und zerbrachen sie, waren nur matter Abglanz, das verlöschende Licht einer Taschenlampe, deren Batterien den Geist aufgaben. Was die Schöpfung je hervorgebracht hatte, waren alles nur Versuche gewesen, um das zu schaffen, was ihr Meisterwerk werden sollte, sie, die wunderschöne, die strahlende Göttin der Weiblichkeit, die Fackelträgerin der Anmut, sie, vor deren Füße er sich werfen wollte, die unvergleichliche Herrin Cosima.

 

Er stand und bestaunte sie. Er kniete vor ihr nieder, verneigte sich vor ihr und küsste, vor ihr kniend die Hand, die zarte, zerbrechliche, luftig-leichte Hand der Angebeteten mit Hingabe und Demut und all der Verehrung, der er fähig war. Von seiner Verehrung für diese wunderbare Frau überwältigt, hatte er es gewagt, ihre Hand zu küssen und ihr näher zu treten, als es für ihn zulässig war. Und prompt traf ihn auch die unmittelbare Strafe durch die Herrin, deren Zartheit und Zerbrechlichkeit solche eine Entschlossenheit und Strenge nicht hätte vermuten lassen. Eine Ohrfeige traf ihn von der rechten Seite und als sein Kopf in diese Richtung flog, traf ihn von der anderen der Handrücken dieser schlanken, feinen Hand.

 

„Nimm dir nicht zu viel raus, du Kröte! Sonst zertrete ich dich. Ich habe dich herbestellt, um dich in Augenschein zu nehmen. Das gibt dir zu nichts das Recht. Wenn ich meine Hand von dir geküsst haben möchte, werde ich es dir befehlen. Es ist nichts, was du dir einfach nehmen darfst! Verstanden?“ Schuldbewusst und mit brennenden Wangen nickte er, zu überrascht, etwas zu sagen. Er senkte den Kopf und wollte gerade ansetzten, eine Entschuldigung zu stammeln, als sie schon die nächsten Befehle erteilte. Und die ließen nicht einmal den leisesten Zweifel aufkommen, dass sie nicht erfüllt werden könnten.

 

„Ich will mir jetzt dein Fleisch genau anschauen. Ob du was taugst für mich oder ob es vielleicht mein Auge beleidigt, dich nackt zu sehen. Du wirst genau das machen, was ich dir sage, und auch nicht mehr. Zuerst Schuhe und Strümpfe aus.“ Er gehorchte, humpelte ein wenig unbeholfen, als er auf einem Bein stehen musste, um den anderen Schuh auszuziehen. Die Sandkörner auf dem Boden, waren seinen Füßen unangenehm und er versuchte, sie an seinen Hosenbeinen abzustreifen.

 

„Steh still und hampele nicht rum vor mir! Gewöhn dich an die Schmerzen, sie werden dein Täglichbrot werden. So, jetzt das Hemd aufknöpfen, noch nicht ausziehen, nur aufknöpfen und öffnen, damit ich deine Brust und Bauch sehen kann. Wenn du zu fett bist, kannst du gleich wieder gehen.“ Ihre feine Hand schob sich unter die Knopfleiste seines Hemds, zog es leicht ab von seiner Haut, sodass sie sich seinen Bauch. Ansehen konnte. Sie musterte genau, was er ihr anbot. Sie ließ los. Und während das Hemd wieder zurück schwebte auf seine Haut, hob sie die andere Seite an und schaute unter sein Hemd. Sie handelte ganz ruhig, selbstverständlich und ohne Hast oder Verlegenheit.

 

„Naja, o.k. Weiter! Hemd ausziehen!“ Er gehorchte und hielt es unschlüssig in der Hand, weil er nicht wusste, wohin damit. Er wollte es auch nicht auf den schmutzigen Boden werfen. „Soll ich es dir etwa halten? Ich bin doch nicht deine Mama, die dem Söhnchen vor der Umkleidekabine von CA die Sachen anreicht. Lass es fallen!“ Verdutzt gehorchte er. Es widerstrebte ihm, aber er ließ es fallen.

