Logo weiterlesen.de
Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Mellerts Fälle 2«

Mellerts Fälle 2

BookRix


Als Mellert sich abwandte, hörte er noch, wie die alte Dame sagte: „Nenee, wat för ne Tied. Nuer Mord und Dodslag. Nenee.“

Im Gras lag eine junge Frau auf dem Rücken, vielleicht zwanzig Jahre alt. Mellert atmete auf, denn die Leiche war nicht verstümmelt worden, doch waren unzählige Flecken, Blutergüsse und Wundmale am ganzen Körper verteilt. Besonders die Füße mussten es dem Mörder angetan haben, denn sie waren voller Blut. „Er hat ihr fast alle Knochen gebrochen.“ Keller flüsterte nur noch, als wenn er die Tote nicht wecken wollte. Mellert kniete nieder und besah sich das Gesicht der jungen Frau. Es war unversehrt, doch Schmerz und Angst waren in das hübsche Gesicht regelrecht gebrannt. Selbst aus den toten Augen flackerte immer noch nackte Angst. Er kämpfte gegen Tränen an. „Darf ich?“ Der Doktor hielt ein Tuch in den Händen. „Ja, tun Sie’s, sonst verliere ich noch die Fassung.“ Mellert stand auf. „Piper? Sie wissen, was zu tun ist?“

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Mellerts Fälle 1«

Mellerts Fälle 1

BookRix


Der Wind nahm wieder zu und entwickelte sich zu einem Sturm. Schneeregen gesellte sich dazu. Ein Ruderboot kämpfte sich durch die kurzen, harten Wellen des Schaproder Boddens. Gischt schlug den beiden Männern auf den Rücken, und trotz ihrer Südwester waren sie bereits bis auf die Knochen durchnässt. Fluchend ruderten sie mit voller Kraft gegen den Wind und kamen dennoch nur langsam voran. Ihr Ziel war eine flache Stelle am Boddenufer südlich von Neuendorf. Diese Männer waren keine Fischer. Sie transportierten etwas, das ihre Auftraggeber unbedingt loswerden wollten, und zwar so, dass es nie wiederentdeckt werden konnte. Deshalb waren sie im Dunkeln unterwegs, um das lange, schwere Paket auf dieser Insel zu verstecken.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen