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Revolver 38

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Revolver feiert mit dieser Ausgabe seinen 20. Geburtstag. Ein hohes Alter für eine Filmzeitschrift. Wir reiben uns selbst verwundert die Augen. Am 15.03.1998 sind drei* von uns aus München mit dem Kombi in den Norden aufgebrochen, um Lars von Trier und seine damalige Produzentin Vibeke Windeløw in Kopenhagen zu interviewen. Das war der Startschuss. Wir wollten das Lernen selbst in die Hand nehmen damals, und wir wollten von Leuten lernen, die wir für ihre Arbeit bewunderten. Die Zeitschrift war zu Anfang so etwas wie die Suche nach Wasser – die Münchner Filmhochschule schien uns wie eine Wüste, voller Leute, die von Dingen redeten, die sie nicht selbst erfahren hatten und vermutlich nie erfahren würden. Also zogen wir aus, die Macher zu befragen, deren Filme uns wirklich bewegten.

Wir streiten für einen persönlichen Film, einen Film, der aus dem Standpunkt eines Autors hervorgeht – im Unterschied zu dem Industrieprodukt, das mit einer Zahl im Kopf beginnt. Und wir glauben, dass sich dieser persönliche, radikale Film verbünden muss, um überleben zu können. Deshalb tauchen in unseren Heften immer wieder kooperative Strukturen auf, Familienmodelle und Freundschaftsbande. Über alle weiteren Fragen, ästhetisch, dramaturgisch, politisch, sind wir uns letztlich nie einig gewesen – und das wird auch (hoffentlich) so bleiben.

 

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Revolver 35

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Revolver war in seinen Anfängen kein cinephiles Projekt. Im Gegenteil hatten wir die bedingungslose „Liebe zum Kino” lange im Verdacht, Filmemacher von der Welt zu entfremden. Wir wollten keine „Grottenmolche” werden, sondern mit dem Kino ins Leben gehen, auf das Leben wirken. Wenn wir heute eine ganze Ausgabe der Cinephilie widmen – eine absolute Anomalie nach 18 Jahren Revolver –, dann nicht als Wiedergutmachung für begangene Irrtümer, sondern aus Dankbarkeit für die in den letzten Jahren entstandene, auffallend häufig in der Provinz verwurzelte neue Cinephilie, die unsere alte Skepsis produktiv herausfordert. Begünstigt von der digitalen Vernetzung, aber immer nah am Material und getragen von starken Freundschaften, hat sie der deutschen Filmszene Geheimnis und Leidenschaft zurückgegeben. Zu nennen wären etwa, als Spitze des Eisbergs, der „berüchtigte” Hofbauer-Kongress (Nürnberg), die damit eng verflochtenen Seiten Eskalierende Träume (u.a. Mainz) und Hard Sensations (u.a. Aachen), das Filmkollektiv Frankfurt, die Canine Condition (Berlin) sowie der fast zwei Dekaden ältere Filmclub 813 (Köln). Oder besser gesagt: zu nennen wären die Menschen, die sich hinter diesen und anderen, zum Teil geheimnisumwitterten Namen verbergen. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen …

Die Herausgeber

Inhalt

Vorwort

Cinephilie (1)

Rainer Knepperges: Filme sehen Dich an

Cinephilie (2)

 

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