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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Vom Wedding verweht«

Vom Wedding verweht

Fuego


Der Wedding – Sehnsuchtsort für alle, die sich nach nichts mehr sehnen, Zuflucht für jeden, der vor sich selbst wegläuft, neue Heimat für jene, die sich vom Makler ernsthaft erzählen lassen, das hier sei Teil von Berlin-Mitte. Hier muss man den Erstklässlern als Erstes erklären, was »Fick dich!« eigentlich bedeutet und was Bienen sind, den Veganern, dass sie ruhig auch Wurst mit Fleisch essen können, solange es halal ist, und Zugezogenen, dass man hier am besten flirtet, indem man einer Taube den Kopf abschlägt.

Dazwischen betrinken sich Hipster am selbst gebrannten Nusslikör, betreiben Clickbaiting mit schimpfenden Ureinwohnern auf Youtube und hängen Zettel auf mit guten Vibes zum Abreißen. Kurz: Ein Stadtteil, der seit Jahrzehnten kommen soll, und doch einfach da bleibt, wo er schon immer war.

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»Werning ist seit vielen Jahren der inoffizielle Chronist des Wedding. Seine Abenteuer und Schnurren haben den Vorzug, dass sie ausnehmend komisch erzählt sind. Wir müssen dankbar sein dafür, dass er noch nicht mit irgendeinem Literaturpreis entehrt wurde« (Thomas Blum, Neues Deutschland)

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»Ohne diesen Westfalen wäre Berlin nichts! Heiko Werning schreibt wie Hemingway, nur witzig.« (Bernd Gieseking)

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Heiko Werning, geboren 1970 im westfälischen Münster, wohnt seit 1991 im Berliner Wedding, ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er liest seine Texte regelmäßig bei der legendären "Reformbühne Heim & Welt" und den agilen Weddinger "Brauseboys" vor, ist ständiger Mitarbeiter der Titanic, regelmäßiger Autor von taz und Jungle World und schreibt für die taz zusammen mit Jakob Hein auch den Blog "Reptilienfonds".

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