 

Nun stand er nur noch mit seinen Hosen bekleidet da, halb nackt in dieser riesigen, von Licht durchtränkten Halle. Vor ihm stand die Schöne, bekleidet, wenn auch knapp, aber doch so, dass sie Herr darüber war, was sie von ihrem Körper zeigte und was nicht. „Mach langsam deinen Gürtel auf, langsam den Hosenschlitz, ganz langsam. Hast Du mich verstanden? Ich will, dass Du es langsam machst. Du sollst Dir dessen bewusst werden, dass Du Dich vor mir ausziehst. Es sind meine Worte, die Dich nackt machen, nicht Deine Hände oder Dein Wille..“ Und während er tat, was sie befohlen hatte, sah er, wie sie genüsslich und wissend grinste. Denn sowohl sie als auch er selbst wussten, was sich dort in seiner Hose zusammengebraut und aufgebaut hatte.

 

Sie wollte, dass er langsam sein bisher gehütetes Geheimnis offenlegen musste. Sie wollte, dass sich seine Erregung mehr und mehr zeigen und offenbaren musste, die er die ganze Zeit versucht hatte, in seinen Hosen für sich zu behalten und zu verheimlichen. Langsam ließ er sie nach unter gleiten, die Hose, die letzte Sichtblende vor dem sichtbaren Beweis seiner Geilheit. Unschuldig kräuselte sie sich um seine Knöchel, sie war jetzt nicht mehr wichtig. Viel bedeutender war, was sich in seinen Shorts da abspielte. Unübersehbar weit standen sie von seinem Körper ab. So eindeutig war das Bild, dass jeder von beiden wusste, wer da in seinen Shorts am Werke war, welche Macht und Kraft sich da Ausdruck verschaffte. „Aha, hab ich es mir doch gedacht, dass du deine Lust und Begierde nicht unter Kontrolle hast. Sieht harmlos aus, schreibt der Angebeteten liebevolle zarte Briefe und Mails, ist aber in Wirklichkeit wie alle Männer nur lüstern, geil und spitz. So dann wollen wir uns das Exemplar mal genauer ansehen.“

 

Er verstand dies als eine Aufforderung, seine Shorts nun auch noch herunterzulassen, aber sie fiel ihm in den Arm. „Nein, nein, mein Lieber, das wirst du nicht tun. Die Hose bleibt oben. Ich bestimme, wann du nackt bist vor mir. Sie nestelte in ihrer Handtasche und zog etwas Schwarzes heraus. Er konnte es nicht genau erkennen, da er immer noch den Kopf gesenkt hielt, wie sie es ihm befohlen hatte als Ausdruck seines Schuldbewusstseins und seiner Scham.

 

Schwarze, glatte Lederhandschuhe zogen sich langsam unter seinen Augen über ihre schmalen Hände. Sichtlich genoss sie diese Prozedur, wusste sie doch, dass er sich nun Gedanken machte und Befürchtungen hegte, was sie jetzt mit ihm vorhaben könnte. „Keine Angst, ich werde deinen Eiern nichts antun, noch nicht. Hast du dich geduscht und ordentlich gereinigt, bevor du hier erschienen bist?“ Aber sie wartete die Antwort nicht ab. Nah trat sie an ihn heran, ganz nah. Er spürte, wie die Wärme ihres Körpers auf sein nacktes Fleisch abstrahlte, roch den berauschenden Duft ihrer Haare, ahnte die samtene Weichheit ihrer Haut.

 

Sie war kleiner als er. Er hätte ihre Stirn küssen können, wagte es aber nicht, obwohl alles in ihm danach schrie. Verführerisch schaute sie ihn von unten her an, während sein Blick starr geradeaus gerichtet war. Er wagte es nicht, ihr in die Augen zu sehen zum einen, weil es nicht riskieren wollte, ein unausgesprochenes Verbot zu brechen, aber auch, weil er befürchtete, dass ein Blick in diese tiefgründigen, warmen und lockenden Augen ihn all seiner Kontrolle berauben würde. Er könnte dann über sie herfallen oder kraftlos in sich zusammensinken, um vor ihren Füßen zu kauern und um die Gunst zu betteln, diese küssen zu dürfen. Beides wäre möglich. Beides könnte er nicht mehr kontrollieren. Und beides wäre sicherlich nicht gut für ihn ausgegangen.

