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Das Licht der Flüsse

Aufbau Digital


Eine Kanufahrt ins Glück vom Autor der „Schatzinsel“

Im Herbst 1876 lassen zwei unerfahrene Kanuten die „Cigarette“ und die „Arethusa“ zu Wasser und beginnen, was mehr als eine Kanufahrt durch Belgien und Frankreich werden soll. Robert Louis Stevenson berichtet in seiner bestechend modernen Erzählung von entrückten Orten, schildert herzliche und komische Begegnungen und beschreibt die besonderen Momente, die man nur beim Reisen erlebt. Unterwegs fand der Autor auch sein privates Glück: Der 26-jährige Stevenson verliebte sich in die deutlich ältere Amerikanerin Fanny Vandegrift Osbourne, die verheiratet war und zunächst nach San Francisco zu ihrem Mann zurückkehrte. Als Stevenson ihr hinterherfuhr, ließ sie sich scheiden, und die beiden heirateten kurzerhand.

Stevensons Debüt endlich auf Deutsch – ein Stück hochkomische, leichte und erhellende Literatur über die zeitlose Magie einer kleinen Reise, über das Aufbrechen, Ankommen und die großen Fragen des Lebens.

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Robert Louis Stevenson (eigentl. Robert Louis Balfour) wurde 1850 in Edinburg als Sohn eines Leuchtturmingenieurs geboren. Er studierte zuerst Ingenieurwesen, wechselte dann aus gesundheitlichen Gründen zu Jura und wurde 1875 Advokat, obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt klar war, dass er Schriftsteller werden würde. Schon in seiner Kindheit schrieb er ständig Geschichten und Essays. Wegen eines Lungenleidens suchte er immer wieder Länder mit einem milderen Klima als Schottland auf und publizierte seine Eindrücke anschließend in verschiedenen Reiseschilderungen. 1880 heiratete er die zehn Jahre ältere Amerikanerin Fanny Osbourne, die sich seinetwegen hatte scheiden lassen. 1883 veröffentlichte er den Roman „Die Schatzinsel“, der sofort ein Verkaufserfolg wurde. 1886 erschien die Schauernovelle „Der seltsame Fall des Dr.Jekyll und Mr. Hyde“. 1888 siedelte Stevenson mit seiner Familie endgültig auf die Südseeinsel Samoa über. Er starb 1894 in Vailima (Samoa). Seine Romane zeichnen sich vor allem durch eine spannende Erzähltechnik aus.

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Alexander Pechmann, geb. 1968, Autor, Herausgeber und Übersetzer v. a. der englischen und amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts; zahlreiche Publikationen, darunter: Herman Melville. Leben und Werk (2003); Mary Shelley. Leben und Werk (2006) sowie Übersetzungen, u.a.: Herman Melville: Die große Kunst, die Wahrheit zu sagen. Von Walen, Dichtern und anderen Herrlichkeiten (2005); Mary Shelley: Frankenstein. Die Urfassung (2206). Im Aufbau Verlag erschien 2007 "Die Bibliothek der verlorenen Bücher" und 2009 "Mark Twain: Sommerwogen. Eine Liebe in Briefen", die von der Kritik gefeierte deutsche Erstübersetzung der Twain'schen Liebesbriefe.

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