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Die Werkstatt

Paul Zsolnay Verlag


Seeger ist Rennfahrer, er fährt Stock-Car-Rennen in den USA, in präparierten Autos mit zugeschweißten Türen. In Darlington hat er sich die Schulter gebrochen; nun ist er in Salzburg, zu einem Urlaub in der alten Heimat. Eigentlich wollte er Ski fahren, doch nun treibt es ihn in die Motorradwerkstätte, in der er vor vielen Jahren seine Lehre begonnen hat. Ein paar Kollegen von früher sind da; tagelang sitzen sie zusammen und erinnern sich an die gemeinsame Zeit, die Welt der mühsamen Arbeitsverhältnisse, aber auch die Faszination der Maschine und der Geschwindigkeit. Kappacher versteht es, mit seinem undramatischen Erzählstil zu faszinieren und dem Leser eine neue Welt zu öffnen.

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Walter Kappacher, geboren 1938 in Salzburg, verließ mit 15 Jahren die Schule und war in verschiedenen Berufen tätig, 1964 Beginn der literarischen Tätigkeit, seit 1967 Veröffentlichungen, seit 1978 freiberuflicher Schriftsteller. Lebt in Obertrum bei Salzburg. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, Hermann-Lenz-Preis 2004, Georg-Büchner-Preis 2009. Bei Deuticke erschienen zuletzt Selina (2005), Der lange Brief (überarbeitete Neuauflage 2007) und Rosina (Erzählung, Neuauflage 2010).

 

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Silberpfeile

Paul Zsolnay Verlag


Ein junger Journalist für Motorsport entdeckt während einer Italienreise ein Museum über den Rennfahrer Tazzio Nuvolari und beschließt, ein Buch über die deutschen Silberpfeile der dreißiger Jahre zu schreiben. Auf den Fotos taucht immer wieder der Name eines österreichischen Ingenieurs auf: Paul Windisch. Seine Recherchen führen den Ich-Erzähler in ein Seniorenheim in Salzburg, wo der fünfundachtzigjährige Paul Windisch seit einigen Monaten lebt. Dieser wünscht sich, noch einmal in seinem eigenen Haus einen richtigen Kaffee zu trinken. Dort erinnert sich der Chefingenieur an seine Arbeit bei der Auto-Union, die Weltrekordversuche und die letzte Fahrt von Bernd Rosemeyer, einem der berühmtesten Rennfahrer der Vorkriegsjahre.Schließlich erzählt Windisch, wie er von der Automobilindustrie in das kriegsentscheidende Werk Schlier geriet, das neben einem Konzentrationslager in der Nachbarschaft der Brauerei Zipf lag. In unterirdischen Stollen wurden V2-Raketen entwickelt, bis eine Explosion 1944 die Versuchsreihen stoppte...Während seiner unsentimental und unbeteiligt geschilderten Reise in die Vergangenheit wird klar, daß der Konstrukteur seine Rolle in der Kriegsindustrie ebenso zu verdrängen versucht wie die Bewohner des Orts. Doch auch für den Journalisten bleibt dieser Ausflug nicht ohne Folgen...

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Walter Kappacher, geboren 1938 in Salzburg, verließ mit 15 Jahren die Schule und war in verschiedenen Berufen tätig, 1964 Beginn der literarischen Tätigkeit, seit 1967 Veröffentlichungen, seit 1978 freiberuflicher Schriftsteller. Lebt in Obertrum bei Salzburg. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, Hermann-Lenz-Preis 2004, Georg-Büchner-Preis 2009. Bei Deuticke erschienen zuletzt Selina (2005), Der lange Brief (überarbeitete Neuauflage 2007) und Rosina (Erzählung, Neuauflage 2010).

 

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Ein Amateur

Paul Zsolnay Verlag


Als Meister des Unspektakulären, des scheinbar Beiläufigen erweist sich Walter Kappacher in seinem Roman "Ein Amateur". Dabei geht es darin um nichts weniger als um den Schriftsteller als jungen Mann, um die Vergewisserung der eigenen Existenz zur Hälfte des Lebens. Aufgewachsen in einem ähnlichen Milieu wie der um sieben Jahre ältere Thomas Bernhard, beschloß auch Kappacher, eine andere als die vorgezeichnete (Lebens)Richtung zu wählen.Simon, so der Name des Protagonisten, verläßt den "Keller" einer Motorradwerkstätte in Salzburg, um sich den Traum einer Ausbildung zum Schauspieler zu erfüllen. Weder "Schönen Tagen" noch einer "education sentimentale" begegnen wir darin, sondern vielmehr dem widerspruchsreichen Prozeß der Bewußtseinsbildung inmitten der aufbrechenden, unsicheren Zeit der fünfziger Jahre.Auf der Suche nach sich selbst führen die Wege des Protagonisten zumeist an die Ränder, zwischen Stadt und Peripherie, zwischen Konformität und Individualität. Dort, im Grenzbereich solider Lebensplanung und den Verführungen der Phantasie, hofft er zu finden, was man gemeinhin Orientierung nennt.Walter Kappachers Prosa kann auf gängige Versatzstücke verzichten. Hier werden mit feiner Ironie und sanfter Eindringlichkeit die Irrungen eines - seines - Helden gestaltet, dem sich, mit Marcel Proust, die Wirklichkeit nur in der Erinnerung formt.

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Walter Kappacher, geboren 1938 in Salzburg, verließ mit 15 Jahren die Schule und war in verschiedenen Berufen tätig, 1964 Beginn der literarischen Tätigkeit, seit 1967 Veröffentlichungen, seit 1978 freiberuflicher Schriftsteller. Lebt in Obertrum bei Salzburg. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, Hermann-Lenz-Preis 2004, Georg-Büchner-Preis 2009. Bei Deuticke erschienen zuletzt Selina (2005), Der lange Brief (überarbeitete Neuauflage 2007) und Rosina (Erzählung, Neuauflage 2010).

 

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