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Geist und Leben 3/2015

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter


Zeiträume offen zu halten für die „Gutheißung der Welt“ (J. Pieper), das verspricht der Rhythmus des Kirchenjahres. In den Sommermonaten widmet sich G & L alten und neuen Fragen des Verhältnisses von Kirche und Welt und schaut dabei besonders auf bekannte und unbekanntere Gestalten des geistlichen Lebens und ihre Anregungen für heutiges Christsein.

Nachfolge: Die Beiträge reichen von Simone Weil (Cornelius Roth) und Hugo Ball (Reto Friedmann) im 20. Jahrhundert, über Maria von Oignies im Hochmittelalter (Iris Geyer), zurück zu Johannes Cassian (Gabriele Ziegler) in die Zeit der Wüstenväter. In der Jungen Theologie fragt Thomas Fries nach Anregungen für die eucharistische Spiritualität im Werk Augustins'.

Reflexion: In Gender und Spiritualität bietet Sabine Pemsel-Maier Überblick und fundierte Diskussionsgrundlage zu einem aktuellen und komplexen Thema. Mit „Philosoph und Christ“ geht Franz Prammer dem denkerischen Weg des vor 10 Jahren verstorbenen Paul Ricœur nach. Joachim Kittel beleuchtet „Diakonische Spiritualität“ als Grundgestalt geistlichen Lebens. „Fortschreibungen mystischer Poesie“ bei Christian Lehnert und Andreas Knapp untersucht Georg Langenhorst.

Lektüre: Einen sehr persönlichen Einblick in seinen Briefwechsel mit Thomas Merton und Louis Massignon gibt Herbert Mason im Essay „Freundschaft im Angesicht des Friedens“.

Schließlich regen die vorgestellten Bücher vielleicht zu der einen oder anderen Urlaubslektüre an: Paul Zahner OFM stellt die Reihe Franziskanische Akzente vor, die seit 2013 im Echter Verlag erscheint; weitere Titel zu Themen wie Geistlicher Begleitung, freikirchlicher Spiritualität u.a. stellen verschiedene Autor(inn)en in den Buchbesprechungen vor.

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Geist und Leben 2/2015

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter


Mit Beginn der österlichen Zeit legen wir das zweite Heft in neuem Gewand vor.

Der Bereich "Nachfolge“ lädt mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Bibel, Liturgie und Glaubenspraxis dazu ein, das eigene Christsein zu bedenken: Worauf verweisen textile Heiligtümer und ist ihre Verehrung noch möglich (Ulrich Lüke)? Sind wir heute anders "Diaspora“ als die ersten Christ(inn)en (Hildegard Scherer)? Wie werden wir zu Zeitgenoss(inn)en Jesu in der Liturgie (Stephan Wahle)? Brauchen wir die Beichte (Peter Zimmerling)? Sind wir bereit "mit weniger Gepäck“ und ungewissem Ausgang den Glaubensweg weiterzugehen (Ruth Stengel SMMP)?

In der "Reflexion“ nimmt uns Karlheinz Ruhstorfer mit auf eine Reise durch die "Topologie der Spiritualität“ von der Bibel ins Heute. Hermann Kügler SJ entwickelt Kriterien für "Nähe und Distanz in Beziehungen von Seelsorger(inne)n“ und Andreas Schmidt antwortet mit weiterführenden Gedanken auf den Artikel zu "Mystik und Monismus“ von Saskia Wendel in GuL 4 2014. Mareike Hartmann wirft "Theologische Blicke auf das Phänomen Tanz“ und zwei Tagungsberichte bieten Einblick in "Stile und Dimensionen eucharistischer Frömmigkeit“ (Heiko Wulfert) sowie Glaube und Willensfreiheit aus der Perspektive der Neurotheologie (Gertraud Leitner).

Im Bereich "Lektüre“ legt Andreas Falkner SJ erneut eine Übersetzung aus dem Werk Michel de Certeaus SJ für GuL vor.

