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Rummel im Dschungel

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Bill Cardoso war der Mann, der das Markenzeichen "Gonzo" für Hunter S. Thompson erfand. "Das ist reiner Gonzo", schrieb er an Thompson, als er dessen berühmten Artikel über das Kentucky-Derby gelesen hatte. Bill Cardoso wusste, wovon er redete, denn er schrieb selbst Gonzo. "Er war ein hell leuchtender Komet", sagte Warren Hinckle. Im September/Oktober 1974 reiste Cardoso nach Kinshasa, um über den Boxkampf Muhammad Ali gegen George Foreman zu berichten.

Cardoso schrieb dabei weniger über den Boxkampf selbst, sondern vielmehr über die Hitze und den Durst, die absurden Umstände und den Presserummel, über Budd Schulberg und Norman Mailer, über das Land und den Diktator Mobutu mit seiner Leopardenfellmütze und die authenticité, das Zauberwort für das neue Selbstbewusstsein der Schwarzen, über den großen Gesang "Ali Boma Ye" (Ali, töte ihn), der überall in Zaire zu hören war.

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"Ich hatte ganz vergessen, wieviel Spaß und Vergnügen es macht, diesen Bastard zu lesen. Bills Arbeiten sind so genau und selten und einzigartig, dass ich ganz eingeschüchtert bin. Ich habe ganze Nachmittage damit verbracht, über Bills Kinshasa-Stück zu weinen." [Quelle: Hunter S. Thompson]

"Ein spannender Erlebnisbericht, der sich ganz und gar nicht nach einem angenehmen Aufenthalt Cardosos im ehemaligen Zaire liest. Er lässt sich binnen zwei, drei Stunden verschlingen und hallt nach."[Quelle: Hubertus Molln, GeoWis-Onlinemagazin]

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Sterne und Straßen

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Sterne und Straßen versammelt literarische und journalistische Arbeiten von 1983-2003. Einige sperrten sich gegen eine Veröffentlichung, die meisten erschienen in Süddeutsche Zeitung, junge Welt, die tageszeitung, GQ, Südwestfunk u.a. und wurden für die Buchausgabe verbessert und verlängert.

Die Stoffe, die der Autor auf seinen Straßen findet, haben oft mit Literatur und Musik zu tun, falls sie nicht sogar mit ihm persönlich zu tun haben. Dabei ist er oft auf den Nebenstraßen unterwegs, die noch nie einen Stauberater gesehen haben. Dann schreibt er über die beste Blaskapelle vom Oktoberfest, eine Phantasie über Jörg Fauser, Dr. Beckstein seinen Alptraum, das Lieblingslokal in seinem Haus, Kunstfälscher, die Frau, die auf Andy Warhol geschossen hat, einen Nachruf auf den großen vergessenen Autor Hans Frick, über Johnny Cash und June Carter, Guz und Merle Haggard, das Lokalderby Sechzig gegen Bayern oder ein paar Gestalten, die doch endlich mal die Klappe halten sollten.

Der Autor bleibt dabei ungern sklavisch an seinem Ausgangspunkt hängen und nicht immer denkt er daran, dass sein Spruch "Ich bin der letzte gottverdammte Punkrocker meiner Generation in dieser wunderbaren deutschen Literaturszene" so gern zitiert wird. Warum und von wem auch immer.

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"Soeben ist [...] ein Band mit Feuilletons erschienen, die den Namen verdienen. Sie beweisen, dass Doblers Begriff von Literatur dem Diktum Fausers entspricht: "Wenn Literatur nicht bei denen bleibt, die unten sind, kann sie gleich als Partyservice anheuern." Also schreibt Dobler über Bankräuber und Drogenkranke, Irrsinnige und Irremachende, schreibt er gegen den Media-Markt, Kulturverteidiger, Innenminister und dumpfe Fußballfans an. Allerdings nicht höhnend, sondern mit dem ungepflegten, weil ehrlichen Ekel dessen, der guten Geschmack hat, und ihn nicht nur billig vor sich her trägt." [Quelle: Jörg Sundermeier, in: taz]

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Nachmittag eines Reporters

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In Der Spiegel 28/1998 hieß es dazu: "Doblers Geschichten strahlen eine betörende Melancholie aus, sie klingen wie der wehmütige Blues aus einem Amerika, das es schon lange nicht mehr gibt, und sie sind ungeheuer komisch ... im Nachmittag eines Reporters erweist sich Franz Dobler als Meister der genau dosierten Ironie und eines fröhlichen Sarkasmus: In den Geschichten spiegeln sich Deutschland und seine Bewohner in so schönen erdigen Farben, als betrachte der Erzähler sie durch ein gut gefülltes Whiskeyglas."

Und in der Süddeutschen Zeitung vom 27.10.1998: "Man hat den Eindruck, Dobler entgeht keine Lüge, kein Vorurteil, keine Falschmeldung. Er flaniert durch die Politik, die Medien, den Kulturbetrieb, das eigene Gemäuer und präsentiert vergnügt seine Funde. Gelegentlich sucht er im Heuhaufen nach einigen Gerechten, wobei er durchaus romantisch werden kann. Sein Maß ist die Sprache, die, wie es einmal heißt, Geliebte. Wo sie Fakten verdreht, vertuscht oder leugnet, teilt er aus, nicht etwa puristisch, sondern freisinnig. ... Es ist eine Freude, Franz Dobler zu lesen."

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Falschspieler

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Sechs Geschichten mit vollem Unterhaltungswert: Durch bizarre Stimmungslagen, alltägliche Szenen, robuste menschlische Mentalitäten, Schattenbilder brauner Vergangenheit und Liebesromanzen führt Dobler dem Leser im Deutschland der 80er Jahre herum. Er treibt dabei des öfteren ein falsches Spiel mit den Protagonisten, so dass in den Geschichten so manche gezinkte Karte auftaucht. Und immer herrscht eine merkwürdige Spannung, der Leser bewegt sich auf doppeltem Boden.

Dobler versteht es, "eine genaue Weltbeschreibung in ein Zwiegespräch zwischen Punkt und Komma" zu packen, heisst es in Theater 87. "Großmäuligen bayerischen Realismus" gesteht ihm Michael Buselmeyer zu. Und der Wiener zählt Dobler zu den neuen "Theaterrebellen" zur "Pop-Generation" auf der Theaterbühne.

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The Boy Named Sue

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Zwischen Country und Free Jazz, Johnny Cash und 39 Clocks und einem Konzert in Dachau, geht es selten um das Abhaken von Aktuellem, aber immer um das Schreiben an sich, als wäre der Musikbericht eine Short Story oder das Kapitel eines Romans. Ein Lesebuch: für alle, die nicht eine Schublade, sondern Musik lieben.

"Ich würde mich in meinen dreckigsten Cowboystiefeln auf den Schminktisch von einem dieser bedeutenden Zeitgenossen stellen und erklären, warum ich mich lieber im Schlamm von Woodstock wälzen würde, als an seinem Arm durch die Hallen Bayreuths bis an den Rand des Orchestergrabens zu wandeln, obwohl mich auch das nicht glücklich machen würde."

Franz Dobler

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