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Ahoj Mausi

Helmut Feil

Ahoj Mausi

Abenteuer einer Katze an Bord


liebe Grüße Helmut und Mausi


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Titelbild und Hinweise

 

Falls zwischen den Personen im Buch und solchen,

die im heutigen Portugal und Spanien oder Deutschland leben,

irgendwelche Ähnlichkeiten auftreten sollten,

so ist das in jeden Fall beabsichtigt und kein Zufall.

 

Umwelthinweise:

Dieses Buch wurde von mir selbst gestaltet und dabei umweltschonend vorgegangen.

 

 

Überarbeitete Neuauflage: November 2016

 Alle Rechte vorbehalten.

(c) Copyright bei Helmut Feil

Einbandgestaltung: helfeipics

Einbandfotos: helfeipics

Buch Nr. 0001

 

Zitate wurden nicht wissentlich verwendet.

 

Nähere Informationen gerne unter

helmut_feil@yahoo.de

http://helfeibooks.jimdo.com/

"Ahoi Mausi“

„Ahoi Mausi“

1. Kapitel

Die kannst du haben.

Es begann im Sommer 1996. Als mir Axel und Jill ein kleines Kätzchen in die Hand drückten und sagten:“ Die gehört dir, wenn du sie willst. Wir haben sie gerettet wie ein Junge aus Sanlucar versuchte sie zu ertränken. Dabei stellte er sich so dilettantisch an, dass wir darauf aufmerksam wurden und das grausame Treiben beenden konnten.“

Ich sprach mit der winzigen Katze. Sie passte soeben in meine Hand. Sie war so kuschelig, hatte sehr riesenhafte Ohren und große Augen wie auch ein glänzendes Fell, das angenehm duftete.

„Du bist ja eine kleine Mausi“, sagte ich. Darauf fragte ich Jill:« wie heißt den die Kleine?« „Mausi sagte Jill, „Mausi“ heißt deine junge Katze.“ Ist das ein Männchen oder Weibchen fragte ich. »schau mal nach.« Ich sah nichts, egal sagte Jill. »Genau, egal« dachte ich weil ich die Kleine gleich ins Herz geschlossen hatte.

»Das waren zwei zum Tode geweihte Kätzchen«, sagte Jill. Eine davon haben Less und Reni genommen. Ein Rentnerehepaar das sich gerade ihren Traum erfüllte und auf einem Motorsegler lebten und demnächst in die Karibik aufbrechen wollten.

Auch ich war gerade dabei mir meinen Traum zu erfüllen. Auch ich lebte in diesem Augenblick als Aussteiger auf einen Segelboot. Jedoch hatte ich gerade etwas Gegenwind im Paradies. Meine Frau, die mit mir von Deutschland nach Portugal gesegelt war, hatte mich im Nov. 1995 verlassen. Seitdem war ich Einhandsegler.

Die nehme ich

  1. Kapitel

Die nehme ich

„O.K.“, sagte ich. Die nehme ich. Das schien Sie verstanden zu haben. Den zum gleichen Zeitpunkt begann Sie mich zu kratzen und leicht zu beißen. Ich ließ sie los. Sie sprang vom Cockpit ins Boot und versteckte sich hinter irgendwelchen Kästchen. Und beschnupperte ihr neues Zuhause. Axel trank noch ein lauwarmes Bier, Jill und ich lauwarmen Wein. Weil den Luxus eines stromfressenden Kühlschrankes ich mir an Bord nicht leisten konnte. Wir plauderten noch etwas und bald darauf fuhren Axel und Jill im Dingi wieder davon. Auf zu neuen guten Taten.

Ich war glücklich, ich hatte wieder einen Gefährten. » Mausi, Mausiiii, Mausilein«, flüsterte ich, als ich mich zu den Kästchen runterbückte, wo ich Mausi vermutete. Sie war kerngesund und wohlgenährt und lies sich auch bald zum Spielen vom Kästchen hervorlocken.

Sie war offensichtlich an Menschen gewöhnt und hatte den Ertränkungsversuch schnell verdrängt. Oder vielleicht gar nicht als solchen wahrgenommen. Ich stelle es mir so vor. Dass das Kind das Mausi ertränken, sollte die kleinen Kätzchen aufgezogen hat, damit gespielt hat. Bis Mama sagte:« jetzt werden die aber zu groß, geh mal zum Fluss und ertränke die. Bekommst ja bald wieder ganz kleine zum Spielen«.. Ja, so könnte es geschehen sein.