 

Er nahm wahr, wie sich die schwarzen Handschuhe seinem Hosenbund näherten. Auch sie schien erregt zu sein. Aber bei ihr konnte man es nur an den leicht geweiteten, vibrierenden Nasenflügeln erkennen. Bei ihm war die Erregung unübersehbar. Der schwarze Zeigefinder der Dame schob sich unschuldig zwischen den Gummizug seiner Shorts und seine Haut. Sein ohnehin schon hart-erregter Schwanz sprang und blähte sich auf bei der elektrisierenden Berührung durch das Leder, das ihre wundervolle Hand umgab. Und mit gurrender und etwas heuchlerischer Stimme: „So dann wollen wir doch mal schauen, was uns der Bewerber da anzubieten hat. Mal sehen, was da so prall, fest und steif sich in seinen Shorts verbirgt“

 

Sie zog den Bund der Shorts von seinem Bauch ab und schaute direkt hinein in die weite Öffnung seiner Eichel, die perlmuttern schimmerte von all dem Saft, der schon in ihm aufgestiegen war. Ohne Zögern und ohne Scheu, ruhig und selbstverständlich griff sie hinein in seine Hose, packte mit dem schwarzen Handschuh den Schaft, auf dem diese Eichel balancierte und schob die Hand in Richtung seiner Eier. Dick und prall wurde seine Eichel aus der Vorhaut herausgeschält. Tief stöhnte er auf vor Lust. Ihre Hand sank weiter nach unten, langsam, genüsslich langsam. Sie kostete seine Erregung aus und ihre Macht über diese seine Erregung. Sie wusste genau, sie musste nur zwei- oder dreimal seinen harten Pfahl mit ihren schwarzen Handschuhen auf und ab massieren, dann würde sie alles von ihm haben können. ER würde Wachs sein in ihrer Hand, würde alles darum geben, wenn sie weitermachte und ihm die Lust aus seinen Eiern herausmelken würde. Aber das tat sie nicht. Sie wollte ihn beherrschen und das geht nur, wenn man die Erfüllung verweigert.

 

Tiefer schob sich ihre Hand, immer tiefer bis sie unter seinen Nüssen angekommen war. Sie spürte, wie er schauderte vor Wonne, aber auch vor Angst, dass sie mit seinen empfindlichen Lieblingen Entsetzliches anstellen könnte. Sie massierte sie sanft, knetete sie und ließ ihn fühlen, ließ ihn sich der Wollust hingeben. Dann hörte sie plötzlich auf. „Hose runter, ich will dich ganz nackt vor mir haben, dich ausgiebig untersuchen“. Seine Hose fiel und nun stand er da mit weit ausgefahrenem Glied. Sie trat einige Schritte zurück, um aus der Entfernung alles besser im Überblick zu haben. Dabei stellte sie die Beine gespreizt und energisch fordernd, verschränkte die Arme vor der Brust, wechselte unschlüssig von einem Bein auf das andere.

 

„Ich weiß nicht, soll ich dich nehmen oder nicht?“ Mit diesen Worten kam sie noch einmal auf ihn zu, packte noch mal seine Lanze, schob energisch die Vorhaut zurück, um sich eingehend seiner Eichel zu widmen, wog seine Hoden und drückte nun auch mal fester zu, um seine Reaktion zu testen. „Na, na, na, keinen Ton will ich hören. Hörst du keinen Ton, kein Gejammer und keine Versuche, dich der Untersuchung zu entziehen. Ich kaufe doch keine Katze im Sack und schon gar keinen Kater ohne was drin.“ Dabei hielt sie seine Lieblinge weiterhin fest in ihrer sonst so lieblichen Faust, hatte mit dieser Geste vollkommen Besitz von ihnen ergriffen.

