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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Führen in Krisen«

Führen in Krisen

tredition


Komplexität und Dynamik in einer globalisierten Wirtschaft wachsen weiter – mit einem zunehmenden Einfluss auf die Gesellschaften. Parallel dazu erleben wir die ersten Auswirkungen des demographischen Wandels und den Übergang von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die uns seit 2008 in Atem hält, macht transparent, dass zu viele Unternehmen immer noch nach Maßstäben und mit einem Instrumentarium geführt werden, die denen aus den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts entsprechen.

Es wird immer deutlicher, dass Führung in einem Beziehungsgeflecht verschiedenster Interessengruppen stattfindet und damit sind nicht nur Lieferanten und Kunden gemeint, sondern alle Stakeholder, die relevant sind. Insbesondere wird heute auch immer deutlicher, dass in Krisenzeiten die Interessen der Stakeholder nicht ausreichen bedient werden und das unternehmerische Entscheidungen mit einer kurzfristigen Sichtweise behaftet sind.

Dieses Buch beschreibt kurz die existente Problematik und zeigt dann die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels auf: Hin zu ethischer Weitsicht, dem Besinnen auf Grundwerte. Gerade in Krisenzeiten ist eine stakeholder-orientierte Kommunikation als Führungsinstrument elementar und es bedarf eines gesteuerten Kulturwandels in Unternehmen, um langfristig überleben zu können. Dieser Kulturwandel beinhaltet nicht nur eine andere Kommunikation, sondern u.a. auch einen partizipativen Führungsstil, das Zulassen von Vielschichtigkeit und die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung bei unternehmerischen Entscheidungen und strategischer Orientierung.

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Dr. Jürgen F. Studt, 1955

Experte für das Aufsetzen und Coachen von Transformations-

Prozessen (Merger, Restrukturierungen)

Studium der Betriebswirtschaftslehre, Dipl.Kfm., Promotion an der Universität Hamburg. Während seiner langjährigen Konzernkarriere hatte Jürgen Studt verschiedene leitende Positionen und Geschäftsführungen in operativen Konzerneinheiten inne. Meilensteine in seiner Karriere waren zwei große Restrukturierungen der Deutsche BP, das Joint Venture mit Mobil Oil, die Integration von Castrol sowie Fusion der Firmen Deutsche BP AG und Aral AG. Jürgen Studt war Mitglied des globalen Group Leadership Teams und war/ist Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten. Anfang 2007 verließ Jürgen Studt den Konzern, machte sich unter dem Namen 2ic Management (Integration – Interim – Change) selbstständig, berät als Teil eines kleinen, aber exklusiven Netzwerks ehemaliger Führungskräfte große mittelständische Unternehmen bei anstehenden Fusionen oder Restrukturierungen und steht Geschäftsführern und Vorständen als Sparringpartner zur Verfügung.

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