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Phantomspuren. Das Phantom von Heilbronn

Acabus Verlag


Der Leipziger Kommissar Mike Brand hat viel Geld, aber keine Freunde. Als bei einer Schießerei sein Arm zerfetzt wird und seine Kollegin und Verlobte Susan bei einem Einsatz in Heilbronn einem Mordanschlag zum Opfer fällt, tritt Mike blind vor Hass einen Rachefeldzug an. Doch die Mordkommission verfolgt ein Phantom, das seine Spuren in ganz Europa hinterlässt. Der beurlaubte Mike ermittelt auf eigene Faust und trifft auf undurchsichtige Schausteller, zwielichtige Obdachlose und wütende Raubkatzen. Die Jagd nach dem Phantom führt den Leipziger Kommissar von der Heilbronner Theresienwiese ins tschechische Drogen- und Mafiamilieu. Seine eigene schuldhafte Vergangenheit wirft einen langen Schatten auf das Geschehen – Mike und der Mörder sind sich ähnlicher, als es zunächst scheint. Inmitten eines gefährlichen Gespanns aus Menschen, die alles verloren haben, droht Mike die Kontrolle zu entgleiten und selbst zum Gejagten zu werden …

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Im Feuerofen der Nazis

tredition


Liebe Mina und Willi!

Lobet Gott und haltet seine Gebote! Ich habe den guten Kampf des Glaubens gekämpft, ich habe den Glauben bewahrt! Ich will euch liebe Mina nun schreiben, dass ich zum letzten Mal schreibe. Aber herzlich möchte ich dich bitten, sei stark, vertraue auf Gott, damit du noch Willi als Stütze dienst. Es war nicht möglich, dich früher zu verständigen, ich habe es heute Abend 7 Uhr selbst erst erfahren. Gott hat es nun wohlgefallen, dass ich meinen Lauf auf dieser Erde beende. Seid nun nicht betrübt oder verzagt, sondern danket Gott, dass er mir Kraft gegeben hat, alles zu tragen. Hier kann ich ja nicht alles mehr schreiben, was ich wünsche, da ja der Raum zu klein ist.

[...]

Liebe Mina, ich habe keinen Augenblick gezweifelt bis auf den heutigen Tag und bin auch völlig innerlich befriedigt bis zur letzten Stunde. Ich weiß, dass ich nur für Gott und seine Sache gekämpft habe, doch bin ich nicht der Erste, der nicht verstanden wird. Es ist nun gut, liebe Mina, dass ich hier bin, so gern ich von dir noch Abschied genommen hätte, aber für dich währe es bestimmt schwerer und so hat es Gott zugelassen, dass wir uns in Heilbronn zum letzten Mal gesehen haben. [...]

Das Urteil wird am 11. vollstreckt, also, bis der Brief ankommt, bin ich von Erden erlöst. [...]

Grüße alle Bekannten von mir herzlich und viel Kraft […] Also Paula sagst herzliche Grüße und macht euch das Leben nicht schwer. Gott gebe euch Kraft sowie auch mir, dass ich bis zur letzten Stunde stehen darf. Lebt wohl im Herrn und vertraut auf Gott und Willi sei immer der Mutter gehorsam, so wird dich Gott behüten.

Letzten Gruß von euerem Wilhelm.

(Abschiedsbrief von Wilhelm Schenk, hingerichtet wegen Wehrdienstverweigerung am 11. November 1939 in Berlin-Plötzensee)

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Michael Hetzner, alias Theophil Veritas,, Dr. phil., Dr. päd. studierte Germanistik, Slavistik, Pädagogik und Musik. Er versucht, still und friedlich zu leben, sofern man ihn lässt. Alles Laute, Offizielle und Klerikale ist ihm zuwider.

Hier ein paar meiner Veröffentlichungen:

1996: Saturday Night: Gesendet von SDR 2 Stuttgart.

2000: Franz K. 2000. Gedicht. In: Wilhelm-Busch-Preis 2000.

2002: Seltsame Erfindungen. Erzählung. In: Maskenball 34 Februar 2002.

2006: Jedwabne. Erzählung. In: Von vorne gesehen. Heimatgeschichten. Buchjournal bibliothek. Frankfurt / Main

2007: Ein altes Paar. Erzählung. In: Randmenschen. Edition Wendepunkt. Hrg. Von Betti Fichtl. Weiden.

2007: Tödliche Liebe. Kurzkrimi. In: Kurz Krimi Magazin. Meinerzhagen.

Dazu Texte zur Alltagskommunikation, Pädagogik, Musik- und Literaturwissenschaft.

Weitere Bücher von mir sind unter "Bibliographie externer (nicht tredition) Werke" zu finden.

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