 

„Dann wollen wir uns mal den Rest noch anschauen“, mit diesen Worten ließ sie seine Edelsteine wieder frei, stolzierte erhaben und prüfend um ihn herum, ganz Herrin, kritische Kundin, die genau untersucht, bevor sie eine Ware kauft. Sanft fuhr ihre Hand über seine Arschbacken, das herrliche Gefühl der Lederhandschuhe erregte ihn. Sie zog die Handschuhe aus und nun spürte er die seidene Weichheit ihrer Hand den festen Formen seines Hintern folgen, warme, schmeichelnde Zartheit. „Zieh dich an. Du wirst von mit hören.“ Ihre Absätze schlugen auf den Betonboden der Halle, die von ihren Schritten vibrierte. Sie ging hinaus, die Stufen hinunter, die Wagentür schlug zu, der Motor sprang an. Sie fuhr davon. Er konnte zusehen, wo er blieb und wie er wieder zurückkam. Das war seine erste Begegnung gewesen mit der Dame, die ihn zu dieser Veranstaltung hier herbestellt hatte.

 

 

 

„Was ist mit Dir, Du Träumer, brauchst Du eine Extraeinladung oder willst Du schon jetzt Bekanntschaft machen mit meiner Peitsche? Hinter Dir stehen noch einige, die auch an die Reihe kommen wollen. Schließ' auf zu Deinem Vordermann! Ganz dicht. Verstanden? Ja, ja, ja, noch dichter! Keine Scheu! Der Schwanz, egal ob schlaff oder fest, berührt die Arschbacken des Vordermanns. Das gilt für alle von Euch! Vorwärts! Schwänze einklemmen zwischen die Arschbacken eures Vordermannes. Gewöhnt Euch gleich daran, dass Ihr wie Vieh behandelt werdet. Intimsphäre, Scham, Persönlichkeitsrechte und Individualität, all dieser Quatsch, den sie Euch überall erzählen, das gilt hier nicht mehr. Hier herrscht Massenhaltung. Ihr seid Fleisch, rechtlos, gesichtslos. Und Du, mein Freund, wenn Du noch mal trödelst, stellst Du Dich hinten an. Da kannst Du dann vor Dich hinträumen. Verstanden?“ Um ihnen den nötigen Nachdruck zu geben, begleitete die Aufseherin ihre Worte mit dezenten Bewegungen ihrer Peitsche, unaufgeregt, aber gerade dadurch umso ernster zu nehmen. Fortan bemühte er sich, nicht wieder aufzufallen, wenn auch die langwierigen Prozeduren, das Stehen und Warten seine Aufmerksamkeit immer wieder abschweifen ließen.

 

 

 

Die schöne Cosima hatte ihn noch einmal bestellt. Dieses Mal traf man sich in einem Bistro eines großen Kaufhauses in der Anonymität der Menschenmassen. Sie befahl ihm, ihr einen Kaffee zu holen. Er gehorchte, durfte sich selbst aber nichts bestellen. Er war nicht ihr Gesprächspartner sondern ihr Diener. Er durfte sich zwar setzen, aber nicht mit ihr essen, das wäre zu persönlich gewesen. Er durfte auch nicht sprechen, es sei denn, sie forderte ihn dazu auf. Aber das geschah nicht. „Hast Du gehofft, dass ich dich gleich in meinen Besitz übernehme?“ Sie wartete die Antwort nicht ab.

 

„Alle meine Sklaven haben sich bewähren müssen. Du bekommst die Chance, mir bei unserem Spiel beweisen zu können, dass du meiner wert bist. Das ist eine Auszeichnung, die nur den wenigsten zuteil wird. Insofern hast du das große Los gezogen. Unsere Sklavenjagd ist ein sehr realistisches Spiel, das außer dem Töten alles enthält, was zur Sklavenjagd dazu gehört. Wir Frauen sind die Jäger und Ihr Männer seid das Wild, das gejagt wird.

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