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Negation des Eigentums

tredition


Wollte Karl Marx das Eigentum abschaffen? Aber was bedeutet „Eigentum“ genau und was bedeutet „abschaffen“? Diese Fragen lassen sich nur beantworten, indem wir die Essenz des Marxismus in der Dialektik auffinden.

Aus diesem Grunde unternehmen wir hier eine kleine Zeitreise in die 1840er Jahre, als Marx und Engels den deutschen Idealismus umformten. Wir bezeichnen die Schaffensperiode von 1843 bis 1846, also vor der Auseinandersetzung mit Proudhon (1847) und vor dem berühmten „Kommunistischen Manifest“ (1848), als die philosophische Intervention.

Vor allem im 20. Jahrhundert wurden innerhalb der Arbeiterbewegung lineare Vorstellungen von der Entwicklung des Kapitalismus populär. Doch das Modell von klar abgegrenzten Entwicklungsstufen wie „Konkurrenzkapitalismus“ und „Imperialismus“ bricht eigentlich mit der Hegelschen Dialektik bei Marx. Und auch der „gute alte Idealismus“ ist in der sozialistischen Bewegung nach wie vor präsent. Wir begegnen dieser Philosophie bei der Frage, was denn Kommunismus vom Sozialismus eigentlich unterscheide.

Nicht zuletzt ermöglicht die Aufarbeitung der Marxschen Methode die Grundlagen für eine allgemeine ökonomische Theorie der Planwirtschaft – bereinigt von den Entstellungen durch den Stalinismus.

Die vorliegende Darstellung ist für Einsteiger in die Thematik genauso geeignet wie für belesene Zeitgenossen. Zahlreiche Zitate und Quellenbelege dokumentieren die langjährige Auseinandersetzung des Autors mit der politischen Ökonomie.

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Martin Seelos (Jahrgang 1965) arbeitet unter anderem als Redakteur in Wien. Er betreut seit 2009 Blogs zu Fragen der Volkswirtschaft, der Alltagskultur und der Theorie der Planwirtschaft. Seit Beginn der 2000er Jahre beschäftigte sich der Autor mit der Methodologie in „Das Kapital“ und anderen Texten von Karl Marx. Martin Seelos schrieb Beträge für verschiedene Plattformen und Zeitschriften, so etwa anlässlich der Weltwirtschaftskrise 2008/09 eine Artikel-Serie für Dolmeç, die deutschsprachige Beilage einer türkischen Monatszeitung.

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Akkumulation ohne Kapital

tredition | Beiträge zur Kulturgeschichte


Dieses Buch versucht die Frage zu beantworten, wie Akkumulation ohne Kapitel vonstattengeht. Nicht heute, sondern wenn das Privatkapital überhaupt Geschichte geworden ist. Dieses Buch beantwortet daher nicht, nach welchen Grundsätzen die Wirtschaft heute zu verbessern und zu humanisieren sei.

Mit der Reform der Wirtschaft hat dieses Buch nichts am Hut, es stellt sich auf die andere Seite, auf die Seite der nüchternen Analyse. Auf dieser Seite haben wir einerseits die offizielle bürgerliche Volkswirtschaftslehre mit ihren unterschiedlichen Schulen, Fraktionen und Richtungen vor uns. Und andererseits die marxistische Analyse, die gegenüber ersterer den Vorzug größerer Trennschärfe und innerer Geschlossenheit hat.

Überraschend genug dürfte hingegen die Tatsache sein, dass es bis heute keine zumindest mehrheitlich anerkannte marxistische Theorie der sozialistischen Ökonomie gibt. Die zweifellos noch immer profunde Analyse von Karl Marx und Friedrich Engels bezieht sich thematisch auf den Kapitalismus, nicht auf die nachkapitalistische Ökonomie.

Die vorliegende Arbeit beantwortet die strukturelle Frage, wie Akkumulation ohne Mehrarbeit, Mehrwert und Profit überhaupt möglich ist – zumindest als Ergebnis der Negation des Eigentums. Hebt sich das Eigentum auf, fällt der Tauschwert weg. Akkumulation der Gebrauchswerte und Fortschritt in Sachen Arbeitsproduktivität sind nun theoretisch ungebremst möglich. Aber dass etwas möglich ist, bedeutet nicht, dass sich diese Möglichkeit auch verwirklicht.

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Martin Seelos (Jahrgang 1965) arbeitet unter anderem als Redakteur in Wien. Er betreut seit 2009 Blogs zu Fragen der Volkswirtschaft, der Alltagskultur und der Theorie der Planwirtschaft. Seit Beginn der 2000er Jahre beschäftigte sich der Autor mit der Methodologie in „Das Kapital“ und anderen Texten von Karl Marx. Martin Seelos schrieb Beträge für verschiedene Plattformen und Zeitschriften, so etwa anlässlich der Weltwirtschaftskrise 2008/09 eine Artikel-Serie für Dolmeç, die deutschsprachige Beilage einer türkischen Monatszeitung.

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