Foz de Odeleite

  1. Kapitel

Foz de Odeleite

Ich ankerte zu dem Zeitpunkt am Rio Guadiana, den Grenzfluss zwischen Spaniens Andalusien und Portugals Algarve in der Nähe von Foz de Odeleite. Einen kleinen Portugiesischen Dorf. Wo Freunde von mir, die vor Jahren mit dem Segelboot auf Weltreise waren und hier hängengeblieben sind, sich ein Haus nach ihren Wünschen anfertigten. Da arbeitete ich auch mit, um meine zusammengeschrumpfte Bordkasse wieder aufzufrischen.

Am nächsten Tag erzählte ich auf der Baustelle von der Mieze, die ich alleine an Bord gelassen hatte. Die Wollen wir sehen, war die einstimmige Meinung aller am Bau beteiligten.

Am folgenden Morgen setzte ich Mausi ins Beiboot und ruderte zum Dorf, jetzt wurde die Mieze besichtigt. Am Bau beteiligt waren fünf Portugiesen und vier Deutsche. Erst einmal musste das Geschlecht der Katze festgestellt werden. Jeder nahm Mausi in die Hand, drehte sie auf den Rücken und zerrte an Ihren Hinterbeinen, da gingen die Meinungen der Experten weit auseinander, es ging wohl 5:4 für Weibchen aus.          Als das geklärt war und einige sich gegenseitig als unwissende Hohlköpfe betitelten verloren sie bald wieder das Interesse an Mausi. 

Die konnte sich aber keine Pause gönnen. Denn jetzt kam die Bauherrin, die stolze Besitzerin eines alten Mischlings Hundes war. Und meinte: Die müssen sich unbedingt mal beschnuppern.   

Der Hund witterte die Katze und begann laut zu Jaulen und mit dem Schwanz zu wedeln und wild an der Leine hin und her zu zerren. „Der tut Ihr nichts“, sagte Sie.

Mausi und ich waren da aber ganz anderer Meinung, jetzt war ein Zusammentreffen zwischen Hund und Katz allerdings nicht mehr aufzuhalten. Ich setzte die Hand voll Mausi auf den Boden. Die blähte sich auf, so gut es ging, kugelrund war sie. Jedes einzelne Haar stand ihr zu Berge.

Der Vierbeiner kam angefegt und ich dachte, jetzt ist sie weg, mit einem Satz runtergeschluckt. Ich hörte schon die Bauherrin sagen: „Hast du das wirklich geglaubt?“

Das Unglaubliche geschah. Der Wauwau schnupperte an Ihr, leckte sie mit seiner langen Zunge ab, dass sie sich auf den Hintern setzte. Dann verlor der Hund sofort wider das Interesse an Mausi und lies sich vom Frauchen loben, das er sie nicht gefressen hatte. Guter Hund.

Katzen, so sagt man haben bekanntlich ja sieben leben. Wenn Mausi alt werden soll, darf es aber nicht so rasant weitergehen, ging s mir besorgt durch den Kopf.

Mausi verzog sich unter einen Wohnwagen, der den Bauherren als Unterkunft diente, bis das Haus fertiggestellt wäre. Mittags bekam sie etwas Hundefutter und frisches Wasser. Sie verbrachte den ganzen Tag im Schatten unter den Wohnwagen und erkundete von da aus die Welt. Der Hund zeigte von da an kein Interesse mehr an Mausi, jedoch sie jetzt an ihm. Der brave Hund erduldete all ihre Frechheiten sehr tapfer.

Gefährtin

4.Kapitel

 

Gefährtin

 

Ich hatte also wieder einen Gefährten, eine Gefährtin, wir wurden uns doch noch einig in der Frage des Geschlechts. Eine Gefährtin, um die ich mich kümmern konnte. Und für die ich Würmer am Ufer des Flusses suchte, um für sie Fische im Fluss zu angeln.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich jede Menge Aussteiger am Fluss. Engländer, Deutsche, Holländer und Franzosen, waren die am meisten vertretenen Nationen. Und vereinzelt war es recht international. Es gab einen harten Kern. Segler, die schon seit Jahren auf dem Boot lebten. Oder Finca Besitzer. Meistens Segler, die das Bordleben überdrüssig waren und sich ein Grundstück gekauft hatten. Oder es für andere Besitzer bewachten. Dann gab es noch solche, die nur mal verschnaufen wollten und irgendwann wieder weiter wollten.

Dreh und Angelpunkt waren ca.

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