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Geist und Leben 1/2016

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Christliche Spiritualität drängt zu einer Praxis der Liebe: Das „Jahr der Barmherzigkeit“ nimmt W. Kleine zum Anlass für eine biblische Ergründung dieses Themas; P. Graf erhellt in der Rubrik Junge Theologie den Zusammenhang von ignatianischer Mystik und einem nachhaltigen Lebensstil aus liebender Sorge um die Schöpfung. T. Ruster unterzieht den christlichen Glauben einer kritischen Befragung auf seine Potentiale zur Gewaltüberwindung; K. Vechtel SJ bietet einen Überblick über eschatologische Debatten der jüngeren katholischen Theologiegeschichte und zeigt auf, was die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod bedeutet. Predigen als pastorales Leitprogramm ist nicht nur ein pastoraler Schwerpunkt der Dominikanischen Ordensfamilie, die vom Laien bis zum Ordenspriester reicht (T. Hötzel), sondern auch das Thema einer Predigtlehre aus dem 16. Jh. ( J. Werz). Um geistliche Unterweisung geht es auch im Artikel von K. Bras, der Briefe des Pietisten Gerhard Tersteegen vorstellt. Vom Umgang mit Sexualität in der Augustinusregel schreibt M. Lintner OSM; W. Strodmeyer geht dem Phänomen der Scham im Gottesdienst nach. Wie einer der ersten Jesuiten, Peter Faber, der Lutherischen Reformation begegnete, untersucht J. Vercruysse SJ. In der Lektüre ist ein Artikel Michel de Certeaus SJ über die Geistlichen Übungen des Ignatius erstmals in deutscher Sprache (Übersetzung A. Falkner SJ) zu entdecken.

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Geist und Leben 2/2016

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Für das Osterheft dieses Jahres haben wir mehrere Autorinnen gebeten, sich mit dem Thema Verrat auseinanderzusetzen: Margareta Gruber OSF ergründet hierzu die biblische Judasfigur und ihre Wirkungsgeschichte; Claudia Elisheva Kundrun OCD reflektiert das Leben des Karmel Berlin „Im Schatten von Plötzensee“, einem Hinrichtungsort der Nationalsozialisten, wo zahlreiche Widerstandskämpfer(inn)en ermordert wurden. Regula Zwahlen erinnert an eine neu zu entdeckende Deutung der Judasfigur aus der Feder des russisch-orthodoxen Theologen Sergej Bulgakov (1871–1944).

Österlichen Themen widmen sich auch der Artikel von Josef Pichler zur Bedeutung des Lanzenstichs im Johannesevangelium sowie der diesmalige Beitrag in der Jungen Theologie, indem Anna Albinus dem Motiv des Agnus Dei anhand eines Gemäldes von Francisco de Zurbarán nachgeht.

Die Nachfolge dreht sich diesmal um bekanntere und unbekanntere Gestalten der Weltkirche: Alois Kothgasser SDB schreibt über Sendung und Spiritualität des italienischen Priesters Johannes Bosco (1815–1888), der bis heute v.a. für seine Jugendarbeit bekannt ist; Philipp Müller beleuchtet die erst in jüngerer Zeit publik gewordenen Erfahrungen der Gottesferne, die Mutter Teresa von Kalkutta (1910–1997) Zeit ihres Lebens begleiteten; Christoph Benke stellt mit Pierre Claverie OP (1938–1996) einen im deutschsprachigen Raum wenig bekannten Protagonisten der jüngeren algerischen Kirche vor. Außerdem bringen wir die Übersetzung eines Artikels von Hung Trung Pham SJ, der sich aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als vietnamesischer Einwanderer in den USA auf die Suche nach einer „Spiritualität für Immigrant(inn)en“ macht.

In der Reflexion beleuchtet Tobias Hermanutz den geistlichen Gehalt Neuer Musik; Johannes Grössl erklärt Positionen des Offenen Theismus für das Gebetsleben. Berichte von Guido de Baere SJ über die niederländische Ruusbroec-Gesellschaft, von Maria Blittersdorf über ein Pilgerprojekt für eine Kirche mit* den Frauen sowie von Barbara Müller über eine Buchreihe zu Urtexten der Wüstenväter und Mönchsgründer (Lektüre) runden das Heft ab.

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